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News

GENAU – Was gibt´s Neues?

Hier finden Sie alle aktuellen Nachrichten und Informationen rund um die Umweltlotterie GENAU.

20.02.2018

GENAU sichert Umweltprojekt „Amdorfbach“

Schulprojekte haben es nicht leicht. Oft mangelt es am Geld oder am Interesse der Schüler. Die Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-von-Oranien-Schule Dillenburg haben jetzt dank eines Lottogewinns beides. mehr lesen

Seit 2012 setzen sie sich bereits unter dem Projektnamen „Lernen in Vielfalt – Leben in Verantwortung“ mit Begeisterung für das Biotop „Amdorfbach“  in Uckersdorf ein. Für heimische Reptilien,  Amphibien und Insekten in der Region werden Flächen frei geschnitten, Nistplätze geschaffen, Blumen ausgesät, Insektenhotels angelegt oder Kleingewässer freigehalten. Die nötigen Mittel hierfür sichert ihnen jetzt der Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5.000 Euro. Die Schule hatte sich hierfür im März 2016 mit ihrem Umweltprojekt beworben.

Seit 2012 kooperieren die Naturlandstiftung Lahn-Dill e.V. und die Wilhelm-von-Oranien-Schule Dillenburg, um im Rahmen des Schulprojektes „Lernen in Vielfalt – Leben in Verantwortung“ das Reptilienbiotop „Amdorfbach“ in Uckersdorf zu bewahren. Hier engagieren sich in erster Linie Oberstufenschüler zur Vorbereitung auf das Abitur im Fach Biologie sowie Schüler der Wahlunterrichtskurse „Biologie und Erdkunde in freier Natur“. Zur Gestaltung und Pflege des Biotops wurde von den Schülern ein spezieller Pflege- und Entwicklungsplan erarbeitet, der sich an der wissenschaftlichen Expertise der Naturlandstiftung orientiert. Für die heimischen Reptilienarten werden Mauern aus losen aufgeschichteten Steinen und künstliche Sandflächen errichtet, um Nistmöglichkeiten zu schaffen.

Der Erfolg der Arbeit ist schnell sichtbar, unter den installierten Holzabdeckungen können die Schüler regelmäßig Blindschleichen und Ringelnattern entdecken. Zur Förderung der Biodiversität der Region erfolgt die Aussaat von Wildblumen. Außerdem installieren die Schüler kleinere Insektenhotels aus Schilfrohrbündeln am alten Bahndamm. Das Befreien der stillgelegten Bahntrasse von Pflanzenbewuchs und das Zurückschneiden der überwuchernden Sträuchern gehört zu den regelmäßigen Pflegemaßnahmen des Biotops. An der angrenzenden Amdorfbachaue sorgen die Schüler außerdem für Erhalt und Ausbau des neuentstandenen Amphibienbiotops. Denn Amphibien benötigen ausreichend Kleintümpel, Trockensteine und Totholz. Um die heimischen Pflanzenarten in ihrem Bestand zu fördern wird zudem von den Schülergruppen regelmäßig das invasive, sogenannte Drüsige Springkraut zurückgedrängt. 

„Im Rahmen des Projektes lernen die Schüler nicht nur viel über wichtige biologische Zusammenhänge in der Natur, sie entwickeln vor allem auch ein Bewusstsein für die Verantwortung, die wir im Umgang mit unserer Umwelt haben und sind sensibilisiert für das Thema Umweltschutz“, so Timo Jung, Biologielehrer und Leiter des Projektes an der Wilhelm-von-Oranien-Schule. Die Weiterführung des Projektes ist durch den jetzt erzielten Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5.000 Euro gesichert. Denn das Schulprojekt hat noch viel vor. Mit dem Gewinn kann nun endlich der vorhandene Werkzeugbestand durch neue Astscheren, Spaten und Bohrer ergänzt und erneuert werden. Außerdem soll ein  Lastenfahrradanhänger zum Transport von Arbeitsmaterialien und biologischem Untersuchungsequipment angeschafft werden. Darüber hinaus wird neues Material für weitere Insektenhotels benötigt, dazu zählen Holz, Kleineisen, Nistkästen sowie Schau- und Infotafeln. Auch das Wildblumensaatgut zur Anlage sogenannter Saumbiotope kann nun aufgestockt werden.

Seit Einführung der Umweltlotterie GENAU  wurde bereits zweimal der Lahn-Dill-Kreis bei der Umweltlotterie GENAU als Gewinner-Landkreis gezogen. Allein Lahn-Dill profitiert damit bislang mit einem Betrag in Höhe von 10.000 Euro von der Umweltlotterie GENAU für eines seiner Umwelt- und Naturprojekte. Hessenweit erhielten bereits 90 Umweltprojekte den Zusatzgewinn in Höhe von jeweils 5.000 Euro.

20.02.2018

GENAU sichert Naturerleben in Friedberg

Spannende Einblicke in die heimische Flora und Fauna sowie ganz viel Natur zum Anfassen und Mitgestalten – all das bietet der Friedberger Erlebnisgarten der NABU Umweltwerkstatt Wetterau. mehr lesen

Ins Leben gerufen haben ihn die ehrenamtlichen NABU-Helfer auf einem rund 1.600 Quadratmeter großen Areal nahe der Usa bereits vor drei Jahren. Mit dem jetzt erzielten Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5.000 Euro kann die grüne Oase nun weiter gedeihen und damit in Zukunft noch mehr Menschen für den Naturschutz begeistern. Ausgewählt wurde der Friedberger Erlebnisgarten von den Wochengewinnern von GENAU.

Seit inzwischen drei Jahren leistet der NABU-Erlebnisgarten in Friedberg mit seinen Blüten, Obstgehölzen und einem Bienenstand einen Beitrag zur regionalen Artenvielfalt. Entstanden ist er auf Initiative der Naturschützer der Umweltwerkstatt Wetterau, die mit einem Team aus ehrenamtlichen Gärtnerinnen und Gärtnern Erhalt und regelmäßige Pflege des rund 1.600 großen Grundstücks übernehmen. Zur Freude der tierischen und pflanzlichen Gartenbewohner, doch nicht nur die profitieren davon: „Ob Kinder, Familien, Spaziergänger oder interessierte Hobbygärtner: Für sie soll unser Erlebnisgarten sowohl ein Ort der Entspannung als auch der Anregung sein. Sie alle können hier Artenvielfalt hautnah erleben und zugleich lernen, wie jeder von uns selbst zu ihrem Schutz beitragen kann“, erklärt Dr. Doris Jensch von der NABU Umweltwerkstatt Wetterau. Der Erlebnisgarten will daher auch Naturabläufe, Artenkenntnisse und praktische Naturschutzmaßnahmen vermitteln. Bislang konnten viele Ideen aus finanziellen Gründen noch nicht umgesetzt werden, weshalb Jensch das Projekt „Naturnaher Erlebnisgarten für Jung und Alt“ bei der Umweltlotterie GENAU für den mit 5.000 Euro verbundenen Zusatzgewinn anmeldete. Mit Erfolg: Jetzt entschieden sich die Wochengewinner der Lotterie unter insgesamt 15 zur Wahl stehenden Umweltprojekten im Wetteraukreis für den Erlebnisgarten. Damit sind einige langgeplante pädagogische Maßnahmen nun möglich. 

„Mit den 5.000 Euro aus der Umweltlotterie können wir endlich ein Insektenhotel bauen und Kreidetafeln anschaffen. Die sollen etwa auf die heimischen Gehölze hinweisen und jahreszeitlich aktuelle Gartentipps bereithalten“, so Veronika Pigorsch und Karin Johannsmann aus dem Garten-Team. Darüber hinaus sichert der Gewinn dringend erforderliche Reparaturmaßnahmen im Garten, den Ausbau des Waldbeetes und neue Blühflächen für Insekten. Lange ersehnt und nun ebenfalls finanzierbar: Becherlupen und Bestimmungsbücher für große und kleine Naturforscher. „Sobald es wärmer wird, können die Expeditionen beginnen“, freuen sich die Hobbygärtnerinnen. Im Frühling soll das Gartenjahr starten – am 25. März mit einer Kräuterwanderung durch den Garten und die Umgebung. Am Wochenende soll der Garten in der Saison so oft wie möglich geöffnet sein. Auch die Ferienspiele der NABU Umweltwerkstatt Wetterau werden in diesem Jahr teilweise hier stattfinden. „Vielleicht entstehen dann neue Ideen zur Gestaltung der Außenmauer oder den Kindern fällt etwas ganz anderes ein. Wir wollen in unserem Garten Ideen viel Raum geben, Hauptsache die Natur steht im Mittelpunkt“, betont Jensch. 

Die Wochengewinner der GENAU-Ziehung vom 05.01.2018 hatten sich im Auswahlverfahren für den Erlebnisgarten in Friedberg ausgesprochen. Zum inzwischen dreizehnten Mal kann die Wetterau über Lottoglück für die Umwelt jubeln. Allein der Wetteraukreis profitiert damit bislang mit einem Betrag in Höhe von 65.000 Euro von der Umweltlotterie GENAU. Hessenweit erhielten bereits über 90 Umweltprojekte den Zusatzgewinn.

20.02.2018

GENAU schafft tierischen Wohnraum in Mörfelden-Walldorf

Früher waren Schwalben gern gesehene Gäste, die das eigene Haus vor Blitz und Feuer schützen sollten. Doch heute sind die Zugvögel selbst auf Schutz angewiesen, denn die Akzeptanz in der Bevölkerung sinkt seit Jahren und damit auch das überlebenswichtige Nistplatzangebot. mehr lesen

Dass wieder mehr Schwalben in Mörfelden-Waldorf ein Zuhause finden, dafür möchten das städtische Umweltamt und die dortigen NABU-Helfer sorgen – mit dem Projekt „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“. Neben der Bestandserfassung von Tieren und Nestern im Stadtgebiet sowie dem Bau von künstlichen Nisthilfen soll das Umweltprojekt auch die Bürger für den Schutz der Tiere sensibilisieren. Seine Umsetzung ermöglicht nun der jetzt erzielte Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5.000 Euro.

„Seit gut eineinhalb Jahren stehen alle Beteiligten in den Startlöchern – von städtischen Mitarbeitern über ehrenamtliche NABU-Helfer bis hin zu interessierten Bürgern. Dank unseres Lottogewinns bei GENAU können wir jetzt endlich loslegen“, freut sich Katharina Diergarten vom Amt für Umwelt in Mörfelden-Walldorf. Gemeinsam mit den Naturschützern des NABU Mörfelden und NABU Walldorf hatte sie im Mai 2016 das Projekt „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ ins Leben gerufen. Das Ziel: den Zugvögeln in Hessen neue Überlebenschancen erschließen. „Während Schwalben noch in den 1980er Jahren ganz selbstverständlich in jedes hessische Dorf und in jede hessische Stadt gehörten, stehen sie heute auf der Roten Liste der gefährdeten Tierarten. Eine wirklich tragische Entwicklung“, sagt Diergarten und liefert gleich eine Erklärung dafür: „Ob an Wohnhäusern, Fabrikhallen oder auf Bauernhöfen: Immer weniger Menschen dulden Schwalbennester an ihren Gebäuden – mit fatalen Folgen für die Vögel. Sie finden immer weniger geeignete Nistmöglichkeiten und ziehen weiter.“ Ändern soll das nun das gemeinsame Umweltprojekt von Umweltamt und NABU. Bislang fehlten dafür die Mittel, doch mit dem 5.000 Euro-Zusatzgewinn aus der Umweltlotterie kann die Umsetzung beginnen.

Zunächst soll eine Bestandsaufnahme von Schwalbenvorkommen und Nestern Klarheit darüber geben, wie groß der Bedarf an tierischem Wohnraum ist. „Wenn uns genaue Zahlen zu Populationsgröße, zu bereits bestehenden, aber auch zu potenziellen Nistmöglichkeiten vorliegen, können konkrete Maßnahmen zum Schwalbenschutz folgen. Etwa Pflege und Erhalt von bestehenden Nestern und das Anbringen künstlicher Nisthilfen“, so Diergarten. Damit anfangen wollen die Naturschützer bereits im Frühjahr, um den Schwalben spätestens im nächsten Jahr viele neue Nester zu bieten.

Ebenfalls langersehnt und jetzt finanzierbar: der Bau eines eigenen Schwalbenhauses sowie die Auszeichnung „schwalbenfreundlicher Häuser“. „Die erhält, wer mit positivem Beispiel vorangeht und das Nisten an seinem Haus erlaubt“, erklärt die Biogeografin. So soll langfristig auch die Akzeptanz für Schwalben und ihre Nester in der Bevölkerung erhöht werden. Außerdem sind Infotafeln und Veranstaltungen rund um den gefährdeten Zugvogel geplant.

Die Wochengewinner der GENAU-Ziehung vom 12.01.2018 hatten sich im Auswahlverfahren für das Schwalbenprojekt in Mörfelden-Walldorf ausgesprochen. Zum inzwischen fünften Mal kann damit der Kreis Groß-Gerau über Lottoglück für die Umwelt jubeln. Allein der Kreis profitiert bislang mit einem Betrag in Höhe von 25.000 Euro von der Umweltlotterie GENAU. Hessenweit erhielten bereits über 90 Umweltprojekte den wöchentlich ausgespielten Zusatzgewinn.

19.02.2018

GENAU macht Schüler zu Bio-Imkern

Wie kommt der Honig überhaupt ins Glas und warum sind seine tierischen Erzeuger akut gefährdet? Diesen und ähnlichen Fragen gehen die Schülerinnen und Schüler der Carl-von-Weinberg-Schule in Frankfurt-Schwanheim seit rund einem Jahr auf den Grund – am lebenden Beispiel mehrerer Bienenvölker im Schulgarten. mehr lesen

Begleitet wird das Bienenprojekt von einem Frankfurter Imker, der die Jugendlichen an die Bienenhaltung heranführt und damit an den Schutz der fliegenden Nutztiere. Bislang fehlten der Gesamtschule für einen eigenen Wachskreislauf und die daran geknüpfte Bio-Zertifizierung die Mittel. Dessen Aufbau ermöglicht nun der jetzt erzielte Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5.000 Euro. Der lässt gleich auch noch drei weitere Bienenvölker einfliegen und zusätzliche Blühflächen entstehen.

Vier Bienenvölker summen bereits an der Frankfurter Carl-von-Weinberg-Schule. Seit gut einem Jahr bieten sie den Schülerinnen und Schülern Biologie-Unterricht zum Anfassen – im Rahmen einer Bienen-AG im Schulgarten. Unter Anleitung eines erfahrenen Imkers lernen die Jugendlichen hier das Imkerhandwerk kennen. Das Interesse der Schüler ist allerdings derart groß, dass das freiwillige Nachmittagsangebot schon lange auf sieben Bienenvölker ausgeweitet werden sollte. Doch dafür und auch für die Finanzierung eines eigenen Wachskreislaufes fehlten bisher die Mittel, weshalb Biologie-Lehrer Paul Neuhaus das Bienenprojekt seiner Schule bei der Umweltlotterie für den mit 5.000 Euro verbundenen Zusatzgewinn anmeldete. Am 19. Januar war es soweit. Die Stadt Frankfurt wurde erneut als Gewinner-Landkreis bei GENAU ermittelt. Jetzt entschieden sich die Wochengewinner dieser Ziehung unter insgesamt neun zur Wahl stehenden Umweltprojekten in Frankfurt für die Bienen-AG der Carl-von-Weinberg-Schule. Damit rückt die Bio-Zertifizierung des schuleigenen Honigs in greifbare Nähe.

„Von Anfang an wollten wir ausschließlich unser selbst geerntetes Wachs aus den Waben für die Schulimkerei verwenden. Die hohen Kosten für den Aufbau eines sogenannten geschlossenen Wachskreislaufes standen dem allerdings entgegen. Mit den 5.000 Euro von GENAU kann dieser langersehnte Traum der Schüler endlich wahr werden und damit vielleicht schon bald die Bio-Zertifizierung unseres Honigs“, freut sich Neuhaus. Dafür ist ein geschlossener Wachskreislauf unabdingbar, weil er die Gefahr von Verunreinigungen minimiert. Außerdem lässt der Gewinn aus der Umweltlotterie die Bienen-AG nun wachsen – durch die Finanzierung drei weiterer Bienenvölker. „Die geben in Zukunft noch mehr Schülerinnen und Schülern die Chance, ins Handwerk des Imkerns reinzuschnuppern und so eigenständig Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen“, sagt Neuhaus. Geplant seien darüber hinaus neue Lehrmaterialien rund um die Biene sowie zusätzliche Blühflächen für den Schulgarten. Davon profitieren nicht nur die Jugendlichen, sondern zugleich zahlreiche tierische und pflanzliche Bewohner, die dadurch eine nektarreiche Nahrungsgrundlage erhalten. 

Möglich macht die Ausweitung des Bienenprojekts an der Frankfurter Carl-von-Weinberg-Schule jetzt der Zusatzgewinn für den Naturschutz aus der Umweltlotterie GENAU. Zum vierten Mal kann damit die Stadt Frankfurt über Lottoglück für die Umwelt jubeln. Mehr als 90 Projekte hessenweit wurden seit Einführung der Umweltlotterie bereits mit dem Zusatzgewinn bedacht.

19.01.2018

Bienenjahr in Friedberg kann beginnen

Dass Bienen akut gefährdet sind, wissen viele. Doch nur wenige tun etwas dagegen. Der Imkerverein Friedberg und Umgebung e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Nahrungsgrundlage für Bienen zu verbessern und dazu auch die Bevölkerung zu sensibilisieren. mehr lesen

Ein eigener Vereinslehrbienenstand mit Bienenvölkern ist auf einer Blühwiese auf dem Dorheimer Wingert entstanden, der Neuimkern und Bieneninteressierten Einblicke und  Hilfestellung in die imkerliche Praxis vermittelt. Auch wer ein eigenes Bienenvolk anlegen will oder schon Hobbyimker ist, erhält hier Rat. Um die „Imkerpraxistage“ am Lehrbienenstand für alle Beteiligten einfacher zu gestalten, wird eine abschließbare Hütte für zusätzliche Bienenkästen,  Ausrüstung sowie für praktische Schulungen benötigt. Deshalb bewarb sich der Verein im März 2016 für den Zusatzgewinn bei der Umweltlotterie GENAU. Am 15. Dezember 2017 wurde der Wetteraukreis als Gewinner bei GENAU ermittelt – und die Wochengewinner konnten sich unter den zur Wahl stehenden Umweltprojekten in der Wetterau für ihren Favoriten entscheiden. Der Gewinn fiel auf das Bienenprojekt.

Derzeit sind die Bienenvölker des Imkervereins Friedberg und Umgebung e.V. noch sicher verpackt. Doch schon bald lockt sie der Frühling wieder in die Natur. Dann sind die bedrohten Bienen auf blühende Wiesen angewiesen. Doch Hauptnahrungsquellen und Lebensraum werden zunehmend rar. Deshalb legte der Verein im vergangenen Jahr auf dem Dorheimer Wingert eine eigene Blühwiese mit einem Vereinslehrbienenstand an. Hier können bieneninteressierte Menschen sowie Hobby- und Jungimker Schritt für Schritt unter Anleitung an den vereinseigenen Bienenvölkern lernen, worauf es bei der Bienenhaltung ankommt, wie man zu eigenem Honig kommt und was jeder im Kleinen für die Biene tun kann. Denn schon wenig Blühendes auf dem Balkon oder eine kleine Blühwiese im Garten hilft den nutzbringenden Insekten. In Zeiten, in denen Streuobstwiesen zunehmend zu Bauland werden, sind Privatleute besonders gefordert. Sie will der Imkerverein sensibilisieren und schulen. „In unseren Praxistagen gehen wir mit unseren Besuchern durch das Bienenjahr, erklären, was jeweils zu tun ist, um Bienen bei ihrer Bestäubungsleistung zu unterstützen und zu schützen. Es sind eben unsere ‚Lieblingsinsekten‘, erklärt Ernst Ruppel, Vorstand und Imkerberater des Vereins.

Für eine abschließbare Hütte zur sicheren Aufbewahrung von Gerätschaften wie Bienenzargen, Honigschleuder, Deckeln und Böden sowie einem Raum zu Schulungszwecken konnte der Verein bislang nur träumen – und behalf sich daher bislang mit einem Versammlungsraum des ortsansässigen Schwimmbades. Dank des jetzt erzielten Zusatzgewinns de Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5.000 Euro soll nun gemeinsam mit dem NABU Friedberg etwas Eigenes auf der Wiese angeschafft werden. „Das wird unsere Arbeit deutlich einfacher machen, damit können wir unsere Energie ganz auf die Imkerpraxistage und unsere Besucher konzentrieren“, freut sich Ruppel.

Seit Einführung der Umweltlotterie GENAU  wurde bereits zwölf Mal der Wetterauskreis bei der Umweltlotterie GENAU als Gewinner-Landkreis gezogen. Allein der Wetteraukreis profitiert damit bislang mit einem Betrag in Höhe von 60.000 Euro von der Umweltlotterie GENAU. Hessenweit erhielten bereits fast 90 Umweltprojekte den Zusatzgewinn in Höhe von jeweils 5.000 Euro.

15.01.2018

GENAU macht Kindern Apfel schmackhaft

Streuobstwiesen und insbesondere Apfelbäume sorgen rund um Frankfurt für regionale Identität. Der Verein MainÄppelHaus Lohrberg e.V. hat mit seinem Streuobstzentrum inmitten der Obstwiesen auf dem Frankfurter Lohrberg eine Plattform geschaffen, um die Öffentlichkeit auf die Bedeutung des Apfelbaumes aufmerksam zu machen und die Streuobstwiese zu erhalten. mehr lesen

Bei den Kleinen fängt es an, deshalb steht die Umweltbildungsarbeit mit Kindern im Mittelpunkt der Arbeit. Das vom Verein initiierte Projekt "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm" soll das Biotop Streuobst für Kinder erlebbar machen. Zur Finanzierung der hierzu geplanten Maßnahmen hatte der Verein sein Projekt im Februar 2016 für den Zusatzgewinn bei der Umweltlotterie GENAU angemeldet. Am 22. Dezember wurde die Stadt Frankfurt als Gewinner bei GENAU ermittelt – und die Wochengewinner konnten sich unter den zur Wahl stehenden Umweltprojekten in Frankfurt für ihren Favoriten entscheiden. Der Gewinn fiel auf das Apfelprojekt.

Erhalt und der Pflege der biologisch und kulturell so wertvollen, aber akut gefährdeten Streuobstwiesen rund um Frankfurt stehen im Zentrum der Vereinsarbeit des MainÄppelHaus Lohrberg Streuobstzentrum e.V. Denn großflächige Areale fielen in den letzten Jahrzehnten einer anderen Nutzung zum Opfer, insbesondere der Wohnbebauung. Eine ganz besondere Rolle spielt für den Verein die Umweltbildungsarbeit mit Kindern. So initiierte der Verein 2004 die „Streuobstpädagogik“, um Kindern im Vor- und Grundschulalter das Biotop Streuobst nahezubringen. „Wenn wir die Kinder nicht einbeziehen und begeistern, haben wir später Erwachsene, die sich für die Streuobstwiese und den heimischen Apfel nicht interessieren und die sein Verschwinden nicht kümmert“, erklärt die Projektverantwortliche und Leiterin des „Bildungsteam Natur“, Anika Hensel. Das Projekt will daher Naturabläufe, Artenkenntnisse und praktische Naturschutzmaßnahmen spielerisch vermitteln. 

Mit dem Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU ist die pädagogische Projektarbeit nun weiter gesichert. Die 5.000 Euro sollen im Sommer qualifizierte Kurse und Exkursionen mit den Kindern ermöglichen. Ein weiterer Teil des Gewinns will Hensel in die Anpflanzung von Naschsträuchern und Wildobstgehölzen  im Kinderquartier des Naturerlebnisgartens investieren. „Die Kleinen sollen die Biodiversität der Streuobstwiesen auch im Garten erleben und schmecken.“

Am 22. Dezember wurde zum inzwischen dritten Mal die Stadt Frankfurt bei der Umweltlotterie GENAU als Gewinner-Landkreis gezogen. Dies sorgte dafür, dass ein drittes Umweltprojekt des Kreises mit 5.000 Euro rechnen konnte. Die Wahl fiel auf das Apfelprojekt. Allein Frankfurt profitiert damit bislang mit einem Betrag in Höhe von 15.000 Euro von der Umweltlotterie GENAU. Hessenweit erhielten bereits fast 90 Umweltprojekte den Zusatzgewinn.

05.01.2018

Imkerverein Hadamar-Dornburg e.V. gewinnt bei GENAU

Unter dem Motto „Wir tun was für Bienen, Hummeln und Co.“ hat es sich der Imkerverein Hadamar-Dornburg e.V. zur Aufgabe gemacht, möglichst viele blühende Flächen im Nordkreis Limburg-Weilburg anzulegen, damit vor allem die so akut gefährdeten Bienen wieder mehr Nahrungsquellen in ihrer unmittelbaren Umgebung finden. mehr lesen

Dabei wird die Kooperation mit Grundstücksbesitzern, Gärtnern, Kommunen oder auch Privatbesitzern gesucht, um geeignete Flächen zu finden, die in bunte Oasen verwandelt werden können. Doch jede blühende Landschaft kostet Geld. Um die ehrgeizigen Ziele des Vereins weiter realisieren zu können, meldete der Verein sein Projekt für den Zusatzgewinn bei der Umweltlotterie GENAU an. Am 8. Dezember wurde der Kreis Limburg-Weilburg als Gewinnerlandkreis bei GENAU ermittelt – und die Wochengewinner konnten sich unter den zur Wahl stehenden Umweltprojekten in Limburg-Weilburg für ihren Favoriten entscheiden. Der Gewinn fiel auf das Bienenprojekt.

Neue Blühflächen im Nordkreis Limburg-Weilburg anzulegen, die als dringend benötigte Nahrungsquellen für Honig- und Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge dienen, diesem Ziel hat sich der Imkerverein Hadamar-Dornburg e.V. verschrieben. Anlass für das Projekt war eine beunruhigende Entdeckung des Vereinsvorsitzenden, Peter Stecker. Ende Juni 2016 stellte er im Rahmen des sogenannten „Faulbrutmonitorings“ bei den Bienenvölkern der angeschlossenen Imker fest, dass manche Völker keinerlei Futterreserven mehr hatten. Diese Beobachtung alarmierte und brachte ihn zu dem Schluss, aktiv zu werden: Blühende Flächen mussten her, um die Nahrungsgrundlage der Honig- und Wildbienen zu verbessern. Um möglichst viele Menschen auch außerhalb des Vereins dafür zu gewinnen, wurde das Projekt als „offenes Projekt“ zum ausdrücklichen Mitmachen angelegt. Außerdem kooperiert der Verein eng mit dem NABU Ortsgruppe Hadamar. Gemeinsam arbeiten die Vereine daran, durch die dezentrale Anlage hunderter Blühflächen kurze Wege zu Nektar und Pollen entstehen zu lassen. Denn nur eine wenige Areale anzulegen, selbst wenn sie groß sind, ist nicht hilfreich. Insbesondere für die Wildbiene ist es lebensnotwendig, Nahrung in kurzer Distanz vorzufinden. So werden vom Verein Tütchen mit heimischem Saatgut befüllt und kostenfrei über Imker, Naturschutzvereine, Frühjahrsmärkte und anderen Veranstaltungen an die Bevölkerung abgegeben. Außerdem werden Flächen vor der Aussaat besichtigt und Hinweise zur Anlage und Pflege gegeben. Ein eigens erstellter flyer weist auf die Problematik der fehlenden Nahrungsgrundlagen für Insekten und die daraus entstehenden Folgen hin. Auch Kindergärten und Grundschulen erhalten kostenloses Saatgut und Informationsmaterial, um die Natur auf möglichst vielen Flächen erblühen zu lassen. 

Damit die Arbeit für die Honig- und Wildbiene weiter vorangetrieben werden kann, bewarb sich der Verein im November 2016 bei der Umweltlotterie GENAU für den dort ausgespielten Zusatzgewinn in Höhe von 5.000 Euro. Quasi wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk fiel der Gewinn nun auf den Imkerverein in Limburg-Weilburg. Wie es eingesetzt werden soll, weiß Vereinsvorsitzender und Projektverantwortlicher Peter Stecker genau und hat bereits einen Dreijahresplan aufgestellt: Priorität hat die Schaffung mehrjähriger Blühflächen. Dazu sollen entsprechend langfristige Umnutzungen in Blühflächen vom Verein finanziell bezuschusst werden. „Uns geht es um Nachhaltigkeit, nicht darum, schnell Saatgut unter die Leute zu bringen“, erklärt Stecker. Aber auch einjähriges Saatgut wird natürlich weiter kostenfrei abgegeben, damit der erste Einstieg in die Anlage der blühenden Nahrungsquelle gelingen kann. „Die Menschen müssen sehen, dass es bunt blüht und ein Erfolgserlebnis haben, dann machen sie hoffentlich auch weiter. Das Thema Nahrungsverbesserung gelingt nur, wenn viele mitmachen“, so Stecker. 

Nachholbedarf sieht er noch bei einigen Landwirten und Kommunen. „Hier muss noch Überzeugungsarbeit geleistet werden.“ Weitere geplante Aktivitäten sind der Bau von Insektenhotels und die Pflanzung insektenfreundlicher Sträucher, die ebenfalls subventioniert an Interessierte abgegeben werden.

Am 8. Dezember wurde zum inzwischen zweiten Mal der Kreis Limburg-Weilburg bei der Umweltlotterie GENAU als Gewinner-Landkreis gezogen. Dies sorgte dafür, dass ein zweites Umweltprojekt des Kreises mit 5.000 Euro rechnen konnte. Die Wahl auf das Projekt des Imkervereins.  Allein der Kreis Limburg-Weilburg profitiert damit bislang mit einem Betrag in Höhe von 10.000 Euro von der Umweltlotterie GENAU. Hessenweit erhielten bereits knapp 90 Umweltprojekte den Zusatzgewinn.

27.12.2017

Lottogewinn macht Outdoorküche möglich

Bei der Waldkita im Schiffenberger Wald unterhalb des gleichnamigen Klosters dreht sich alles um die Natur. Jeden Tag sind die betreuten Kinder draußen und lernen die Pflanzen und Früchte des Waldes kennen und achten. Aus den gesammelten Pflanzen, Blättern und Beeren entsteht immer wieder allerlei Selbstgemachtes, das gemeinsam zubereitet und verzehrt wird. mehr lesen

Damit die Verarbeitung noch einfacher gelingt, soll eine Outdoorküche für die Hütte im Wald angeschafft werden. Dafür meldete die Kita ihr Projekt bei der Umweltlotterie GENAU an. Am 1. Dezember wurde der Kreis Gießen als Gewinnerlandkreis bei GENAU ermittelt – und die Wochengewinner konnten sich unter neun zur Wahl stehenden Umweltprojekten in Gießen für ihren Favoriten entscheiden. Der Gewinn fiel auf das Projekt der Waldkita.

Eine gute Bindung zur Natur, das will die Gießener Waldkita Schiffenberg den derzeit 17 von ihr betreuten Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren mit auf den Weg geben. Dazu können sie sich das ganze Jahr von 7:30 bis 16:30 Uhr auf einem Hektar städtischen Waldes mit altem Baumbestand und vielfältiger Fauna und Flora austoben und unter naturpädagogischer Anleitung die Natur behutsam kennenlernen. Eine Hütte mit externer Feuerstelle ist Treffpunkt zum Lesen, Essen und bei schlechtem Wetter. Bei den Erkundungen im Wald wird auch geerntet. Dazu werden Blätter, Nüsse, Beeren, Pilze und einzelne Pflanzen geprüft und gesammelt. „Nie zu viel und niemals werden Pflanzen einfach so heraus gerissen.

Wir beobachten das Wachstum der Pflanzen im Wald und besprechen, welchen Nutzen oder Heilkraft sie haben oder ob sie möglicherweise giftig sein können. Natürlich verarbeiten wir geeignete Bestandteile auch“, erklärt Regina Appel, die Leiterin der Waldkita. Gemeinsam wird Essbares wie Bärlauchbutter, Hollerblütenküchlein, Marmelade aus Waldbeeren, Fliedersirup, Löwenzahngelee oder Stockbrot mit Kräutern aus dem Wald zubereitet oder auch eine Spitzwegerichsalbe gekocht, die gegen Mückenstiche hilft, oder eine Heilsalbe bei kleinen Verletzungen wie die Ringelblumensalbe. Für die Zubereitung wird die feste Feuerstelle vor der Hütte genutzt. Dazu müssen jedoch sämtliche Kochutensilien wie Töpfe, Schüsseln, Kochlöffel und Pfannen sowie Wasser zu Fuß über einen 800 m langen Fußweg hin- und hertransportiert und anschließend wieder gereinigt werden. 

„Deshalb wollen wir schon lange eine geeignete Outdoorküche anschaffen. Das ist durch den Gewinn bei der Umweltlotterie in Höhe von 5.000 Euro nun möglich“, freut sich Appel, die allerdings noch die Sorge der Genehmigung plagt. Am liebsten würde sie einen festen Ofen zur Küche anschaffen. „Falls das nicht gestattet wird, möchten wir ein großes Tipi erwerben, mit einer Feuerstelle unter dem Dach. Dieses Tipi soll gleichzeitig Verbindungszelt für die jetzige Gruppe und die entstehende Gruppe ab Frühjahr 2018 sein“.  Der Rest des Geldes soll für die weitere naturpädagogische Arbeit und die Ausstattung der zweiten Kindergruppe ausgegeben werden. Sie wird für ihre eigene Feuerstelle einen Schwenkgrill, Töpfe und Pfannen erhalten. 

Am 1. Dezember wurde zum inzwischen zweiten Mal der Kreis Gießen bei der Umweltlotterie GENAU als Gewinner-Landkreis gezogen. Dies sorgte dafür, dass ein zweites Umweltprojekt des Kreises mit 5.000 Euro rechnen konnte. Die Wahl auf die Waldkita.  Allein der Kreis Gießen profitiert damit bislang mit einem Betrag in Höhe von 10.000 Euro von der Umweltlotterie GENAU. Hessenweit erhielten bereits knapp 90 Umweltprojekte den Zusatzgewinn.

27.12.2017

Schulgarten der Müller-Guttenbrunn-Schule in Fürth blüht auf

Erst im August 2017 hatte Claudia Roos, 1. Vorsitzende des Fördervereins der Müller-Guttenbrunn-Schule Fürth e.V., ihr Herzensprojekt „Ausbau und Pflege eines Schulgartens“ bei der Umweltlotterie GENAU für den Zusatzgewinn angemeldet. Denn für die Fertigstellung fehlt dem Verein das Geld. mehr lesen

Am 17. November war es soweit: Der Kreis Bergstraße wurde in der wöchentlichen Ziehung als Gewinnerlandkreis ermittelt, wodurch wie immer auch ein Umweltprojekt des gezogenen Kreises 5.000 Euro gewinnt. Die Wochengewinner wählten unter sieben derzeit zur Wahl stehenden Projekten den Schulgarten aus. Dort kann nun bald gepflanzt, gebaut und gesät werden.

Im Frühjahr 2017 wurde an der Müller-Guttenbrunn-Schule Fürth mit der Neuanlage eines Schulgartens begonnen. Dazu wurde das bereits eingezäunte Gelände rund um den Gartenteich von Unkraut und wucherndem Gestrüpp befreit und auf einer Fläche von etwa 25 Quadratmetern Reihen für Beete angelegt. Ein erster Satz an Gartengeräten in kindgerechter Größe und die ersten Gemüsepflanzen wurden gekauft, ein Schlauchwagen zum späteren Gießen fand sich noch im Keller. Im Herbst wurde das erste Gartenjahr mit einer selbstgekochten Gemüsesuppe aus eigener Ernte und Stockbrot am Lagerfeuer gefeiert. 

Die Initiative des Fördervereins der Schule unter Führung von Claudia Roos legte damit den Grundstein, doch bald schon wurde klar: Für weitere Arbeiten und den letzten Schliff fehlt das Geld. In der Hoffnung, bei der Umweltlotterie GENAU für den Zusatzgewinn in Höhe von 5.000 Euro in Frage zu kommen, meldete Roos ihr Projekt an. Mit dem jetzt gewonnen Geld können nun die weiteren Ausbauschritte erfolgen:  Zwischen den Beeten müssen Platten verlegt werden, damit die Wege bei Regen nicht verschwimmen.  Für das Unterbringen der Geräte wie Rechen, Schaufeln oder Pflanzsammler soll eine abschließbare Gartenhütte aufgestellt werden und auch der alte Schlauchwagen hat seine beste Zeit hinter sich und muss erneuert werden. Feste hölzerne Sitzgruppen in kindgerechten Größen sind geplant, so dass der Sachkundeunterricht auch einmal im Schulgarten durchgeführt werden kann.  

Außerdem sind ein stabiles Gewächshaus und kleinwüchsige Obstgehölze an den Rändern vorgesehen, um die Bepflanzung abzurunden. Die Kinder sollen geeignete Arbeitsschürzen erhalten, um bei den Gartenarbeiten jederzeit mitmachen zu können. „Dann ist heute also schon Weihnachten“, kommentierte Claudia Roos den Anruf der Umweltlotterie, „niemand hatte so schnell mit einem Gewinn gerechnet, wir sind überglücklich über diesen Gewinn.“ Gemeinsam mit der Leiterin der Schulgarten AG, Nicole Roß, wird sie sich in Abstimmung mit dem Vorstand des Vereins um die gesamte Umsetzung kümmern.

Am 17. November wurde zum inzwischen sechsten Mal der Kreis Bergstraße bei der Umweltlotterie GENAU als Gewinner-Landkreis gezogen. Dies sorgte dafür, dass ein drittes Umweltprojekt des Kreises mit 5.000 Euro rechnen konnte. Die Wahl fiel auf das Schulgartenprojekt.  Allein der Kreis Bergstraße profitiert damit bislang mit einem Betrag in Höhe von 30.000 Euro von der Umweltlotterie GENAU. Hessenweit erhielten bereits knapp 90 Umweltprojekte den Zusatzgewinn.

27.12.2017

Lotteriegewinn zu Weihnachten für Körler Lehrgarten

In den 80er Jahren wurden im Ort Körle im Schwalm-Eder-Kreis ein Natur- und Lehrgarten angelegt. Die inzwischen verlandeten Teiche und Flächen plant der NABU Körle schon seit langem als Lebensraum für Tiere und Pflanzen wieder herzurichten. Bislang scheiterte das Projekt jedoch an der Finanzierung. Möglich wird es jetzt durch den Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU. mehr lesen

Im Mai 2016 hatte sich für den NABU hierfür beworben. Am 24. November wurde der Kreis Schwalm-Eder erneut als Gewinnerlandkreis bei GENAU ermittelt – und die Wochengewinner konnten sich für ein Umweltprojekt entscheiden. Die Wahl fiel auf den neuen Garten in Körle.

Mehr als 30 Jahre haben einfach ihre Spuren hinterlassen: Der von der Umwelt AG Körle im Rahmen einer Studienarbeit in den 80ern angelegte Natur- und Lehrgarten im Wohngebiet am Ortsrand von Körle ist immer noch ein wertvoller Platz für Vögel, Kleinsäuger und Pflanzen, dennoch muss Einiges getan werden: Das Herzstück des Gartens, zwei mit einem Wasserlauf verbundenen Teiche, sind verlandet, es gibt keine Stauden und auch das bestehende Insektenhotel ist „ausgebucht“. Höchste Zeit also fand der NABU Körle, sich der Erneuerung und Renaturierung des Gartens anzunehmen. Zumal der Natur und Lehrgarten „ein wichtiger Platz für unsere Naturschutzarbeit in Körle ist“, erklärt die Vorsitzende Susanne Johannsmann, „hier wurden in den letzten 30 Jahren viele umweltpädagogische Aktionen durchgeführt und auch die Anwohner schätzen den Garten und feiern hier alle zwei Jahre ein Nachbarschaftsfest.“

Wertvoll machen den Garten auch diverse seltene Obstbäume wie zum Beispiel der Körler-Edelapfel sowie die vorhandenen Steinhaufen für Eidechsen und Kleinsäuger. Doch die Finanzierung der Revitalisierung des Gartens stelle den Verein vor erhebliche Probleme, weshalb er sein geplantes Projekt kurzerhand im Mai des vergangenen Jahres bei der Umweltlotterie GENAU für den Zusatzgewinn anmeldete. Mit dem nun gewonnenen 5.000 Euro kann das Vorhaben starten: Ein großes Staudenbeet soll zukünftig die Insekten mit Nektar und Pollen versorgen. Dem Insektenhotel soll ein Neubau zur Seite gestellt werden, um den Bedarf an Wohnraum zu decken. Außerdem soll eine Blumenwiese für Wildbienen angelegt, Bäume nachgepflanzt und die Schilder des Lehrgartens mit Erläuterungen zur Tier- und Pflanzenwelt erneuert werden. Die beiden Teiche sollen entweder ausgebaggert und erneuert oder gänzlich neu angelegt werden.

Hier will sich die NABU von weiteren Fachleuten beraten lassen. Das Projektziel ist, den Lehrgarten interessanter für die Bewohner zu machen und den Lebensraum der Tiere und Pflanzen zu erhalten. „Unser Ziel ist es den Umweltschutz in Körler attraktiv und interessant zu gestalten und wir freuen uns mit dem Zusatzgewinn aus der Umweltlotterie nun noch mehr Möglichkeiten dafür zu haben“, so Johannsmann. Die Naturschützer des NABU Körle werden den Winter nutzen, um die Maßnahmen zu planen und vorzubereiten, um dann im Frühjahr rechtzeitig mit den anstehenden Arbeiten beginnen zu können.

Am 24. November wurde zum inzwischen vierten Mal der Kreis Schwalm-Eder bei der Umweltlotterie GENAU als Gewinner-Landkreis gezogen. Dies sorgte dafür, dass ein drittes Umweltprojekt des Kreises mit 5.000 Euro rechnen konnte. Die Wahl auf den Lehrgarten in Körle.  Allein der Kreis Schwalm-Eder profitiert damit bislang mit einem Betrag in Höhe von 20.000 Euro von der Umweltlotterie GENAU. Hessenweit erhielten bereits knapp 90 Umweltprojekte den Zusatzgewinn.

06.12.2017

St. Josephshaus schafft Naturraum in Dieburg

„Streuobstwiese reloaded - Insekten ein Zuhause geben“, so lautet das Umweltprojekt des St. Josephhauses in Zimmern, das nun finanziert werden kann. Das der Einrichtung angeschlossene Kettelerhaus in Dieburg soll auf einer brachliegenden Fläche am Haus eine Streuobstwiese für mehr Artenvielfalt und Lebensraum erhalten. Gleichzeitig lädt das Projekt alle Heimbewohner zum Mitmachen ein. mehr lesen

Auf den ersten Blick haben das St. Josephshaus und der Umwelt- und Naturschutz nicht viel miteinander zu tun, doch weit gefehlt. Die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in Groß-Zimmern und Dieburg mit ambulanten und stationären Angeboten legt viel Wert auf die Schaffung und Erhaltung eines naturnahen Lebensraums – und das ausdrücklich für und mit den vom St. Josephshaus Betreuten. Unter dem Titel „Streuobstwiese reloaded - Insekten ein Zuhause geben“ hatte sich die Einrichtung vor fast genau einem Jahr bei der Umweltlotterie GENAU für den mit 5.000 Euro dotierten Zusatzgewinn der Lotterie angemeldet. Mit dem jetzt gewonnen Geld kann nun eine neue Streuobstwiese im Kettelerhaus des St. Josephshauses in Dieburg angelegt werden, um wertvolle Lebensräume für Vögel, Kleintierarten, Wiesenkräuter und Insekten zu schaffen. Obstsorten, die nicht mehr gängig und vom Aussterben bedroht sind, sollen hier kultiviert und damit in ihrem Fortbestand gesichert werden. „Die neue Streuobstwiese mit den vielen verschiedenen, hochstämmigen, jungen und bestehenden alten Bäumen wird ein abwechslungsreiches Bild ergeben, das wunderbar zu unserer lebendigen Einrichtung passt. Ganz besonders freut mich, dass sich unsere Kinder und Jugendlichen aktiv in das Projekt einbringen können, beim Einpflanzen der Bäume und Wildblumen und natürlich bald auch bei der Ernte des Obstes“, freut sich Markus Pelz, Leiter der Einrichtung. Die nötige Nutzfläche ist rund um das Kettelerhaus vorhanden. Die an das Heim angeschlossene Gärtnerei, die auch Auszubildende der Einrichtung beschäftigt, wird die professionelle Anlage und Pflege der Streuobstwiese gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen gewährleisten. „Dieses Projekt soll nicht nur dem Umwelt- und Naturschutz dienen, sondern ein weiterer kleiner Baustein sein, damit unsere Heimbewohner ein selbstbestimmtes und verantwortungsbewusstes Leben in der Gemeinschaft aufbauen können“, so Pelz. In Kürze wird gemeinsam mit den Arbeiten begonnen.

Am 3. November wurde zum inzwischen dritten Mal der Kreis Darmstadt-Dieburg bei der Umweltlotterie GENAU als Gewinner-Landkreis gezogen. Dies sorgte dafür, dass ein drittes Umweltprojekt des Kreises mit 5.000 Euro rechnen konnte. Die Wahl fiel auf das Streuobstwiesenprojekt des St. Josephshauses.  Allein der Kreis Darmstadt-Dieburg profitiert damit bislang mit einem Betrag in Höhe von 15.000 Euro von der Umweltlotterie GENAU. Hessenweit erhielten bereits knapp 90 Umweltprojekte den Zusatzgewinn.

04.12.2017

Gewinner der GENAU-Sonderauslosung

Bei der GENAU Sonderauslosung vom 17.11. bis 01.12.2017 hatten alle Teilnehmer die Chance auf eines von 10 E-Bikes oder eines von 50 GENAU-Jahreslosen. Ob Sie zu den glücklichen Gewinnern gehören, können Sie ab jetzt in Ihrer Verkaufsstelle oder auf lotto-hessen.de anhand Ihrer Spielauftragsnummer prüfen lassen. Hier finden Sie alle Gewinner aufgelistet. mehr lesen

E-Bikes

05 7253 15 10117142

05 7260 15 10023080

05 7258 15 10070253

05 7264 15 10003155

05 7274 60 10000646

05 7268 15 10044475

05 7266 60 10000664

05 7258 15 10086188

05 7256 60 10000519 

05 7258 15 10077097

 

 

GENAU Jahreslose

 05 7273 15 10053614 

05 7268 15 10002488

05 7267 60 10001428

05 7264 15 10043789

05 7254 15 10174516

05 7267 15 10072986

05 7261 15 10014554

05 7272 15 10068380

05 7261 15 10013759

05 7273 15 10034511

05 7261 60 10000814

05 7259 60 10000454

05 7271 15 10048610

05 7236 60 10000100

05 7254 15 10069210

05 7272 60 10000174

05 7261 15 10068089

05 7261 60 10000638

05 7256 60 10000203

05 7260 15 10045001

05 7254 15 10046388

05 7271 15 10022854

05 7267 60 10000181

05 7258 60 10000683

05 7267 15 10070349

05 7267 60 10001101

05 7260 15 10027477

05 7256 15 10015220

05 7255 60 10000022

05 7266 60 10000338

05 7258 15 10060390

05 7273 60 10000600

05 7267 15 10106822

05 7270 15 10015767

05 7273 15 10039842

05 7268 15 10044153

05 7267 15 10074617

05 7254 15 10030811

05 7274 15 10049080

05 7266 60 10000237

05 7274 60 10000185

05 7261 15 10137586

05 7265 15 10073655

05 7263 15 10000479

05 7254 15 10170039

05 7254 15 10149418

05 7268 15 10135822

05 7233 15 10073228

05 7259 60 10000763

 

Spielaufträge mit anteiligem Spieleinsatz erhalten den anteiligen Gewinnbetrag.

Alle Angaben ohne Gewähr.

 

 

22.11.2017

Jetzt neu: GENAU mit variablen Einsatzhöhen!

Ab sofort können Sie Hessens Umwelt schon ab nur einem Euro unterstützen! Mit dem Vario-Schein haben Sie die Möglichkeit die Einsatzhöhe pro Postleitzahl individuell zu bestimmen und bis zu fünf Postleitzahlen auf nur einem Schein anzugeben. mehr lesen

GENAU - die Umweltlotterie ist nun variabel: Angefangen bei 1 Euro bis hin zu 5 Euro können Sie jetzt an der GENAU-Ziehung teilnehmen. Die Einsatzhöhe ist in 50 Cent-Schritten frei wählbar und kann für jede Postleitzahl individuell bestimmt werden. Auf dem Vario-Schein können Sie jetzt bis zu fünf Postleitzahlen eintragen. Somit haben Sie mit der Abgabe eines Scheins mehr Chancen auf die zahlreichen Gewinne! Jetzt mitspielen und gewinnen!

Außerdem haben Sie mit der GENAU Sonderauslosung weiterhin die Chance auf eines von 10 E-Bikes oder eines von 50 GENAU-Jahreslosen! Mit der Teilnahme an der GENAU-Ziehung am 24.11.2017 oder 01.12.2017, nehmen sie automatisch auch an der Sonderauslosung teil. Die Teilnahme ist auch über den neuen Vario-Schein und über den LOTTO-Schein möglich. 

Mehr zur Sonderauslosung erfahren Sie hier.

13.11.2017

GENAU Sonderauslosung

Sichern Sie sich mit einer Teilnahme an einer GENAU-Ziehung im Zeitraum vom 17. November bis 1. Dezember 2017 die Chance auf eines von 10 E-Bikes oder eines von 50 GENAU-Jahreslosen - ganz ohne Mehreinsatz! mehr lesen

Ob bei einer Einkaufstour in der Stadt, morgens auf dem Weg zur Arbeit oder bei einem gemeinsamen Familienausflug in der Natur– Fahrrad fahren macht Spaß, wären da nur nicht die Hügel und Steigungen, die es zu bezwingen gilt. Kein Problem mit einem E-Bike: Durch die Antriebskraft ziehen Sie mit nur ein paar Tritten in die Pedale an allen anderen vorbei.

Die Chance auf eines von 10 tollen E-Bikes können Sie sich mit der Teilnahme an der GENAU Sonderauslosung vom 17. November bis 1. Dezember 2017 sichern! Mit dem E-Bike „Solero“ von Pegasus, seiner 8-Gang Kettenschaltung und den vier elektrischen Fahrstufen des Boschantriebes genießen Sie entspannten Fahrkomfort und tun gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt. Ob ein Ausflug auf dem Land oder einkaufen in der Stadt – mit dem E-Bike haben Sie immer Spaß am Fahren. Zusätzlich werden 50 Jahreslose für GENAU im Wert von jeweils 260 Euro verlost. Damit verpassen Sie in 2018 keine GENAU-Ziehung mehr und haben somit jede Woche die Chance auf  einen der zahlreichen Gewinne von GENAU!

Füllen Sie einfach wie gewohnt den GENAU-Spielschein aus und geben Sie Ihre hessische Postleitzahl an. Nehmen Sie im Zeitraum vom 17. November bis zum 1. Dezember 2017 mindestens einmal an GENAU teil, sind Sie automatisch bei der Sonderauslosung dabei - und das ganz ohne Mehreinsatz! Die Teilnahme an der Sonderauslosung ist auch über den LOTTO-Spielschein möglich. Setzen Sie hierfür bei GENAU einfach ein Kreuzchen bei „ja“ und geben Sie Ihre hessische Postleitzahl an. Annahmeschluss für GENAU ist immer freitags um 18 Uhr. Hier geht´s zum GENAU-Spielschein. 

Jetzt neu: Ab sofort können Sie an GENAU mit neuen Einsatzhöhen teilnehmen. Den neuen Vario-Spielschein finden Sie hier

Ob Sie zu den glücklichen Gewinnern der Sonderauslosung gehören, erfahren Sie ab dem 5. Dezember hier, in Ihrer LOTTO-Verkaufsstelle oder auf unserer Webseite www.lotto-hessen.de. Wir wünschen Ihnen viel Glück!  

30.10.2017

GENAU lässt Wasserbüffel grasen

Wasserbüffel liegen dem Förderkreis Große Pflanzenfresser im Kreis Bergstraße e.V. am Herzen. Denn wo sie sich suhlen und grasen, sorgen sie quasi als Landschaftspfleger für die Offenhaltung von Auen und Feuchtwiesen und damit für Artenvielfalt. Damit Flora und Fauna wieder erblühen, möchte der Förderkreis seine Tiere an so vielen geeigneten Feuchtwiesen im Kreis wie möglich einsetzen. mehr lesen

Wenn Feuchtwiesen beweidet werden, verbessert das Flora und Fauna und sorgt für Artenvielfalt. Denn damit wird die Landschaft offen gehalten und der Lebensraum positiv umgestaltet, was ebenfalls zur Biodiversität beiträgt. Daher hat sich der Förderkreis Große Pflanzenfresser im Kreis Bergstraße e.V. des Einsatzes von  Wasserbüffeln angenommen. An geeigneten Stellen im Kreis Bergstraße sollen Wasserbüffel als „Landschaftspfleger“ für die dortigen Feuchtbiotope eingesetzt werden. „Wie kaum ein anderer großer Pflanzenfresser vermögen es diese imposanten Tiere, die Ihnen anvertrauten Lebensräume durch ihr Fress- und Suhlverhalten in ‚Hotspots der Artenvielfalt‘ zu verwandeln“, erklärt Claus Kropp, 1. Vorsitzender des Förderkreises. Vor einigen Jahren konnte der Verein erstmals Wasserbüffel in einer Feuchtwiesenlandschaft in Grasellenbach im Odenwald ansiedeln. Als zwei der Zuchtkühe und deren Nachwuchs für eine neue Wirkungsstätte bereitstanden, suchte der Verein eine passende Fläche. Ein bisher unbewirtschafteter Teil des Naturschutzgebiets Erlache in Bensheim wurde gefunden. Doch mit der Fläche allein ist es noch nicht getan. Für die notwendigen Zaunpfosten, stromführenden Litze sowie einen Unterstand für die Tiere benötigte der Verein Geld. Geld, das jetzt der Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5.000 Euro bringt. Damit kann die genutzte Fläche im Naturschutzgebiet vergrößert und die dabei notwendige Sicherung der Tiere angeschafft werden. „Jetzt können unsere Tiere schon bald einen weiteren wichtigen Beitrag zur Aufwertung unserer Natur in Südhessen leisten“, freut sich Kropp über den Gewinn. Auch die begleitenden Monitoringmaßnahmen zur Botanik und Ornithologie wird der Verein durchführen. 

Am 13. Oktober wurde zum inzwischen fünften Mal die Bergstraße bei der Umweltlotterie GENAU als Gewinner-Landkreis gezogen. Dies sorgte dafür, dass ein fünftes Umweltprojekt des Kreises mit 5.000 Euro rechnen konnte. Die Wahl fiel auf die Wasserbüffel.  Allein die Bergstraße profitiert damit bislang mit einem Betrag in Höhe von 25.000 Euro von der Umweltlotterie GENAU. Hessenweit erhielten bereits mehr als 80 Umweltprojekte den Zusatzgewinn.

24.10.2017

Fliegender Einsatz für Rehkitze im Rheingau-Taunus

Für einen neuen Kopter mit Wärmebildkamera fehlte dem Verein Kitzrettung Rheingau Taunus e.V. bislang das Geld. Er soll die kleinen Rehe rechtzeitig vor der Wiesenmahd aufspüren. Um die Finanzierung zu ermöglichen, bewarb sich der Verein Kitzrettung Rheingau Taunus e.V. bei der Umweltlotterie GENAU von LOTTO Hessen für den dort wöchentlich ausgespielten Zusatzgewinn. mehr lesen

Jedes Jahr kommen deutschlandweit etwa 100.000 Rehkitze von Mai bis Juli durch die scharfen Messer der Mähwerke um oder werden grausam verstümmelt. Der 2014 gegründete Verein Kitzrettung Rheingau Taunus hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, in Zusammenarbeit mit den Landwirten der Region Kitze vor der Wiesenmahd zu retten. Denn während ihre Mütter bei Gefahr fliehen, verharren die Kitze in den ersten Lebenswochen am abgelegten Platz und ducken sich tief ins Gras. Das soll die Jungtiere eigentlich vor natürlichen Feinden schützen, doch genau dies wird ihnen bei der Mahd der Wiesen zum Verhängnis. Im Rheingau-Taunus-Kreis setzt der Verein gezielt sogenannte Scheuchen ein, die abends vor der Mahd aufgestellt werden. Zusätzlich sucht ein Kopter mit Wärmebildkamera kurz vor der Mahd die Wiesen ab. Um der wachsenden Nachfrage und den Flächen im Kreis gerecht werden zu können, fehlte bislang noch ein weiterer Kopter – der spendenfinanzierte Verein konnte diese dringend benötigte Ergänzung nicht leisten. Bis die koptergestützte Suche überhaupt zuverlässig funktionierte, mussten kostspielige Rückschläge und Abstürze verkraftet werden. „Deshalb freuen wir uns umso mehr, in diesem Jahr auf einer Fläche von über 300 Hektar 64 Rehkitze gerettet zu haben, davon etwa 45 Kitze mithilfe der Wärmebildkamera. Dank des Zusatzgewinns der Umweltlotterie und die damit verbundenen 5.000 Euro werden wir diese Bilanz weiter steigern können, denn ein neuer Kopter bedeutet einen großen Schritt für die Rettung weiterer Rehkitze“, freut sich der Projektverantwortliche des Vereins, Axel Lechtenbörger. Lechtenbörger selbst erfuhr im Jahr 2013 aus der Zeitung von der Initiative. „Bis dahin war mir nicht bewusst, was sich bei der Mahd für dramatische Szenen abspielen und wie belastend das auch für die Landwirte ist“, erklärt der Hohensteiner. Seitdem helfen er und seine Lebensgefährtin mit, die notwendigen Spenden zu sammeln und die Suchaktionen zu koordinieren. 

Am 29. September wurde zum inzwischen dritten Mal der Rheingau-Taunus-Kreis bei der Umweltlotterie GENAU als Gewinner-Landkreis gezogen. Dies sorgte dafür, dass ein drittes Umweltprojekt des Kreises mit 5.000 Euro rechnen konnte. Der Zusatzgewinn der Lotterie ging an das Rehkitzprojekt.

11.10.2017

Wasser für die Waldtiere

Das Abfallen des Grundwasserspiegels in Südhessens Wäldern macht neben Bäumen und Sträuchern vor allem den tierischen Bewohnern zu schaffen. Denn wo einst natürliche Tümpel als Nahrungsgewässer für Kröten, Vögel und Rotwild ganzjährig zur Verfügung standen, wird heute immer häufiger das Wasser knapp. mehr lesen

Klimaschützer, Lebensraum und Erholungsort – für die ehrenamtlichen BUND-Helfer sind Hessens Wälder weitaus mehr als nur Holzlieferanten. „Unsere Wälder sind echte Alleskönner. Sie speichern Niederschläge, reinigen die Luft und bieten nicht zuletzt tausenden von Tieren und Pflanzen ein Zuhause“, weiß Dr. Peter Dresen, 1. Vorsitzender des BUND-Ortsverbands Viernheim. Doch die biologische Vielfalt in den hessischen Wäldern ist zunehmend gefährdet, so auch im Kreis Bergstraße. Ein Grund: der seit den 1960er Jahren sinkende Grundwasserspiegel. Damals war in der Region verstärkt damit begonnen worden, Grundwasser zur Wassergewinnung abzupumpen. „Zu viel“, erklärt Dresen. „Mit fatalen Folgen für heimische Amphibien, Vögel und alle Säugetiere. Ihnen allen wird regelrecht das Wasser unter den Füßen weggezogen. Nach mehrwöchigen Trockenperioden kann die vergebliche Wassersuche sogar tödlich enden, die Tiere verdursten.“   

Besonderen Anlass zur Sorge gibt dabei ein Waldstück zwischen Viernheim und Lampertheim. Dort steht den Tieren auf einer Fläche von rund 1.600 Hektar nach dem Austrocknen von Pfützen kein Wasser mehr zur Verfügung. Um hier neue Trinkmöglichkeiten zu erschließen und damit bessere Überlebenschancen, rief der BUND Viernheim im vergangenen Jahr das Projekt „Wasser für die Waldtiere“ ins Leben. Der Plan: drei inzwischen trockengefallene Wildtiertränken an den gesunkenen Grundwasserspiegel anzupassen. An zwei Standorten westlich der A67 haben – ausgeführt vom Viernheimer THW – die Baggerarbeiten bereits begonnen. Doch für ihre Fertigstellung fehlte bislang das Geld, weshalb die Naturschützer des BUND das Projekt bei der Umweltlotterie GENAU für den mit 5.000 Euro verbundenen Zusatzgewinn anmeldeten. Mit Erfolg: Jetzt entschieden sich die Wochengewinner der Lotterie unter insgesamt acht zur Wahl stehenden Umweltprojekten im Kreis Bergstraße für das BUND-Projekt. Damit können die begonnenen Aushubarbeiten nun fortgesetzt und auch die dritte Tränke in Angriff genommen werden. 

„Mit den 5.000 Euro von GENAU können wir die drei ehemaligen Rotwildtränken endlich wieder so herstellen, dass künftig alle hier lebenden Waldtiere auch während längerer Trockenphasen das für sie überlebenswichtige Wasser finden“, freut sich Dresen. Die beiden Tränken westlich der A67 werden noch in diesem Jahr fertiggestellt, die dritte Tränke östlich der A67 soll spätestens Anfang nächsten Jahres folgen. 

Möglich macht die Anlage der Tiertränken bei Viernheim jetzt der Zusatzgewinn für den Naturschutz aus der Umweltlotterie GENAU. Zum vierten Mal kann der Kreis Bergstraße über Lottoglück für die Umwelt jubeln. Mehr als 70 Projekte hessenweit wurden seit Einführung der Umweltlotterie bereits mit dem Zusatzgewinn bedacht.

26.09.2017

GENAU macht Taunus zur Arche

Bis zum Jahr 2018 soll im Rheingau-Taunus-Kreis eine zertifizierte Arche-Region entstehen. Die bislang teilnehmenden Arche-Höfe sind landwirtschaftliche Betriebe, die sich für die Zucht und den Erhalt alter Nutztierrassen einsetzen, die bäuerliche Kultur stützen und mit alten Rassen wie Rhönschafen, Pustertaler Kühen oder Thüringer Waldziegen Landschaftspflege betreiben. mehr lesen

Erleben, Lernen und Genießen, das ist das Motto auf den bislang sechs teilnehmenden Arche-Höfen im Taunus – alles landwirtschaftliche Betriebe, die sich für Nutztierrassen auf der roten Liste gefährdeter Tiere einsetzen, sie artgerecht halten, nachhaltig züchten und damit die bäuerliche Kultur bewahren. Das Anbieten eigener Erzeugnisse, kultureller Veranstaltungen mit klarem Regionalbezug wie Apfelweinverkostungen und Mundart, Übernachtungen im Heu, Seminare und Hofführungen für die Nachhaltigkeit rund das Leistungsspektrum der Höfe ab. Die Gesellschaft zur Erhaltung alter und gefährdeter Haustierrassen e.V. (GEH) zertifiziert diese Betriebe nach einem strengen Kriterienkatalog. Bis zur offiziellen Anerkennung als "Arche-Hof Region Taunus" muss der Taunus jedoch noch das Spektrum an gezüchteten Tieren auf seinen Höfen erweitern. Bronzeputen, Fuchsschafe, Vorwerkhühner, Wollschafe und diverse Ziegen und Schafe gibt es bereits, doch Pferde und Rinder fehlen. Neue Höfe zu interessieren und zu gewinnen kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld, etwa zur Etablierung einer eigenen Homepage oder der Gestaltung entsprechender flyer. Und auch die Zertifzierung selbst will bezahlt sein. Gerhard Müller, Projektkoordinator der Arche-Hof Region Taunus, ist aber zuversichtlich: „Mein Ziel ist es, im nächsten oder spätestens übernächsten Jahr schon die Zertifizierung als Arche-Region präsentieren zu können. Dafür setze ich mich ein, denn wir müssen Natur und Umwelt im Taunus und die bäuerliche Kultur bewahren.“ Sein Projekt Arche-Hof Region  Taunus wurde bereits beim hessischen Tourismuspreis 2015-2017 mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet. Drei der derzeitigen Arche-Höfe und ihre Tiere werden auch bei der Landesgartenschau 2018 in Bad Schwalbach im Bereich „Landleben“ die Region unter dem Motto „natürlich leben“ vertreten. 

5.000 Euro steuert nun die Umweltlotterie GENAU für das ehrgeizige Arche-Projekt bei: Als am 8. September der Rheingau-Taunus-Kreis bei der Umweltlotterie GENAU gezogen wurde, sorgte das dafür, dass auch ein Umweltprojekt des Kreises mit 5.000 Euro rechnen konnte. Welches es werden würde, entschieden wie immer die Wochengewinner der Klassen 1 bis 3. Ihnen lag unter 20 Projekten die Etablierung der Arche-Region im Taunus am meisten am Herzen. Zum zweiten Mal kann der Rheingau-Taunus-Kreis damit über Lottoglück für die Natur jubeln, das bedeutet bereits insgesamt 10.000 Euro für regionale Umweltprojekte. Mehr als 70 Projekte hessenweit wurden seit Einführung der Umweltlotterie bereits mit dem Zusatzgewinn bedacht. 

21.09.2017

Neuer Wohnraum für die Schleiereule im Hochtaunus

Dem Schutz der Schleiereule im Hochtaunuskreis hat sich der Arbeitskreis Hochtaunus der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. verschrieben. Denn die natürlichen Brut- und Nistmöglichkeiten für die Eule reichen längst nicht mehr aus. Ein Ausbau des Nistplatzangebotes durch spezielle Nistkästen ist schon lange das Ziel des Arbeitskreises. mehr lesen

Noch vor wenigen Jahrzehnten war die scheue Schleiereule als Brutvogel selbstverständlich vorhanden. Inzwischen ist die Art in Hessen selten geworden, die Anzahl der Brutpaare geht fast überall – auch im Hochtaunuskreis – seit Jahren kontinuierlich zurück. Durch die Überbauung von Streuobstflächen, die Intensivlandwirtschaft sowie den Abriss und die Versiegelung alter Gebäudesubstanz verschwinden zunehmen Lebensräume, Brutplätze und Nahrungsgrundlagen. An bestehenden Objekten wie Scheunen oder Kirchtürmen wird außerdem der Einflug inzwischen gezielt unterbunden. Schlechte Aussichten für die Schleiereule. Deshalb hat sich der Arbeitskreis Hochtaunus der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V. (HGON) der Erweiterung der Nist- und Brutmöglichkeiten des scheuen Tieres verschrieben. Bislang konnten die geplanten Brutkästen mangels ausreichender Finanzierung nicht ausgebracht werden. Doch am 25. August gewann der Hochtaunuskreis bei der Umweltlotterie GENAU und sorgte dafür, dass auch ein Umweltprojekt des Kreises mit 5.000 Euro rechnen konnte. Welches es werden würde, entschieden wie immer die Wochengewinner der Klassen 1 bis 3. Ihnen lag unter 14 Projekten der Schutz der Schleiereule am meisten am Herzen. Der Zusatzgewinn in Höhe von 5.000 Euro für das Umweltprojekt ermöglicht jetzt die Verbesserung des Brutplatzangebotes. Nun können 15 weitere, madergeschützte Kästen in alten Scheunen und Kirchen durch den HGON aufgestellt werden, um rechtzeitig ein nahrungsreiches und sicheres Winter- und Brutquartier anbieten zu können. Gleichzeitig werden dank der speziellen Kästen Nachteile, wie beispielsweise eine Verschmutzung der Gebäude, vermieden. „Die Kästen werden bei guter Habitateignung erfahrungsgemäß gut angenommen. Damit ergänzen wir einen weiteren wichtigen Mosaikstein auf dem Weg dahin, den Bestand zu erhalten und langfristig zu stabilisieren“, freut sich HGON-Projektkoordinator Daniel Neubacher. Darüber hinaus plant die HGON auch, Streuobst- und Ackerflächen als Nahrungshabitate für Schleiereulen aufzuwerten. Die Maßnahmen erfolgen unter Berücksichtigung der bekannten Brutpaare und in Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Naturschutzgruppen.

Zum vierten Mal bereits kann der Hochtaunus über Lottoglück für die Umwelt jubeln, das bedeutet insgesamt 20.000 Euro für regionale Umweltprojekte. Mehr als 70 Projekte hessenweit wurden seit Einführung der Umweltlotterie bereits mit dem Zusatzgewinn bedacht. 

13.09.2017

GENAU wertet Waldlehrpfad Bindsachsen auf

Der rund vier Kilometer lange Waldlehrpfad der NABU-Gruppe Bindsachsen ist schon seit vielen Jahren eine naturkundliche und touristische Attraktion in der Gemeinde Kefenrod. Schon lange plant die Natur- und Vogelschutzgruppe Bindsachsen eine pädagogische Aufwertung des Pfades durch Infotafeln und kann dies jetzt durch den Zusatzgewinn verwirklichen. mehr lesen

Waldlehrpfade findet man inzwischen nicht mehr allzu oft in Deutschland. Ihr Ausbau und Erhalt ist aufwändig. Der seit vielen Jahren intakte Waldlehrpfad der Natur- und Vogelschutzgruppe Bindsachsen, der sowohl für Rollstuhlfahrer als auch für Kinderwagen geeignet ist, beginnt am Ortseingang Bindsachsen und führt entlang eines Rundwanderweges durch das malerische Wolfsbachtal. Er folgt zunächst der historischen Bettenstraße, einer alten Handelsstraße von Hessen nach Thüringen in westlicher Richtung, an der auch die zwischen 950 und 1050 erbaute  Bindsächser Wehrkirche steht. Der Pfad ist gesäumt von rund 100 Schildern zur Bestimmung von Bäumen und Sträuchern und kommt an seinem Ende an einem Insektenhotel vorbei, das vor Streuobstwiesen steht. Doch die engagierten Umweltschützer in Bindsachsen haben sich noch viel mehr vorgenommen. Lang schon wünschte sich die Natur- und Vogelschutzgruppe pädagogische Informationstafeln weit über die pure Artenkenntnis hinaus. Etwa zur historischen Einordnung des alten Handelsweges, zur Bindsächser Wehrkirche, zur Bedeutung des Waldes als Heimat verschiedenster Tiere, Pflanzen, Kräuter und Blumen sowie als Sauerstofferzeuger und Erholungsraum. Außerdem möchte man am großen Insektenhotel von der Bedeutung der Wildbienen, Schmetterlinge und anderer Insekten berichten. Dieser Wunsch blieb mangels entsprechender Ressourcen bislang unerfüllt. „Die Überraschung und Freude war riesengroß, als uns mitgeteilt wurde, dass uns die Umweltlotterie GENAU 5.000 Euro für unser ehrgeiziges Projekt ‚Waldlehrpfad‘ zur Verfügung stellt. Endlich können wir nun unsere Planungen umsetzen und als sinnvolle Ergänzung einige große Infotafeln installieren“, freut sich Alfred Leiß, Vorsitzender der NABU-Gruppe Bindsachsen, über den Gewinn. „In unserem Hessenland gibt es sehr viele kreative Ideen, um Natur und Umwelt zu fördern. Wenn diese Vorhaben dann auch noch mit einem erheblichen finanziellen Zuschuss wie dem von GENAU unterstützt werden, kann man mit Fug und Recht von einem echten Gewinn in jeglicher Hinsicht für uns alle sprechen. Für die Gemeinde Kefenrod und den gesamten östlichen Wetteraukreis wird ein attraktiver Waldlehrpfad in Bindsachsen ein wichtiges Aushängeschild sein und die Bedeutung als interessantes touristisches Ziel deutlich stärken“, ist sich Leiß sicher. 

Zum achten Mal bereits kann die Wetterau über Lottoglück für die Umwelt jubeln, das bedeutet 40.000 Euro für regionale Umweltprojekte. Mehr als 70 Projekte hessenweit wurden seit Einführung der Umweltlotterie bereits mit dem Zusatzgewinn bedacht. 

07.09.2017

Burgwaldschule Frankenberg holt sich süßen Gewinn

Am Nachmittag gleich mal den eigenen Honig in der Schule schlecken? Das wird nun an der Burgwaldschule in Frankenberg möglich. Bislang fehlten für die Anschaffung einer eigenen Honigschleuder für die schuleigene Imkerei die Mittel. Deshalb bewarb sich die Schule bei der neuen Umweltlotterie GENAU für den Zusatzgewinn in Höhe von 5.000 Euro. mehr lesen

Vier Bienenvölker summen bereits an der Frankenberger Burgwaldschule. Auf dem Weihnachtsmarkt der Schule werden die Erträge in Form von gewonnenem Honig und anderen Produkten verkauft. Ein schöner Lohn für eine spannende Arbeit, für die die Schule extra eine Honorarkraft zur Betreuung herangezogen hat. Doch das Interesse der Schülerinnen und Schüler an der schuleigenen Imkerei ist derart groß, dass das freiwillige Nachmittagsangebot schon lange auf sechs Bienenvölker ausgeweitet werden sollte. Doch dazu und auch für die eigene Honigschleuder fehlten bislang die Mittel. Möglich macht die Anschaffung neuer Völker und der Schleuder jetzt der mit 5.000 Euro dotierte Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU von LOTTO Hessen. Weil am 11. August Waldeck-Frankenberg als Gewinnerlandkreis gezogen wurde, konnten die Wochengewinner der Klassen 1 bis 3 ein Umweltprojekt für den Zusatzgewinn auswählen. „Mit der Auswahl unseres Projektes sehen wir unser Engagement und unsere Initiative bestätigt und belohnt. Die ganze Schule freut sich sehr. Mit dem  Preisgeld haben wir die Möglichkeit, die Schulimkerei dauerhaft an der Burgwaldschule zu etablieren. Unsere Schülerinnen und Schüler lernen mit den Bienenvölkern, eigenständig Verantwortung für unsere Umwelt zu übernehmen“, freut sich Schulleiter Helmut Klein.

In einem nächsten Schritt sollen sie sogar die Möglichkeit erhalten, sogenannte Ablegervölker auf ihren eigenen Grundstücken aufzustellen. Dabei werden sie auch weiterhin begleitet, sollen jedoch bis zum Ende der Schulzeit diese Völker weitgehend eigenständig  betreuen. Wenn die Schüler aus der Schule ausscheiden, haben sie die Möglichkeit, dieses Bienenvolk zu behalten und eine eigene Imkerei aufzubauen.

Zum zweiten Mal nach März 2017 kann der Kreis Waldeck-Frankenberg über Lottoglück für die Umwelt jubeln. Mehr als 70 Projekte hessenweit wurden seit Einführung der Umweltlotterie bereits mit dem Zusatzgewinn bedacht.

05.09.2017

Wildkatzen ziehen großes Los

Große Freude bei den Wildkatzen im Landkreis Kassel, denn sie haben gewissermaßen im Lotto gewonnen. Mit dem jetzt erzielten Zusatzgewinn in Höhe von 5.000 Euro kann der BUND-Kreisverband Kassel nun erforschen, ob die wilde Verwandte unserer Hauskatze auch rund um die Talbrücke Breuna anzutreffen ist – eine wichtige Frage, der die Naturschützer schon lange nachgehen. mehr lesen

Lange Zeit galt die Europäische Wildkatze fast überall in Deutschland als ausgestorben, doch mittlerweile streift sie wieder durch Hessens Wälder. So etwa in den ausgedehnten Waldlandschaften von Kellerwald und Reinhardswald nordwestlich von Kassel. Und nicht nur dort: Auch auf den grünen Korridoren zwischen den beiden Waldgebieten ist sie in den vergangenen Jahren heimisch geworden – das haben die Naturschützer des BUND-Kreisverbandes in mehreren Projekten herausgefunden.  Hand in Hand mit den neuen Revieren gehen allerdings neue Gefahren für die kleinen Tiger. „Für viele von ihnen stellen Hessens Straßen ein unüberwindliches Hindernis dar“, weiß der Geschäftsführer des BUND Kassel Stefan Bitsch und ergänzt: „Da ist die A44 leider keine Ausnahme – ganz im Gegenteil, denn sichere Querungsmöglichkeiten sind hier nur wenige vorhanden.“ Eine davon ist das Tal des Rödaer Baches, das die A44 mit einer weiten Talbrücke bei Breuna überspannt.  

Ob die Wildkatze dieses Areal aber ebenfalls für ihre Streifzüge nutzt, beschäftigt die ehrenamtlichen BUND-Helfer seit Langem. Antworten sollte das extra dafür ins Leben gerufene Projekt „Lebt die Wildkatze auch bei der Talbrücke Breuna?“ liefern, doch die Umsetzung war bislang unerreichbar. Zu teuer das aufwendige Monitoring mithilfe der sogenannten Lockstock-Methode, weshalb Bitsch das Projekt bei GENAU für den mit 5.000 Euro verbundenen Zusatzgewinn anmeldete. Mit Erfolg: Die Wochengewinner der Umweltlotterie im Landkreis Kassel entschieden sich jetzt unter sieben zur Wahl stehenden Projekten für das Wildkatzen-Projekt. Damit kann das Vorkommen der scheuen Vierbeiner bei Breuna nun untersucht werden. „Im November werden wir die Lockstöcke setzen, an denen sich die Wildkatzen reiben. Danach heißt es dann für uns: Haarproben einsammeln und im Labor untersuchen lassen. All das ist mit den 5.000 Euro von GENAU endlich möglich“, freut sich Bitsch. Unterstützt wird das Lockstock-Monitoring durch das Aufstellen von Fotofallen und eine anschließende Bildauswertung. So erhalten die BUND-Naturschützer nun auch im Tal des Rödaer Baches Einblick in das hiesige Leben der Vierbeiner – und damit in die biologische Vielfalt in der Region. Falls erforderlich, können dann im nächsten Jahr weitere Schutzmaßnahmen in Angriff genommen werden.

Möglich macht das Wildkatzen-Monitoring bei Breuna jetzt der Zusatzgewinn für den Naturschutz aus der Umweltlotterie GENAU. Bereits zum vierten Mal kann damit der Landkreis Kassel über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

22.08.2017

GENAU sichert Wildkatzen-Monitoring im Hochtaunus

Wie viele andere Tierarten findet auch die Wildkatze in unseren Kulturlandschaften immer weniger Verstecke. Um die Lage der scheuen Tiger im Hochtaunuskreis langfristig zu verbessern, hat sich der dortige BUND der Wiedervernetzung einst zusammenhängender Wälder verschrieben. Mit dem Zusatzgewinn kann der BUND die Wanderungen der Wildkatze künftig bei Usingen-Merzhausen erforschen. mehr lesen

Dass die Wildkatze auch durch die Wälder rund um Usingen streift, da sind sich die Naturschützer des BUND Kreisverbandes Hochtaunus sicher. Für Gewissheit sorgten zuletzt einige Vierbeiner, die dem Verkehr auf Hessens Straßen zum Opfer gefallen waren. „Ein Schicksal, das viele dieser ohnehin schon seltenen Tiere ereilt“, weiß Friederike Schulze, Vorsitzende des BUND Hochtaunus – und liefert gleich eine Begründung dafür. „Wildkatzen lieben weitläufige grüne Korridore mit Büschen und Wäldern, doch die schrumpfen mit dem Vordringen von agrarwirtschaftlich und baulich genutzten Flächen. Und werden zum Leidwesen der Wildkatze zugleich immer häufiger zerschnitten von Straßen und Äckern.“

Diesen Trend zu stoppen, ist den ehrenamtlichen BUND-Helfern daher ein Herzensanliegen: durch den Erhalt und das Wiedervernetzen ausgedehnter Wald- und Wiesenlandschaften. Ein unerlässlicher erster Schritt ist dabei das Wildkatzen-Monitoring. Denn nur wenn Verbreitung und Reviere der kleinen Vierbeiner bekannt sind, ist die regionale Neuanlage von grünen Korridoren möglich. Bislang scheiterte das allerdings an der Finanzierung, weshalb Schulze das Projekt „Wildkatzen-Monitoring im Hochtaunuskreis“ ins Leben rief und kurz vor dem Start der Umweltlotterie im April 2016 für den mit 5.000 Euro verbundenen Zusatzgewinn bei GENAU anmeldete. „Wir hatten schon gar nicht mehr damit gerechnet, dass unser Monitoring-Projekt unter der Vielzahl an Umweltprojekten zum Zuge kommt. Dass es jetzt geklappt hat, ist sensationell“, freut sich die BUND-Vorsitzende über den unerwarteten Geldsegen. Möglich machten den jetzt die GENAU-Wochengewinner, die sich unter 15 im Hochtaunuskreis zur Wahl stehenden Projekten für die Wildkatzen entschieden. Mit dem 5.000 Euro-Zusatzgewinn von GENAU kann nun ein langersehnter Traum Wirklichkeit werden: die Untersuchung des Wildkatzenvorkommens bei Usingen mittels der sogenannten Lockstockmethode.

„Endlich können wir auch im Gebiet zwischen Neu-Anspach und Merzhausen Lockstöcke ausbringen, an denen sich die Katzen reiben. Die gesammelten Haarproben geben dann Aufschluss über die genetischen Daten der Tiere“, erklärt Schulze. So soll festgestellt werden, wie viele Wildkatzen in der Region vorhanden sind, welche Wege sie nutzen und auch zu welcher Sippe sie gehören. Starten wird das Monitoring Anfang nächsten Jahres mit dem Setzen der Lockstöcke, danach übernehmen die Mitglieder des BUND Hochtaunus deren wöchentliche Kontrolle. Die Auswertung der Proben erfolgt dann im Labor. „Wir sind schon sehr auf die Ergebnisse gespannt und hoffen, dass die wilde Verwandte unserer Hauskatzen wieder häufiger im Hochtaunuskreis heimisch wird. Denn wo sich die Wildkatze wohlfühlt, finden auch viele andere tierische Bewohner optimale Lebensbedingungen vor. Von dem Gewinn aus der Umweltlotterie profitieren also nicht nur die kleinen Tiger, sondern vor allem die biologische Vielfalt in der Region“, so Schulze.

Möglich macht das Wildkatzen-Monitoring bei Usingen-Merzhausen jetzt der Zusatzgewinn für den Naturschutz aus der Umweltlotterie GENAU. Bereits zum vierten Mal kann damit der Hochtaunuskreis über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

15.08.2017

Blumenwiesen für Rebhuhn und Co. bei Reichelsheim

Bunte Blumenwiesen so weit das Auge reicht, dazwischen brütende Vögel und seltene Falter, die nach Nahrung suchen. Damit solche artenreichen Landschaften in der Wetterau wieder häufiger werden, hat der dortige Fachdienst Landwirtschaft das Projekt „Blühstreifen für Rebhuhn und Wildinsekten“ ins Leben gerufen. mehr lesen

Wieder mehr blühendes Leben in die offene Agrarlandschaft zu bringen – diesem Anliegen hat sich der Fachdienst (FD) Landwirtschaft Wetteraukreis verschrieben und dazu auch die Landwirte in der Region ins Boot geholt. Denn ehe neue Blühstreifen angelegt werden können, müssen zunächst geeignete Flächen hergerichtet und ökologisch aufgewertet werden. „Die Landwirte stellen ihre Ackerflächen zur Verfügung – gegen einen fairen Ausgleich, versteht sich. Wir kümmern uns dann um Einsaat und die behutsame Pflege der Felder, damit hier schon bald ganz viel blühende Natur sprießen kann“, beschreibt Ralf Eichelmann vom FD Landwirtschaft Wetteraukreis die erfolgreiche Zusammenarbeit. Vielerorts konnten durch spezielle Ansaaten am Rande großer Ackerflächen bereits vielfältige Blumenwiesen entstehen. Weitere sollen folgen, doch alleine können die Naturschützer die Kosten nicht stemmen. Kurz nach dem Start der Umweltlotterie im Mai 2016 rief Eichelmann daher das Projekt „Blühstreifen für Rebhuhn und Wildinsekten“ ins Leben und meldete es für den mit 5.000 Euro verbundenen Zusatzgewinn bei GENAU an. Jetzt wählten die Wochengewinner der Umweltlotterie unter insgesamt 21 zur Wahl stehenden Projekten sein Blüh-Projekt aus.

„Dank GENAU wird es auf einigen Brachflächen in der Wetterau jetzt noch bunter. Mit dem Gewinn können wir hochwertige Wildsaatmischungen kaufen und auf verschiedenen Äckern bei Reichelsheim in die Erde bringen lassen. Schon im kommenden Sommer werden hier nektarreiche Kulturpflanzen wie Ringelblumen, Borretsch, Büschelschön, Buchweizen und Sonnenblumen blühen und unsere Heimat noch schöner machen“, freut sich Eichelmann. Neben der Ästhetik hat das auch noch einen zusätzlichen Nutzen für die regionale Artenvielfalt: Feldbewohner wie Rebhuhn, Feldlerche und Hase finden hier wertvolle Verstecke sowie ein breites Nahrungsangebot. Gleiches gilt für heimische Insekten wie Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge, die das blühende Grünland nach Nektar absuchen und dadurch einen wichtigen Beitrag zur Bestäubung vieler Nutzpflanzen leisten. Eingesät werden die ausgewählten Ackerflächen im nächsten April, bis in den Herbst werden dort unzählige tierische und pflanzliche Bewohner ein neues Zuhause finden. 

Möglich macht die neuen Blühstreifen bei Reichelsheim jetzt der Zusatzgewinn für den Naturschutz aus der Umweltlotterie GENAU. Bereits zum neunten Mal kann damit der Wetteraukreis über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

14.08.2017

Neues Leben für altes Obst bei Steinau

Katzenkopf, Kuhfuß oder Schafsnase, was für die meisten von uns wie Schimpfwörter klingt, sind traditionelle Apfel- und Birnensorten. Aber mit dem Schwinden natürlicher Wiesenflächen sind solche alten Obstsorten vom Aussterben bedroht. Dass Obst-Raritäten nicht in Vergessenheit geraten, dafür wollen die Naturschützer des NABU Main-Kinzig sorgen. mehr lesen

Streuobstwiesen zählen zu den artenreichsten Lebensräumen in Europa. Über 5.000 Tier- und Pflanzenarten beherbergen sie, vom Steinkauz bis zum Schachbrettfalter, von der Hasel- bis zur Fledermaus – und zudem noch einen immensen unsichtbaren Schatz: die Vielfalt an alten Obstsorten, die erst sichtbar wird, wenn im Herbst auf den Bäumen ganz unterschiedliche Früchte heranreifen. Doch gerade die ist zunehmend gefährdet, genauso wie die Obstwiesen selbst: „Früher hatte jedes Dorf am Ortsrand einen Streuobstgürtel, also Grundstücke, auf denen die Obstbäume der Bewohner standen. Davon ist wenig geblieben, denn immer häufiger müssen die wertvollen Areale für Bau- oder Ackerflächen Platz machen“, erklärt Sibylle Winkel vom NABU Main-Kinzig. 

Diesen Trend zu stoppen und damit das Aussterben der wertvollen alten Obstsorten, ist den NABU-Helfern in der Region daher ein besonderes Anliegen. Alleine mit ehrenamtlichem Einsatz ist das allerdings nicht zu stemmen, weshalb Sibylle Winkel das Projekt „Alte Obstsorten retten“ ins Leben rief und Anfang des Jahres bei GENAU für den mit 5.000 Euro verbundenen Zusatzgewinn anmeldete. Mit Erfolg: Jetzt wählten die Wochengewinner der Umweltlotterie das Obst-Projekt unter siebzehn anderen zur Wahl stehenden Projekten aus. Was bislang unerreichbar war, kann damit nun angegangen werden – eine artenreiche Obstwiese mit alten Sorten. Der Grundstein dafür wird bereits im Herbst gelegt. „Mit dem Gewinn aus der Umweltlotterie können wir im Oktober und November eine von uns betreute Wiese bei Steinau mit jungen Bäumchen traditioneller Apfel- und Birnensorten bepflanzen. Bei den Äpfeln kommen Schafsnase, Pfannkuchenapfel und die Rote Sternrenette zum Einsatz. Ein Schwerpunkt soll bei den seltener gepflanzten Birnen liegen: Katzenkopf, Bunte Julibirne, Mollebusch, Kuhfuß und das Stuttgarter Geißhirtle warten auf ihre Chance. Das ist nicht nur ein Schritt vorwärts, sondern ein riesiger Sprung. Denn so erhalten wir, was unsere Vorfahren begonnen haben“, freut sich Winkel. In den alten Obstsorten steckten Jahrhunderte an Erfahrung und züchterischer Arbeit, „ein Reichtum, der uns allen gehört und für künftige Generationen bewahrt werden sollte“, ergänzt die Diplom-Biologin. So wird die neue Obstwiese die Sortenvielfalt in der Region erhöhen – mit süßen und würzigen Äpfeln, mit Äpfeln zum Keltern und Kuchenbacken, mit sogenannten Weihnachtsäpfeln, die traditionell zum Fest verspeist werden und solchen, die sich bei kühler Lagerung bis ins Frühjahr halten. Davon profitieren nicht nur Obstliebhaber in der Region, sondern auch zahlreiche tierische und pflanzliche Bewohner, die auf und unter den neuen Hochstammbäumen lebenswichtige Verstecke und Nahrung finden werden.

Möglich macht das Anpflanzen alter Obstsorten bei Steinau jetzt der Zusatzgewinn für den Naturschutz aus der Umweltlotterie GENAU. Bereits zum neunten Mal kann damit der Main-Kinzig-Kreis über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

04.08.2017

GENAU lässt Bienen in den Hospizgarten einziehen

Ein Rückzugsort für Mensch und Tier mit ganz viel Natur zum Anfassen – genau der soll im öffentlichen Garten des Hospiz‘ Bergstraße entstehen. Eine echte Mammutaufgabe, der sich zahlreiche engagierte Bensheimer angenommen haben. Auch den Helfern des dortigen Bienenzüchtervereins ist die Neugestaltung des Areals ein Herzensanliegen. mehr lesen

Als das Hospiz im Jahr 2010 am Bensheimer Kirchberg eröffnet wurde, fehlte das Geld für die Neuanlage und Pflege des dazugehörigen Gartens. Brombeeren und andere Wildpflanzen haben die Jahre genutzt, um sich auf dem rund 6.000 Quadratmeter großen Außengelände auszubreiten. Inzwischen kann man die ursprünglichen Strukturen des Gartens und damit sein Potenzial für Mensch und Natur aber wieder erkennen. „Dank des ehrenamtlichen Einsatzes vieler Bürgerinnen und Bürger ist es gelungen, den Wildwuchs zu entfernen, neue Blumensamen in die Erde und auch ein marodes Gartenhäuschen auf Vordermann zu bringen – und den Garten so für Hospizgäste und Besucher zugänglich zu machen. Mit der Unterstützung des Imkervereins kommen nun auch Bienen und Wildbienen in unseren Garten“, erklärt Dr. Wolfgang Nieswandt, Vorstandsvorsitzender des Hospizvereins und verantwortlich für den Hospizgarten.

Dass es im Garten des Hospiz' Bergstraße bald auch wieder summt, dafür wollen die ehrenamtlichen Helfer des Bienenzüchterverein 1861 Bensheim und Umgebung e.V. sorgen – mit einem Lehrpfad rund um die Biene und einem Wildbienenhotel. Beides war bislang unerreichbar, denn alleine konnte der Verein sein extra für die Renaturierung des Hospizgartens ins Leben gerufene Projekt „Refugium für Bienen“  nicht stemmen, weshalb der 1. Vorsitzende, Peter Dengler, sowie Initiator und Vorstandsmitglied Martin Weyrauch es bei GENAU für den mit 5.000 Euro  verbundenen Zusatzgewinn anmeldeten. Mit Erfolg: Die Wochengewinner der Umweltlotterie wählten den Lehrpfad samt Bienenhotel jetzt unter neun anderen zur Wahl stehenden Projekten im Kreis Bergstraße aus. Damit kann die bienenfreundliche Garten-Neugestaltung weiter voranschreiten. 

„Ohne die Biene gäbe es nicht nur keinen Honig. Auch die Obst- und Gemüseernte würde ohne sie drastisch geringer ausfallen, denn die Insekten sind für die Bestäubung vieler Nutzpflanzen unerlässlich. Das naturnah und gewissermaßen am lebenden Objekt zu veranschaulichen, ist mit dem Gewinn aus der Umweltlotterie endlich möglich“,  freut sich Dengler. So möchten die Bienenzüchter mit den 5.000 Euro von GENAU den langsam aufblühenden Hospizgarten um einen Bienen-Lehrpfad bereichern. Natürliche Nisthilfen, lebendige Schaubeuten sowie mehrere Informationstafeln sollen die Bedeutung von Honigbienen, Hummeln und Co. unmittelbar erlebbar machen. Darüber hinaus soll ein neues Wildbienenhotel spannende Einblicke in das Leben der Insekten bieten – und schon bald vielen Bienen ein neues Zuhause. „Damit wollen wir die regionale Artenvielfalt stärken, aber auch Ideen zum Nachahmen für den eigenen Garten geben. Denn wenn es um den Schutz von Natur und Umwelt geht, ist jeder von uns gefragt. Das Kleinbiotop Hospizgarten kann dabei ein wichtiger Impulsgeber sein“, so Dengler. 

Möglich macht den Bienen-Lehrpfad in Bensheim jetzt der Zusatzgewinn für den Naturschutz aus der Umweltlotterie GENAU. Bereits zum dritten Mal kann der Kreis Bergstraße über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

25.07.2017

Naschbarer Lottogewinn für Evangelische KiTa Jugenheim

In Sachen Umweltschutz kann es kein „zu früh“ geben – davon ist Kita-Leiterin Angelika Fietz überzeugt. Mit ihren Kollegen an der Evangelischen Kindertagesstätte Jugenheim hat sie es sich zur Aufgabe gemacht, bereits die Jüngsten an die Themen Artenvielfalt, Naturschutz und gesunde Ernährung heranzuführen. mehr lesen

Wie baut man Obst und Gemüse im eigenen Garten an und welche Insekten braucht man zur Unterstützung? Und wie wird aus der Ernte schließlich ein leckeres, gesundes Essen? Diesen und vielen weiteren Fragen gehen die rund 84 Kinder in der Jugenheimer Evangelischen KiTa spielerisch auf den Grund. „So lernen die Kleinen in unserem Garten hautnah, wie vielfältig unsere Natur sein kann und gleichzeitig, wie sehr sie unseren Schutz braucht. Und dass das auch noch ganz viel Spaß machen kann und schmeckt, ist dabei besonders wichtig“, erklärt KiTa-Leiterin Angelika Fietz. „Getreu dem Motto: Ich schütze nur, was ich kenne und liebe.“ 

Damit ihre Schützlinge die regionale Artenvielfalt noch besser erleben können, hat Fietz das Projekt „Bienen- und insektenfreundliche Umgebung schaffen“ ins Leben gerufen und passend zum Start der Umweltlotterie im April 2016 bei GENAU für den mit 5.000 Euro verbundenen Zusatzgewinn angemeldet. Jetzt wählten die Wochengewinner der Ziehung vom 16. Juni 2017 ihr Kindergarten-Projekt unter insgesamt 20 im Landkreis Darmstadt-Dieburg zur Wahl stehenden Projekten aus. Die Umsetzung kann nun weiter voranschreiten. „Noch im letzten Jahr haben wir zusammen mit den Kindern begonnen, ein Insektenhotel aufzustellen und schrittweise zu befüllen. Mit Erfolg: Es scheint so, als seien erste Bewohner eingezogen. Dank des Geldsegens von GENAU kann unser Außengelände jetzt noch insektenfreundlicher werden“, freut sich Fietz. Von dem Geld aus der Umweltlotterie sollen nun blühende Sträucher und Bäume sowie Kräuterbeete gepflanzt werden, um weitere Bienen und Falter anzulocken und ihnen eine wertvolle Lebensgrundlage zu bieten. Davon profitieren dann auch die kleinen Naturschützer, die in ihrem „Kinder-Garten“ künftig noch mehr zu entdecken haben. „Die leckeren Blüten und Kräuter landen bei uns auch mal auf dem Butterbrot oder die jungen Brennnesseln werden von unserer Hauswirtschafterin als Spinat zum Mittagessen gekocht. Denn vieles aus unserem Garten ist nicht nur hübsch anzuschauen, sondern darin steckt auch noch viel Geschmack“, weiß Fietz.

Weitere Maßnahmen, um den Garten für die Kinder und zahlreiche tierische Bewohner noch attraktiver zu machen, sind schon in der Planung: „Die Hochbeete erneuern, eine neue Kräuterspirale anlegen, ein Spielhäuschen für die Kleinen bauen, das zugleich eine Dachbegrünung für Insekten hat – mal sehen, was den Kindern noch alles einfällt“,  so Fietz. Eine Woche hat die KiTa noch Ferien, danach wird wieder ganz viel Leben einziehen.

Möglich macht die zusätzliche Kindergarten-Begrünung jetzt der Zusatzgewinn für den Naturschutz aus der Umweltlotterie GENAU. Zum zweiten Mal kann damit der Landkreis Darmstadt-Dieburg über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

29.06.2017

Naturparadies für Biber und Amphibien

Noch in den 1980er Jahren war der Biber aus Hessens Fluss- und Auenlandschaften komplett verschwunden, inzwischen hat er in vielen hessischen Regionen wieder Fuß gefasst. Um dem gefährdeten Nager die Rückkehr im Main-Kinzig-Kreis zu erleichtern, hat sich der dortige NABU-Kreisverband der Pflege mehrerer verfallener Teichflächen bei Steinau angenommen. mehr lesen

Mit achtzehn ausgewilderten Exemplaren fing 1987 die Rückkehr des Bibers in Hessen an. Vor allem die intensive Jagd hatte seine Bestände über Jahrzehnte rapide schrumpfen lassen. Mittlerweile ist der gewässerliebende Nager auch an Main und Kinzig wieder zahlreicher vertreten, doch immer noch zählt er zu den streng geschützten Arten. „Mit Recht“, betont Sibylle Winkel vom NABU-Kreisverband Main-Kinzig. „Überall, wo Flüsse und Bäche begradigt werden oder Äcker bis an Uferabschnitte heranreichen, sind die Habitate des Bibers in Gefahr. Unberührt und wasserreich – so mag er seine Reviere.“ Dass genau so eines bei Steinau an der Straße entstehen kann, daran arbeiten die ehrenamtlichen Helfer des NABU Main-Kinzig seit rund zwei Jahren: durch die schrittweise Renaturierung einer ehemaligen, teils verfallenen Fischzuchtanlage. Die erwarb der Verein bereits 2015 und hat seitdem schon viel bewegt: Zäune, Tierfallen und Müll wurden entfernt, ebenso wie einzelne Fichten und ein Teil der umfangreichen Uferverbauungen, um mehr Licht auf die Teiche zu lassen – das meiste davon in Eigenleistung.

„Doch nicht alle Maßnahmen der umfassenden Renaturierung sind mit ehrenamtlichen Arbeitseinsätzen zu bewältigen. Gerade der Rückbau der massiven Uferverbauungen war bislang unerreichbar, weil uns dafür das Geld fehlte“, erklärt Winkel. Kurz vor dem Start der Lotterie für Hessens Umwelt im April 2016 meldete die Diplom-Biologin daher ihr Projekt „Biberteiche in Steinau“ bei GENAU für den mit 5.000 Euro verbundenen Zusatzgewinn an. Jetzt wählten die Wochengewinner der Umweltlotterie die Biberteiche unter achtzehn anderen zur Wahl stehenden Projekten aus. Damit kann die Teich-Umgestaltung voranschreiten. „Uns fällt ein großer Stein vom Herzen. Mit den 5.000 Euro von GENAU können wir den Einsatz eines Kleinbaggers finanzieren, den wir für den Ausbau der Uferbefestigungen brauchen. Auch soll eine Furt zwischen den Teichen angelegt werden. So können wir die Renaturierung im kommenden Winter fertigstellen“, freut sich Winkel und ergänzt: „Biber, Kammmolch und Co. werden dann im Frühjahr 2018 sehr gute Bedingungen vorfinden.“ Starten können die geplanten Arbeitseinsätze im Herbst, um die Tiere in den Sommermonaten nicht bei der Aufzucht ihrer Jungen zu stören. 

Möglich macht die Biotop-Neugestaltung bei Steinau jetzt der Zusatzgewinn für den Naturschutz aus der Umweltlotterie GENAU. Bereits zum achten Mal kann damit der Main-Kinzig-Kreis über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

28.06.2017

GENAU erweckt Schulgarten zu neuem Leben

Heimische Gemüsepflanzen kennenlernen, anbauen und selbst genießen: Noch vor wenigen Jahren bot der Schulgarten der Georg-August-Zinn-Schule in Morschen all das, bis sämtliche Beete Bauarbeiten auf dem Außengelände weichen mussten. Der Zusatzgewinn von GENAU lässt das einst grüne Areal nun wieder aufblühen – mit einem neuen schuleigenen Gemüse- und Kräutergarten. mehr lesen

Bereits seit 1990 ist der Gemüsegarten der Georg-August-Zinn-Schule in Morschen ein wichtiger Teil des Schullebens. „Zunächst waren es vier Flachbeete, später wurden zwei davon zu einem Hochbeet aus Holz und einer Kräuterspirale umgebaut. Ein blühendes Kleinod für unsere Schülerinnen und Schüler“, erinnert sich Schulleiter Michael Appel an die Anfänge des Schulgartens. Doch als vor zwei Jahren umfangreiche Bauarbeiten auf dem Schulgelände nötig wurden, musste der Garten umfunktioniert werden. Statt heimischen Kräutern und Gemüsepflanzen beherbergte die Grünfläche seitdem vor allem Baufahrzeuge und Bauschutt-Container – und die hinterließen ihre Spuren: „Sowohl das Hochbeet als auch die Kräuterspirale haben durch die Arbeiten sehr stark gelitten. Sie mussten erst vor kurzem entfernt werden – zu unser aller Bedauern“, erklärt Appel.

Um das Außengelände seiner Schule nach dem Abschluss der Bauarbeiten wieder zu beleben, rief Appel bereits im vergangenen Jahr das Projekt „Schulgarten und Ernährung“ ins Leben und meldete es für den mit 5.000 Euro verbundenen Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU an. Jetzt wählten die Wochengewinner der Lotterie den Schulgarten unter sechs anderen zur Wahl stehenden Projekten aus. Damit kann schon bald die Umsetzung beginnen. „Mit dieser unerwarteten finanziellen Hilfe können wir endlich wieder ein Hochbeet für Gemüse und Kräuter anlegen und auch die von Unkrautwurzeln durchsetzte Erde der Beete austauschen“, freut sich Appel. „Davon werden langfristig zahlreiche Insekten und Kleintiere profitieren, insbesondere aber unsere Schülerinnen und Schüler.“ Denn sie werden die Anlage der neuen Beete tatkräftig begleiten und auch im Rahmen von Klassenprojekten und in der Schulgarten-AG zu Spaten und Gießkanne greifen. „Pflanzen säen, ernten, verarbeiten und dann selbst genießen: Mit dem neuen Schulgarten möchten wir die Kinder an die Natur heranführen und darüber hinaus für eine gesunde Ernährung sensibilisieren“, fasst Appel die pädagogischen Ziele des Schulgartens zusammen.

Möglich macht den neuen Gemüse- und Kräutergarten in Morschen jetzt der Zusatzgewinn für den Naturschutz aus der Umweltlotterie GENAU. Zum zweiten Mal kann damit der Schwalm-Eder-Kreis über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

09.06.2017

GENAU heißt im schuleigenen Wildbienenhotel willkommen

Die Biene bestäubt achtzig Prozent unserer Nutzpflanzen und viele Wildpflanzen. Obstbauern hätten ohne Bienen kaum etwas zu ernten. In der Bischof Neumann Schule in Königstein weiß man um die Bedeutung der Biene und kümmert sich um das summende Geschöpf mit einem Wildbienenhotel. Den Ausbau und die Pflege ermöglicht der Zusatzgewinn. mehr lesen

Ein Wildbienenhotel für die Bischof Neumann Schule, das war das große Ziel von Lehrerin und Biologin Dr. Claudia von Eisenhart Rothe. Gleichzeitig sollten die Schülerinnen und Schüler möglichst viel über die geschützte Art lernen, über ihre Bestäubungsleistung, Gefährdung und ökologische Bedeutung.  Der pädagogische Ansatz kann im Rahmen des Lehrplans vermittelt werden, doch um das Bienenhotel für die Verwandte der Honigbiene ausbauen und pflegen zu können, meldete Dr. von Eisenhardt Rothe im April 2016 ihr Projekt für den mit 5.000 Euro verbundenen Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU an. Jetzt wählten die Wochengewinner der Lotterie das Wildbienenhotel unter fünfzehn anderen zur Wahl stehenden Projekten aus. Damit kann die Umsetzung beginnen. Ein großes Insektenhotel mit mehreren Etagen ist in Arbeit, wobei vom Hausmeister bis zu den Lehrkräften alle tatkräftig mit anpacken. Im Außengelände werden außerdem die Streuobstbäume gepflegt, Blühstreifen angelegt und das Biotop für die Wildbienen verbessert, damit sie Nahrung finden. Dazu sollen noch in diesem Jahr zusätzlich Wildblumenbeete und ein Archebeet angelegt werden.

„So wird die Artenvielfalt auf dem Außengelände erhöht und die Bestäubung der vorhandenen alten Apfel-Bäume langfristig gewährleistet. Damit es im Hotel kräftig summen kann“, freut sich Dr. von Eisenhardt Rothe. Sie ist sich sicher, dass die Schülerinnen und Schüler dieses Wildbienenprojekt nachhaltig pflegen, begleiten und die Entwicklung dokumentieren werden. „Die Bischof Neumann Schule in Königstein trägt als Gymnasium in katholischer Trägerschaft in besonderer Weise Verantwortung für die Erhaltung und den Schutz der Schöpfung. Nicht zuletzt deshalb sollen Umweltprojekte an der Schule mit Nachdruck vorangetrieben werden“, so die Biologin.

Möglich macht Bienenhotel in Königstein jetzt der Zusatzgewinn für den Naturschutz aus der Umweltlotterie GENAU. Bereits zum dritten Mal kann damit der Hochtaunuskreis über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

09.06.2017

GENAU lässt Schafe für den Umweltschutz grasen

Zunehmend gefährdete Wiesenbiotope für eine Vielzahl an Kleintieren und Insekten zu erhalten, so lautet das Anliegen des Naturschutzbund (NABU) Oberelsungen e.V. Rund sieben Hektar dieser artenreichen Lebens- und Rückzugsräume haben die nordhessischen Umweltschützer in ihrer Obhut, außerdem eine kleine Rhönschafherde, die bei der Wiesenpflege hilft. mehr lesen

Sie wissen es zwar nicht, aber die 30 Rhönschafe, die der NABU Oberelsungen auf seinen betreuten Wiesen im Herzen des Kreis Kassels weiden lässt, grasen für den Umweltschutz. „Die Tiere wurden extra für die Wiesenpflege angeschafft. Ohne sie wäre der Erhalt der rund sieben Hektar Grünland für uns überhaupt gar nicht zu bewältigen“, erklärt Markus Dietrich, Vorsitzender des NABU Oberelsungen. Seit 1995 unterstützen die wollenen Landschaftspfleger die ehrenamtlichen NABU-Helfer bei ihrem Herzensanliegen, wieder mehr Leben und Vielfalt in die nordhessische Kulturlandschaft zu bringen. Klarer Auftrag der Rhönschafe: die Wiesen und Trockenrasen, die der NABU gekauft, gepachtet oder von der Stadt Zierenberg zur Pflege übernommen hat, auf natürliche Weise kurz zu halten – und zu pflegen. Damit die Blütenvielfalt in diesen Naturräumen wieder Einzug hält und mit ihr viele Insekten, Kleintiere und Vögel. Doch die Betreuung der Schafe ist aufwendig und auch mit den Tieren sind die Kulturbiotope auf fremde Hilfe angewiesen: „Um zu vermeiden, dass die Wiesen verbuschen, müssen sie einmal jährlich gemäht werden. Dafür brauchen wir Maschinen und Geräte, die regelmäßig gewartet und instandgehalten werden müssen. Der zeitliche, aber auch finanzielle Einsatz ist enorm“, sagt Dietrich. Kurz vor dem Start der Umweltlotterie im März 2016 hatte er daher sein Projekt „Blühende Wiesen für die Artenvielfalt“ bei GENAU für den Zusatzgewinn angemeldet, am 12. Mai 2017 wurde der Kreis Kassel als Gewinner-Landkreis gezogen, zum zweiten Mal seit dem Start der Lotterie. Die Wochengewinner dieser Ziehung wählten nun unter acht möglichen Projekten das Blühprojekt des NABU Oberelsungen aus. 

Die damit verbundenen 5.000 Euro sollen nun die tierische Landschaftspflege erleichtern. „Als erstes werden wir weitere Elektrozäune für die Schafhaltung anschaffen. Endlich können wir auch unseren Traktor überholen. Das ist schon so lange überfällig“, freut sich Dietrich. Darüber hinaus sollen von dem Zusatzgewinn aus der Umweltlotterie mehrere Insektenhotels gekauft werden, ebenso Samen für weitere blütenreiche Säume und Wiesen, um die betreuten und neue Grünflächen in der Region sowohl für pflanzliche als auch tierische Bewohner wieder attraktiver zu machen. Erste Erfolge geben den nordhessischen Naturschützern schon Recht: „So flattern wieder regelmäßig Schwalbenschwanz, Kaisermantel oder Postillion über die bunten kleinen Paradiese. Auch die ersten Orchideen begeisterten letztes Jahr auf der ‚Oberelsunger  Trift‘ den Naturfreund“, so Dietrich, der den GENAU-Zusatzgewinn auch als Anerkennung der bisher geleisteten Arbeit der Aktiven des NABU Oberelsungen empfindet. „Der Gewinn macht uns sehr stolz. Herzlichen Dank an alle Gewinner, die für uns gestimmt haben.“

Die Wochengewinner der GENAU-Ziehung vom 12. Mai 2017 hatten sich im Auswahlverfahren für das Blühprojekt im Kreis Kassel ausgesprochen. Zum zweiten Mal kann damit der Kreis über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

01.06.2017

GENAU schafft Storchenparadies im Kreis Fulda

Ab ins kühle Nass und anschließend hoch hinaus in die schützenden Baumwipfel heißt es jetzt für den Schwarzstorch im Kreis Fulda. Denn mit dem Zusatzgewinn der Umweltlotterie kann der Verein für Naturkunde in Osthessen e.V. ein neues Nahrungsgewässer sowie eine künstliche Storchen-Nistplattform anlegen. mehr lesen

Während sein weißer Artgenosse immer häufiger auf Hessens Wiesen- und Auenlandschaften anzutreffen ist, bekommt man den Schwarzstorch nur sehr selten zu Gesicht. „Das liegt daran, dass der scheue Vogel vor allem ruhige Waldgebiete mit Lichtungen und Bachläufen bevorzugt“, weiß Jörg Burkard, 1. Vorsitzender des Vereins für Naturkunde in Osthessen – und liefert gleich noch eine zweite Erklärung: „Bis in die 1980er Jahren war der Schwarzstorch bei uns so gut wie ausgestorben und auch heute noch ist er gefährdet. Etwa 40 bis 50 Brutpaare leben derzeit in Hessens Wäldern, davon nur sechs Brutpaare im Kreis Fulda.“ Um der seltenen Vogelart mit dem dunklen Gefieder neue Lebensräume und damit bessere Überlebenschancen in Osthessen zu erschließen, hat Burkard daher das Projekt „Schwarzstorch“ ins Leben gerufen und im Februar 2016 für den Zusatzgewinn der Umweltlotterie angemeldet. Am 5. Mai 2017 wurde Fulda als Gewinner-Landkreis bei GENAU gezogen, zum vierten Mal seit dem Start der Lotterie vor über einem Jahr. Die Wochengewinner dieser Ziehung wählten nun unter 16 möglichen Projekten das Schwarzstorch-Projekt für den Zusatzgewinn aus.

Die damit verbundenen 5.000 Euro legen nun den Grundstein für ein neues Storchenhabitat in der Region – und zwar sowohl auf dem Boden als auch in luftiger Höhe. „Es gibt zwei Möglichkeiten zum Erhalt dieser einzigartigen Brutvögel: Zum einen durch die Anlage von künstlichen Nahrungsteichen, zum anderen durch den Bau von Nistplattform in alten Bäumen. Mit dem Gewinn aus der Umweltlotterie können wir jetzt beide Wege beschreiten“, freut sich Burkard. So soll auf einer Wiese bei Neuhof ein Nahrungsgewässer für den fisch- und amphibienliebenden Schwarzstorch entstehen, um einem dort bereits brütenden Paar bessere Lebensbedingungen zu bieten. Neuer tierischer Wohnraum in Form einer neuen Nistplattform ist zudem bei Burghaun geplant. Die soll schon in den nächsten Wochen von Baumkletterern in rund 20 Meter Höhe angebracht werden und das noch unbesiedelte Gebiet für den Schwarzstorch attraktiver machen. „Jede einzelne Nisthilfe ist ein wichtiger und richtiger Schritt zum Erhalt dieser seltenen Art. Wir hoffen, dass sich dadurch künftig mehr Schwarzstörche in unserer Heimat wohlfühlen. Und dann im nächsten Jahr wiederkommen“, so Burkard. Stimmen die Bedingungen, kehren die Zugvögel zum Brüten Jahr für Jahr in ihren angestammten Horst zurück. 

Generell scheint der Storch den Wochengewinnern der Umweltlotterie GENAU im Kreis Fulda ganz besonders am Herzen zu liegen: Erst vor wenigen Wochen bescherten sie dem Weißstorch ein neues Feuchthabitat in der Lüderaue, jetzt kann sich auch der Schwarzstorch über eine Zukunft in der Region Fulda freuen. Bereits zum vierten Mal kann damit der Kreis Fulda über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

29.05.2017

GENAU bringt Dorheimer Naturfreunde in den „Wingert"

Ein Rückzugsort für Tiere und Menschen und ganz viel Natur zum Anfassen – das bietet der Naturlehrpfad im Streuobstwiesengebiet „Wingert“ bei Dorheim. Angelegt wurde er im vergangenen Jahr vom Naturschutzbund (NABU) Friedberg. Mit dem jetzt erzielten Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU kann der Verein seinen Lehrpfad nun erweitern. mehr lesen

Für Axel Müller vom NABU Friedberg ist die Wiesenvegetation „Wingert“ am Rande von Dorheim einer der Hotspots der biologischen Vielfalt in der gesamten Region. Traditionelle Obstsorten wie die Apfelsorte „Dorheimer Streifling“ sind hier ebenso Zuhause wie teilweise vom Aussterben bedrohte Insekten- und Vogelarten, die auf den artenreichen Grünflächen nach Nahrung oder Brutplätzen suchen, sowie seltene Schaf- und Ziegenrassen, die das Gras unter den über 1.800 Hochstammbäumen kurz halten. Genau diese unterschiedlichen Naturräume auf dem weitläufigen Streuobstwiesengebiet möchte der NABU Friedberg für kleine und große Naturfreunde hautnah erlebbar machen – mit einem Naturlehrpfad. Erste Schritte zur Anlage des Pfades hatten die ehrenamtlichen NABU-Helfer bereits im vergangenen Jahr unternommen: Mehrere Informationstafeln erzählen seitdem von der besonderen Artenvielfalt des von Menschen geschaffenen Biotops. 

Doch für weitere Maßnahmen fehlten schlichtweg die Mittel, weshalb Müller das Projekt „Gestaltung des Naturlehrpfades für das Streuobstgebiet Wingert“ zum Start der Umweltlotterie im April 2016 für den Zusatzgewinn angemeldet hatte. „Die Hoffnungen, dass unser Projekt den Zuschlag erhält, waren nicht übermäßig groß, schließlich haben sich viele Projekte bei GENAU beworben. Umso größer die Überraschung, dass sich die GENAU-Gewinner jetzt für uns entschieden haben“, freut sich Müller. Am 28. April 2017 wurde der Wetteraukreis als Gewinner-Landkreis der Umweltlotterie gezogen, die Wochengewinner dieser Ziehung wählten nun unter 21 möglichen Projekten das Dorheimer Obstwiesen-Projekt für den Zusatzgewinn aus. Die damit verbundenen 5.000 Euro möchte der NABU für die Erweiterung des Lehrpfades über das rund 20 Hektar große Grünland verwenden. „Schon heute haben wir festgestellt, dass inzwischen mehr Menschen den Wingert als Naherholungsgebiet und zur Naturbeobachtung nutzen. Darunter auch Kinder und Jugendliche, die über die aufgestellten Infotafeln viel über den Kulturraum ‚Streuobstwiese’ und seine tierischen Bewohner erfahren. Dank GENAU können bald weitere Tafeln, vor allem aber echte Lebensraumbeispiele folgen“, erklärt Müller. So sei geplant, einen Schau-Bienenstock, eine Trockenmauer und sogenannte Lebenstürme zu errichten, die auf mehreren Etagen Wohn- und Nistmöglichkeiten für Kleintiere und Vögel bieten. Außerdem soll auf einem ehemaligen Acker eine Wildblumenwiese aus regionalem Saatgut entstehen. Davon profitieren nicht nur Biene, Eidechse und Co., sondern vor allem Kindergartengruppen und Schulklassen. Sie sollen durch die neuen Lebensräume einen spannenden Einblick in die heimische Tier- und Pflanzenwelt erhalten – und dadurch an den Naturschutz herangeführt werden. „Junge Menschen für den Erhalt von teilweise vernachlässigten Streuobstwiesen zu begeistern, ist eines unserer Herzensanliegen“, sagt Müller. „Damit das Kleinod für Mensch und Natur noch lange erhalten bleibt.“

Möglich macht die Gestaltung des Naturlehrpfades im Wingert jetzt der Zusatzgewinn für den Naturschutz aus der Umweltlotterie GENAU. Bereits zum achten Mal kann damit der Wetteraukreis über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

 

24.05.2017

GENAU macht ab dem 19. Mai Millionäre

Seit mittlerweile mehr als einem Jahr fördert die Umweltlotterie GENAU kleine und große Umweltprojekte in Hessen. Nicht nur die Umwelt gewinnt, auch mehr als 1.000 Mitspieler freuen sich jede Woche über einen Gewinn bei GENAU. Ab sofort hat GENAU noch mehr zu bieten: Ab der Ziehung am 19. Mai kann der GENAU-Hauptgewinner bis zu 1 Million Euro gewinnen. mehr lesen

Dazu müssen die letzten 3 Ziffern Ihrer Los-ID, mit der Sie an GENAU teilgenommen haben, mit der neuen dreistelligen Zusatzzahl übereinstimmen. Als Hauptgewinner nehmen Sie dann ohne Mehreinsatz oder zusätzliche Kreuze auf dem GENAU Spielschein automatisch an der Zusatzziehung teil.

So funktioniert‘s:

Jeden Freitag wird im Anschluss an die GENAU-Ziehung über eine neue Zusatzziehung eine dreistellige Zusatzzahl gezogen.

Nur der Hauptgewinner der GENAU-Ziehung nimmt an der zusätzlichen Ziehung mit seiner Los-ID teil. Die Teilnahme an der Zusatzziehung erfolgt für den GENAU-Hauptgewinner automatisch, ohne Mehreinsatz und ohne eine zusätzliche Auswahl auf dem Spielschein. Die gezogene Zusatzzahl wird dann mit der Los-ID des Hauptgewinners von hinten abgeglichen. Wenn die letzten 2 oder alle 3 der gezogenen Ziffer mit den Endziffern der Los-ID des Hauptgewinners übereinstimmen, erzielt dieser einen zusätzlichen Gewinn von 100.000 Euro oder sogar 1 Million Euro!

Gibt es keine Übereinstimmung der letzten Ziffern zwischen Los-ID und Zusatzzahl erhält der Hauptgewinner regulär seinen Gewinn von (mind.) 10.000 Euro.

GENAU Zusatzzahl vom 19. Mai 2017

Die dreistellige GENAU Zusatzzahl vom 19.05.2017 lautet: 437

22.05.2017

GENAU-Gewinn für Bienen in Frankfurt

Der Frankfurter Lehrbienenstand e.V. kann sich jetzt den Traum vom eigenen Bienengarten erfüllen. Möglich macht dies der Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5.000 Euro. Der von mehreren Imkern ins Leben gerufene Verein wird den Gewinn für die Erweiterung seines Lehrbienenstandes in Frankfurt-Sachsenhausen verwenden. mehr lesen

In Frankfurts Süden blüht und summt es bald. Zu verdanken ist das dem 5.000 Euro-Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU, mit dem sich der Frankfurter Lehrbienenstand e.V. in Sachsenhausen jetzt im wahrsten Sinne noch breiter aufstellen kann. Erst vor kurzem konnte der inmitten einer Kleingartenanlage gelegene Verein sein Areal um einen benachbarten Garten erweitern. „Diesen müssen wir nun entrümpeln und neu anlegen, damit hier schon bald ein lebendiger Bienengarten entstehen kann. Der Zusatzgewinn aus der Umweltlotterie hätte also zu keiner besseren Zeit kommen können“, freut sich Imkerin Dr. Lotte Jüling-Pohlit, die das Bienenprojekt vor gut einem Jahr bei der Umweltlotterie GENAU eingereicht hatte. Mit den 5.000 Euro von GENAU werden nun Gartengeräte angeschafft und Pflanzen gekauft. Auch ein paar weitere Bienenvölker sollen in dem geplanten Bienengarten ein neues Zuhause finden. Davon profitieren nicht nur die schwarz-gelben Honigproduzenten, sondern auch angehende Neuimker und Naturbegeisterte jeden Alters, die der Frankfurter Lehrbienenstand in den praktischen Tätigkeiten des Imkerns unterrichtet – und das seit inzwischen rund zwei Jahren.

Ins Leben gerufen wurde der Verein im Frühjahr 2015 von mehreren Frankfurter Imkern im Stadtteil Sachsenhausen, die dort einen Garten von einem verstorbenen Kollegen übernommen hatten. Doch bevor der Lehrbienenstand eingerichtet werden konnte, gab es viel zu tun: „Die auf dem Grundstück stehenden Hütten wurden von uns repariert, das undichte Dach erneuert, der Garten bepflanzt und neue Bienenbeuten mit Bienen aufgestellt“, erinnert sich Jüling-Pohlit. All das geschah in Eigenleistung, aber der Aufwand hat sich gelohnt. Denn seit Sommer 2015 haben Frankfurts Imker einen eigenen Lehrbienenstand. Allein im vergangenen Jahr wurden hier über dreißig Neuimker an den Bienenvölkern ausgebildet. Dank des GENAU-Zusatzgewinns können es in Zukunft noch mehr werden, denn ebenso wie die vereinseigenen Bienenvölker werden auch alle Freunde der nützlichen Insekten in dem neuen Bienengarten mehr Platz finden. „Hoffentlich wird das auch benachbarte Kleingärtner inspirieren, selbst wieder mehr Pflanzen für Wildbienen und andere Insekten in ihren Gärten zu pflanzen“, so Jüling-Pohlit. Auch dazu möchte der Frankfurter Lehrbienenstand in Zukunft Führungen anbieten. Insbesondere für Kinder und Jugendliche soll so die Bedeutung der Honigbiene für Natur und Umwelt hautnah erlebbar werden.

Zum zweiten Mal kann die Stadt Frankfurt über Lottoglück für die Umwelt jubeln. Bereits im September 2016 sicherte der GENAU-Zusatzgewinn wertvollen Naturraum in der Mainmetropole. Damals profitierte die Griesheimer Berthold-Otto-Schule, die mit den 5.000 Euro einen Schulgarten aufbauen konnte. Insgesamt 57 Projekte hessenweit wurden seit Einführung der Umweltlotterie bereits mit 5.000 Euro bedacht.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.  

25.04.2017

Wiesbaden-Kloppenheim blüht auf: Erstmals Zusatzgewinn in Wiesbaden

Wiesbaden-Kloppenheim wird buchstäblich aufblühen. Möglich macht dies der Zusatzgewinn der neuen Umweltlotterie GENAU, den der Kloppenheimer Claus Deußer für das Anlegen von Blühflächen und -streifen verwenden wird. Im März 2016 hatte er sein Projekt für den Zusatzgewinn angemeldet, am 7. April 2017 wurde Wiesbaden zum ersten Mal gezogen. mehr lesen

Sogenannte Buntbrachemischungen sind für Claus Deußer der Schlüssel zur blühenden Vielfalt. Um diese in seinem Heimatort Kloppenheim aufleben zu lassen, meldete der engagierte Umweltschützer sein Vorhaben vor einem Jahr bei der Umweltlotterie GENAU für den Zusatzgewinn an. „Ich habe schon fast nicht mehr daran geglaubt, zu gewinnen. Mein Ziel ist immer noch dasselbe wie 2016, und jetzt kann ich es dank des Zusatzgewinns umsetzen“, freut sich Deußer, der nun 5.000 Euro zur Verfügung hat. Damit sollen aus ausgewählten Bracheflächen Blühflächen werden, die vom Sommer bis zum Herbst eine bunte Farbenpracht bieten. Dies ist nicht nur ein schöner Anblick, die Blühflächen haben auch noch einen zusätzlichen Nutzen: Unzählige Fluginsekten wie Bienen, Hummel und Schmetterlinge werden hier angelockt, die wiederum wichtig für das Ökosystem sind. „Seit vielen Jahren schrumpft auch in meiner Heimatgemeinde Wiesbaden-Kloppenheim in einer weitgehend ausgeräumten Landschaft die biologische Vielfalt. Bei Arten wie der Feldlerche, dem Rebhuhn und dem Feldhasen ist ein starker Rückgang zu verzeichnen, auch die Anzahl der Blühpflanzen geht zurück. Bestäubende Insekten wie Honig- und Wildbienen, Hummeln und Schmetterlinge benötigen als Nahrungsgrundlage nektarreiche heimische Kräuter, Stauden und Blühsträucher.

Insekten wiederum sind die Lebensgrundlage für Küken von Bodenbrütern wie dem Rebhuhn und andere Arten. Mit der Anlage von Blühflächen wird eine doppelte Wirkung erzielt. Zum einen ist es ein Nahrungsangebot für bestäubende Insekten. Gleichzeitig wird damit Nahrung für den Nachwuchs von Arten wie der Feldlerche und dem Rebhuhn geschaffen, die ohne Insekten in den ersten Lebenstagen nicht überleben würden“, so Deußer. 
Mit dem Gewinn wird der Kloppenheimer geeignete Flächen pachten, Saatgut beschaffen sowie diese Flächen mit landwirtschaftlichen Maschinen herrichten  und einsäen lassen. Darüber hinaus können die Pflegekosten für diese Flächen beglichen werden. Begonnen hat er bereits mit ersten Flächen, aus eigener Tasche. Nun können viele weitere folgen.

Zum ersten Mal kann Wiesbaden über Lottoglück für die Umwelt jubeln. Insgesamt 52 Projekte hessenweit wurden seit Einführung der Umweltlotterie bereits mit 5.000 Euro bedacht.
Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU. 

21.04.2017

GENAU bringt Zusatzgewinn in die Lüderaue: Paradiesische Aussichten für Biber und Störche

Störche und der Biber sollen in der Lüderaue im Kreis Fulda dauerhaft wiederangesiedelt werden. Doch das gelingt nur mit einem rundum geeigneten Nist- und Lebensraum. Damit dieser entsteht, daran arbeitet die NABU-Gruppe Großenlüder und bewarb sich zur Finanzierung ihrer Planungen bei der Umweltlotterie GENAU mit ihrem Projekt um den Zusatzgewinn. mehr lesen

Wenn Schwarz- und Weißstörche oder Biber dauerhaft in ein Gebiet Einzug halten sollen, dann sollten zuvor Amphibien, Vögel und Insekten angesiedelt und ein ebenso großer wie artgerechter Natur- und Lebensraum geschaffen werden, in dem sich alle gleichermaßen wohlfühlen. An diesem ehrgeizigen Projekt arbeitet die NABU-Gruppe Großenlüder in der Lüderaue. In einem ersten Schritt ist es in diesem Jahr zum ersten Mal seit etwa 70 Jahren zur Brut eines Weißstorchpaares gekommen. Lange war darauf gewartet und hingearbeitet worden. Doch das ist für die NABU-Gruppe nur eine Zwischenetappe auf ihrem Weg zu mehr Natur im Kreis Fulda. Auf einer Gemeindefläche in Großenlüder, die bisher als Acker genutzt wurde und direkt an einem Gewässer liegt, soll mittels Flachwassertümpeln, Lesesteinhaufen, Benjeshecken und Blühstreifen versucht werden, das Lebensumfeld für Amphibien, Insekten und Vögel zu verbessern. Denn Amphibien und Insekten sind notwendige Nahrung für Störche. Für den Biber werden außerdem Weiden gepflanzt. Damit das umfangreiche Feuchthabitat für Biber, Weiß- und Schwarzstorch in der Lüderaue auch wirklich umgesetzt werden kann, fehlten bisher die Mittel. Da war die Freude über den mit 5.000 Euro verbundenen Zusatzgewinn aus der Umweltlotterie GENAU groß. „Unsere kleine NABU-Gruppe aus Großenlüder freut sich sehr, dass wir nun mit 5.000 Euro in Großenlüder etwas mehr für die Natur in unserer Gemeinde tun können“, so Karin Bettinger, 2. Vorsitzende der Gruppe. Im Herbst schon kann es nun losgehen, dann wird die avisierte Projektfläche von der Gemeinde freigegeben und ist damit bereit für ihre Umgestaltung zum Biber- und Storchenparadies.
Zum zweiten Mal kann der Kreis Fulda über Lottoglück für die Umwelt jubeln. Am 17. Februar freute sich bereit der Kindergartenwald der Naturhüpfer in Silges über den Zusatzgewinn. Insgesamt 51 Projekte hessenweit wurden seit Einführung der Umweltlotterie bereits mit 5.000 Euro bedacht.
Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU. 

11.04.2017

Nachwuchs-Umweltschützer in Momberg werden ausgestattet

Zum zweiten Mal in Folge fällt der Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU auf den Kreis Marburg-Biedenkopf. Das Projekt „Kinder von heute – Umweltschützer von morgen“ aus Momberg darf sich über diesen Gewinn freuen! In der Arbeitsgruppe sollen Kinder und Jugendliche Natur erleben und begreifen, um sie für einen umsichtigen Umgang mit der Umwelt zu sensibilisieren. mehr lesen

„Kinder von heute – Umweltschützer von morgen“, unter diesem Motto betreut Michael Krieger, 1. Vorsitzender der  Umwelt- und Naturschutzgruppe Momberg e. V., die in diesem Jahr ins Leben gerufene Kinder- und Jugendgruppe zum Zwecke der Umweltbildung. Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen sechs und sechzehn Jahren soll in dieser Arbeitsgruppe ein respektvoller und umsichtiger Umgang mit der Umwelt, ihren Ressourcen und den vorhandenen Arten vermittelt werden. „Kinder sind unsere Zukunft. Wir Erwachsene müssen dafür sorgen, dass Kinder lernen, mit der Umwelt respektvoll und vorsichtig umzugehen. Sie benötigen Wissen für die Aufrechterhaltung einer intakten Natur und diese Wissensvermittlung kann nicht nur auf die Schule beschränkt sein“, begründet Krieger sein ehrenamtliches Engagement für die Nachwuchsarbeit im Umweltschutz. Den Kindern sollen in der AG naturwissenschaftliche Zusammenhänge sowie Abläufe in der Natur im doppelten Sinn "begreifbar" gemacht werden, theoretisch und praktisch. Bei gemeinsamen Exkursionen, Beobachtungen der Natur und Experimenten lernen die Kinder und Jugendlichen die heimische Natur und Tierwelt unmittelbar kennen und erfahren, welche Mittel und Möglichkeiten es gibt, diese zu schützen und zu bewahren. Auch der Bau von Nist- und Fledermauskästen sowie Insektenhotels ist geplant. Für all diese Aktivitäten werden jedoch Geräte und Utensilien wie Ferngläser, Kindermikroskope, Kescher, Lupen, Bastel- und Baumaterialien benötigt. Doch diese Lern- und Arbeitsmittel sind kostspielig, weshalb der Verein sein Projekt im Februar 2017 für den Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU angemeldet hatte. Am 17. März war es soweit. Jetzt können diese Geräte und Materialien dank des Zusatzgewinns in Höhe von 5.000 Euro angeschafft und die Kinder- und Jugendgruppe langfristig ausgestattet werden. „Nun ist der nächste Schritt bei unserer Arbeit zur Umweltbildung des Nachwuchses möglich, damit sich auch nachfolgende Generationen für den Schutz und die Aufrechterhaltung einer intakten Umwelt und Artenvielfalt engagieren“, freut sich Krieger.
Sechs Mal kann der Kreis Marburg-Biedenkopf sich bereits über Lottoglück für die Umwelt freuen. Insgesamt 49 Projekte hessenweit wurden seit Einführung der Umweltlotterie bereits mit 5.000 Euro bedacht.
Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU. 

30.03.2017

GENAU bringt Zusatzgewinn nach Marburg-Biedenkopf: Rettung von Wildvögeln im Raum Marburg weiter gesichert

Seit Jahren engagiert sich die Biologin Dr. Moira Behn ehrenamtlich für die Rettung von Wildvögeln in Schönbach im Raum Marburg. Abgesehen von ein paar kleinen Aufwandsentschädigungen musste sie bislang die Kosten für ihre Wildtierstation selbst tragen. Umso größer die Freude nun, da die Umweltlotterie ihr für die Fortsetzung ihrer wichtigen Arbeit 5.000 Euro beschert. mehr lesen

Vor allem Greifvögel und Eulen werden in der Wildvogelpflegestation von Dr. Moira Behn in Schönbach bei Marburg eingeliefert. Grundsätzlich sind aber alle Wildvögel bei der Biologin willkommen, die verletzt, krank oder von ihren Eltern verlassen sind. Hier werden sie bis zur Auswilderung aufgepäppelt, und das seit nunmehr siebzehn Jahren schon. Wenn es notwendig ist, zieht Dr. Behn auch die Klinik für Vögel und Reptilien, Amphibien und Fische der Universität Gießen hinzu und bringt verletzte oder kranke Vögel zur Diagnostik und Behandlung dorthin.  In den letzten Jahren konnten dadurch viele schützenswerte Uhus, Wanderfalken, Baumfalken und Neuntöter erfolgreich aufgezogen, gesund gepflegt und wieder ausgewildert werden. 80 bis 100 „Pfleglinge“ pro Jahr kommen in der Station zusammen. Oft sind die Menschen selbst der Grund, weshalb Vögel in Not geraten. Sei es durch Heckenschnitt, Sanierung von Gebäuden oder Baumfällungen, durch den Straßenverkehr und Kollisionen mit Glasflächen an Gebäuden oder zurückgedrängte Nahrungs- und Lebensräume.
Da sie bislang nur gelegentliche Aufwandsentschädigungen von Umweltverbänden und Naturschutzbehörden erhielt, ist die ehrenamtliche Stationsleiterin ganz besonders froh über den mit 5.000 Euro verbundenen Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU: „Die Auswahl meines Projektes empfinde ich als Anerkennung meiner Arbeit und das macht mich richtig stolz“, freut sie Behn. Acht Projekte standen im Kreis Marburg-Biedenkopf zur Wahl, die Wochengewinner der Umweltlotterie vom 10. März entschieden sich für die Wildtierstation.
Manchmal kommen auch Eltern mit ihren Kindern dorthin, weil sie die ein nacktes Vogelbaby auf dem Gehweg oder beim Spielen gefunden haben. „Eigentlich hätte es keine Chance mehr gehabt, aber in vielen Fällen kann ich es noch gesund pflegen und macht damit Mensch und Tier glücklich“, beschreibt Behn ihren Einsatz. Dass viele „Vogelfinder“ auf der Suche nach einer geeigneten Auffangstation teilweise lange Anfahrtswegen nach Schönbach in Kauf nehmen und sogar später wieder nachfragen, wie sich das Findelkind entwickelt, freut sie ebenfalls. 
Den Zusatzgewinn von GENAU will Behn für die Sanierung der Volieren verwenden, da die speziell konfektionierten Netze sehr teuer sind. Sie haben den  Vorteil, dass die scheuen Wildvögel sich beim Anflug nicht verletzen oder das Gefieder zerstoßen, wie das bei herkömmlichem Volierendraht der Fall ist. Der Nachteil der Netze ist die begrenzte Haltbarkeit. Außerdem sollen Medikamente, das kostenintensive Spezialfutter für Wildvögel und anstehende Fahrten vom Gewinn bestritten werden. 45 Kilometer sind es allein für einen Weg in die Tierklinik Gießen.
Sechs Mal kann der Kreis Marburg-Biedenkopf sich bereits über Lottoglück für die Umwelt freuen. Insgesamt 48 Projekte hessenweit wurden seit Einführung der Umweltlotterie bereits mit 5.000 Euro bedacht.
Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU. 

30.03.2017

Premiere in Schwalm-Eder: „Ich und meine Umwelt“ bereichert die Ursulinenschule

Die Beete des alten Klostergartens der Fritzlarer Ursulinenschule sind verfallen. Ein neuer Lebensraum für Pflanzen und Tiere soll hier entstehen. Doch bislang fehlten die Mittel. Deshalb bewarb sich die Schule gleich zum Start von GENAU. Fast ein Jahr später, am 3. März 2017, war es jetzt soweit: Die Wochengewinner wählten nun das Projekt „Ich und meine Umwelt“ für den Zusatzgewinn aus. mehr lesen

Potentielle Naturräume gibt es an der Ursulinenschule in Fritzlar viele. Sie aber wieder herzustellen, dafür gab es zwar bislang ein Konzept, doch es fehlte das Geld. Deshalb bewarb sich die Schule unter Federführung ihres Lehrers Horst Blum am 14. März 2016 für den Zusatzgewinn der neuen Umweltlotterie GENAU. Jetzt hat es geklappt und 5.000 Euro können in die Planungen der Schule fließen. Sol sollen die Beete des alten Klostergartens durch Hochbeete ersetzt werden. Außerdem muss das alte Gewächshaus wieder in Stand gesetzt werden. Für Hühner, Tauben und Enten, Kaninchen und sogar Ziegen wird endlich ein neues, artgerechtes Gehege gebaut und das geplante grüne Klassenzimmer im Spiel- und Klettergarten erhält sogar einen Sonnenschutz.
Durch all diese Maßnahmen möchte Blum seinen Schülerinnen und Schülern die Bedeutung eines Nutzgartens und naturbelassenen Landstriches vermitteln und zeigen, wie Haustiere artgerecht leben können. Wöchentlich trifft sich die „Garten AG“ bereits zum Arbeitseinsatz im Schulgarten. Bis einschließlich der Ferien wurden nun feste Arbeitspläne erstellt, um alle Arbeiten abschließen zu können. Die Wintermonate wurden mit theoretischen Fragen rund um die Themen Dünger, Gartengeräte, Kompostierung, Veredelung oder Pflanzenfolge verbracht. „Mit den ersten Sonnenstrahlen jedoch zieht es die Kinder nach draußen. Nun können wir uns unseren Wunsch nach Gewächshaus, Hochbeeten und Tiergarten erfüllen“, freut sich Blum, „denn hier gibt es immer wieder etwas zu entdecken. Wir lernen Blütenpflanzen, Sträucher und Bäume kennen und werden uns bald die leckeren Früchte und Kräuter schmecken lassen, die es in unserem Garten gibt“.
Zum ersten Mal kann der Schwalm-Eder-Kreis über Lottoglück für die Umwelt jubeln. Insgesamt 47 Projekte hessenweit wurden seit Einführung der Umweltlotterie bereits mit 5.000 Euro bedacht.
Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

21.03.2017

GENAU Sonderauslosung: Gewinner stehen fest

Zum einjährigen Geburtstag hielt GENAU für alle umweltinteressierten Spieler bei der Sonderauslosung vom 10. bis 17. März 2017 zahlreiche Extragewinne bereit. Alle Teilnehmer der GENAU-Ziehungen vom 10. und 17. März hatten die Chance auf eines von 10 E-Bikes oder einen von 100 Bargeldgewinnen in Höhe von je 500 Euro. mehr lesen

Zu den glücklichen Gewinnern gehören die unten aufgeführten Spielauftragsnummern.
Gehen Sie jetzt in eine LOTTO Hessen Verkaufsstelle und lassen Sie Ihre Quittung prüfen!

 

E-Bikes:

05 7004 15 10022865

05 7006 60 10000293

05 7004 15 10038035

05 7008 15 10113990

05 7008 15 10038368

05 7000 60 10000228

05 7009 15 10114885

05 7002 15 10000933

05 7005 60 10000591

05 7013 15 10124011*

 

500 Euro in bar:

05 6998 60 10000036

05 6998 60 10000107

05 6998 60 10000210

05 6998 60 10000026

05 6998 60 10000037

05 6998 60 10000096

05 6984 60 10000032

05 7006 15 10094050

05 7014 60 10000378

05 7008 60 10002096

05 7000 60 10000289

05 7006 15 10015265

05 7006 60 10000458

05 7005 60 10000521

05 7009 60 10000223

05 7012 15 40036718

05 7013 15 10058772*

05 7006 60 10000133

05 7008 60 10000582

05 7009 15 10030812

05 7013 60 10000486

05 7009 15 10019210*

05 7006 15 10031456

05 7008 15 10005158*

05 7002 60 10000083

05 7005 15 10057705

05 7009 15 10141048

05 7012 15 10070544

05 7007 60 10000275

05 7007 60 10000626

05 7013 15 10052219

05 7008 60 10001540

05 7015 60 10001230

05 6993 15 10015883

05 7015 60 10000170

05 6976 15 10025415

05 7002 60 10000062

05 7009 15 10114591

05 7008 60 10000287

05 7004 60 10000091

05 7002 15 10121507

05 7012 60 40000347

05 7015 15 10103657

05 7013 15 10105194*

05 7002 15 10091516

05 7004 15 10018555

05 7008 60 10001126

05 7007 15 10023068*

05 7009 15 10046361*

05 7002 15 10067990

05 7015 60 10000440

05 7008 60 10002586

05 7002 15 10153773

05 7012 15 10068507

05 7008 60 10002536

05 7002 15 10107836

05 7013 60 10000077

05 7006 15 10054259

05 7009 15 10043702

05 7008 60 10000766

05 7006 15 10096611*

05 6985 15 10034614

05 7009 15 10138311

05 7014 15 10046022

05 7009 15 10071576

05 7001 15 10062164

05 7008 60 10001850

05 7008 15 10055703

05 7013 15 10007300

05 7014 60 10000405

05 6988 60 10000152

05 7008 60 10001834

05 7015 15 10028949

05 7007 15 10043148

05 7013 15 10012118

05 7014 15 10049275

05 7008 60 10002255

05 7008 60 10000906

05 6993 60 10000214

05 7006 15 10053807

05 7007 60 10000033

05 7013 60 10000432

05 7008 60 10001878

05 7013 60 10000305

05 7006 60 10000530

05 7013 60 10000074

05 7013 15 10020139

05 7004 15 10001577*

05 7002 15 10142336

05 7008 60 10001529

05 7004 60 10000433

05 6978 15 40003687

05 7001 60 10000854

05 7013 15 10072399*

05 6993 60 10000250

05 7002 15 10106346*

05 7008 60 10002058

05 7009 15 10132558*

05 7007 15 10054297

05 7008 15 10071900

 

*Gewinne über die Teilnahme an der XXL-Chance werden anteilig ausbezahlt.

Alle Angaben ohne Gewähr.

20.03.2017

Erstmals fällt GENAU-Zusatzgewinn auf Kreis Darmstadt-Dieburg

Natur und Umwelt stehen im Fokus der Dr.-Kurt-Schumacher-Schule in Rheinheim. Im schuleigenen Garten soll ein Lebensraum für Pflanzen und Tiere angelegt werden um ihn pädagogisch nutzen zu können. Am 24. Februar wurde Darmstadt-Dieburg erstmals als Gewinnerlandkreis in der wöchentlichen GENAU-Ziehung ermittelt. mehr lesen

Schon im vergangenen Schuljahr begannen an der Reinheimer Dr.-Kurt-Schumacher-Schule die ersten Arbeiten für die Anlage des schuleigenen Gartens.  Eine 25 mal 25 Meter große Fläche des Schulgeländes wurde umgegraben und drei Klassenparzellen mit jeweils sechs Obst- und Gemüsebeeten angelegt. Für weitere Maßnahmen aber fehlte das Geld. Umso größer war die Freude bei den projektverantwortlichen Lehrerinnen, Judith Schieck sowie Jutta Körber, und ihren Schülerinnen und Schülern. Denn nun können dank des Zusatzgewinns der Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5.000 Euro die Klassen R 9a, R 9b und R 9c den Schulgarten weiter ausbauen. Zunächst sollen sämtliche Gartengeräte endlich raus aus dem Putzraum der Schule und in ein eigenes Gerätehaus umziehen, in dem auch Jacken und Schuhe Platz finden. Neue Holztische und Bänke sollen es möglich machen, den naturpädagogischen Teil der Gartenarbeit nach draußen verlagern zu können.  Darüber hinaus wird der Gewinn noch in die Anlage einer Kräuterschnecke und einige klar abgegrenzte Experimentierbeete angelegt. Zwei Frühbeete und  zwei Tomatengewächshäuser runden die Beetplanungen ab. Um die Wasserversorgung auch in schulfreien Zeiten sicherzustellen, wird an einer Lösung für die regenwassergespeiste Wasserversorgung gearbeitet. An nahe stehenden Bäumen sollen außerdem Nistkästen und „Insektenhotels“ aufgehängt werden. Wenn die Mittel reichen, werden noch zwei bis drei Holzkomposter angeschafft, die die garteneigene Kompostherstellung sicherstellen. „Wir sind sehr glücklich, dass uns GENAU nun unseren Gartentraum verwirklichen hilft. Als Erdkundelehrerin möchte ich meinen Schülern immer die Natur nahebringen, und das gelingt am lebenden Objekt eben am besten“, freut sich Schieck.
Zum ersten Mal kann der Kreis Darmstadt-Dieburg über Lottoglück für die Umwelt jubeln. Insgesamt 46 Projekte hessenweit wurden seit Einführung der Umweltlotterie bereits mit 5.000 Euro bedacht.
Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU. 

16.03.2017

GENAU schafft naturnahen Erlebnisraum

Mit allen Sinnen Umwelt erfahren – auf dem Naturlehrpfad des Natur- und Vogelschutzvereins Bauschheim e.V. soll das in Zukunft möglich sein. Mit mehreren Lehrtafeln und erlebnisreichen Einblicken in die Flora und Fauna will das aktuelle Gewinner-Projekt von der heimischen Artenvielfalt erzählen. mehr lesen

Die ersten Blüten erfreuen momentan nicht nur uns Menschen, auch Bienen, Schmetterlinge und Co. sind dankbar für die Frühlingsboten in der Natur. Doch nicht alle Bäume, Büsche und Hecken, die jetzt erblühen, nutzen den Tieren auch wirklich als Nahrungs- und Lebensgrundlage. „Anders als Haselnuss, Hartriegel und Weißdorn sind gerade exotische Gehölze für viele tierische Bewohner völlig wertlos. Dazu zählen etwa die immergrünen Koniferen, die auch in unsere Wälder vermehrt Einzug halten“, erklärt Gottfried Wellek vom Natur- und Vogelschutzverein Bauschheim. Dass sie der heimischen Tier- und Vogelwelt jedoch kaum etwas zu bieten haben, wissen nur die wenigsten. Genau hier Aufklärungsarbeit zu leisten, ist den Naturschützern im Kreis Groß-Gerau daher ein Herzensanliegen.

 

Einen wichtigen Schritt in diese Richtung kann der Rüsselsheimer Verein nun dank des Zusatzgewinns aus der Umweltlotterie GENAU unternehmen – und zwar in Form eines neuen Naturlehrpfades. So sollen schon die Jüngsten die Besonderheiten heimischer Bäume und Sträucher hautnah erleben und für den Artenschutz sensibilisiert werden. Bereits im Sommer kann mit der Anlage begonnen werden.  Ausgewählt wurde das Lehrpfad-Projekt von den Wochengewinnern der GENAU-Ziehung vom 10.02.2017. Zum inzwischen vierten Mal kann der Kreis Groß-Gerau bereits über Lottoglück für die Umwelt jubeln. Zuletzt konnte die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald von dem GENAU-Zusatzgewinn eine lebenswichtige Kinderstube für den Hirschkäfer in der Region entstehen lassen.

27.02.2017

GENAU-Sonderauslosung vom 10. bis 17. März

Der Frühlingsanfang steht bevor und langsam erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf. Auch GENAU startet mit Vollgas in den Frühling und hat zudem auch noch einen ganz besonderen Grund zum Feiern: GENAU wird in diesem Frühjahr 1 Jahr alt! mehr lesen

Zum Geburtstag beschenkt GENAU alle umweltinteressierten Spieler bei der Sonderauslosung vom 10. bis 17. März 2017 mit zahlreichen Extragewinnen. Alle Teilnehmer der GENAU-Ziehungen vom 10. und 17. März haben die Chance auf eines von 10 E-Bikes oder einen von 100 Bargeldgewinnen in Höhe von je 500 Euro!

Füllen Sie einfach wie gewohnt den GENAU-Spielschein mit Ihrer persönlichen Postleitzahl aus. Zusätzlich zur regulären GENAU-Ziehung nehmen Sie automatisch an der Sonderauslosung teil - und das ganz ohne Mehreinsatz!

Unser Tipp: Wählen Sie die richtige Laufzeit, damit Sie an beiden Ziehungen der Sonderauslosung dabei sind und erhöhen Sie somit Ihre Chance auf einen der zahlreichen Extragewinne.

Übrigens können Sie auch über den LOTTO-Schein an der GENAU-Sonderauslosung teilnehmen. Das "Ja"-Kreuz bei GENAU setzen und Ihre hessische Postleitzahl eintragen - schon nehmen Sie automatisch an der Sonderauslosung teil (gilt für Spielaufträge, die die Ziehungen vom 10. und 17. März abdecken).

Ob Sie sich einen der tollen Extragewinne sichern konnten, erfahren Sie hier oder in Ihrer Verkaufsstelle ab dem 21. März.

Wir wünschen Ihnen viel Glück!

20.02.2017

GENAU bringt Natur auf den Schulhof

Einheimische Gehölze, ihre Wiederansiedlung auf dem Schulgelände der Gustav-Heinemann-Schule im Norden Kassels und die anschließende Nutzung der gepflanzten Bäume als tierischen Lebensraum stehen im Mittelpunkt des aktuellen Gewinner-Projektes von GENAU im Kreis Kassel. mehr lesen

Wenig naturnahes Grün prägt derzeit das Erscheinungsbild der Hofgeismarer Gustav-Heinemann-Schule im Norden des Landkreises Kassel. Die aus mehreren Schulgebäuden bestehende Gesamtschule umschließt ein großzügiger Schulhof, der aber zu großen Teilen durch Teerflächen und Pflaster versiegelt ist.  Begrünte Flächen sind rar und dazu noch äußerst strukturarm, nur etwas Rasen und ein paar Bäume und Büsche sind vorhanden, die stark zurückgeschnitten sind. Dementsprechend gering ist deshalb aktuell die Biodiversität, nur wenige Pflanzen- und Tierarten findet man auf dem Schulgelände. Um den Zustand zu ändern, fehlten bislang die finanziellen Mittel. Deshalb versuchte die Schule ihr Glück bei der Umweltlotterie GENAU und reichte am 29.02.2016 ihr Projekt für den mit 5.000 Euro verbundenen Zusatzgewinn ein. Jetzt wurde dieser Einsatz belohnt, die Wochengewinner im Gewinnerlandkreis Kassel der Auslosung vom 3. Februar sprachen sich für das Schulprojekt aus. Die Schule ließ damit neun ebenfalls zur Wahl stehende Projekte im Kreis hinter sich.

Angestoßen hat alles der „Bio-Club“ der Schule. Hier engagieren sich rund 200 Schülerinnen und Schüler in AGs und bei biologischen Exkursionen. Stefanie Löffler, Lehrerin und „Bio-Club“-Koordinatorin unternahm im letzten Schuljahr gemeinsam mit der AG „Forschung und Film“ bereits die ersten Schritte in Richtung Artenvielfalt und Renaturierung: Gemeinsam mit Hans-Jürgen Schwabe vom NABU Hofgeismar wurden Nistkästen auf dem Schulgelände aufgehängt.  Doch den Schülerinnen und Schülern war schnell klar, dass es mit dem Aufhängen von Nistkästen noch nicht getan ist. Den Vögeln mangelt es an Nahrung wie Beeren und Insekten, da es kaum strukturreiche Lebensräume auf dem Schulgelände gibt. Seit diesem Schuljahr gibt es nun die von den Lehrerinnen Jana Benedetti und Heike Schaumlöffel betreute AG „Biologie und Naturschutz“ auf dem Schulhof. „Die Schülerinnen und Schüler sind mit Feuereifer dabei, um die Lebensbedingungen für Pflanzen und Tiere zu verbessern“, erklärt Benedetti.  Gemeinsam mit dem NABU Altkreis Hofgeismar wird jetzt dank GENAU das Schulgelände mit einheimischen Bäumen und Sträuchern renaturiert. Um die einheimischen Gehölze sollen außerdem noch eine Kräuterwiese angelegt und ein großes Vogelbad sowie ein Sandbad eingerichtet werden. Neben den Insektenhotels, an denen die Schülerinnen und Schüler der AG bereits arbeiten, werden nun auch eine Trockenmauer und eine Altholzecke ergänzt. So haben auch Fledermäuse, Eidechsen und Schnecken eine Chance auf ihren Lebensraum in der Schule.  Abgerundet werden die Maßnahmen durch das Aufhängen eines winterfesten Fledermauskastens und weiterer Nistkästen für Vögel. Die neuen Naturräume sollen dann auch Eingang in den allgemeinen Biologiefachunterricht finden, um „am lebenden Objekt“  den Unterschied zwischen renaturierten, naturnahen und strukturarmen Flächen wahrnehmen zu können.  „Der Schulhof mit unserem Schulgarten kann jetzt zum Klassenzimmer im Freien werden“, freut sich Löffler und hofft, „dass dies langfristig die Haltung der Schülerinnen und Schüler gegenüber der Natur positiv beeinflusst.“

Die Wochengewinner der GENAU-Ziehung vom 03.02.2017 hatten sich im Auswahlverfahren für das Projekt im Kreis Kassel ausgesprochen. Zum ersten Mal kann damit der Kreis über Lottoglück für die Umwelt jubeln. 43 Projekte wurden seit Einführung der Umweltlotterie bereits mit 5.000 Euro bedacht.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

Bisher kamen die Erlöse der hessischen Lotteriegesellschaft schon Sport, Kultur, Denkmalpflege und sozialen Projekten zugute, bei GENAU profitiert jetzt erstmals die Umwelt, denn neben dem mit wöchentlich 5.000 Euro versehenen Projektgewinn fließen sämtliche Erlöse zweckgebunden in ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums zugunsten von Umwelt- und Naturschutz in Hessen.

08.02.2017

GENAU bietet Bambis im Kreis Offenbach Schutz

Der Schutz heimischer Wildtiere im Kreis Offenbach steht im Mittelpunkt des neuesten Gewinnerprojekts. Bundesweit fallen nach Schätzungen des Deutschen Jagdverbandes jährlich mehr als 100.000 Rehkitze Mähmaschinen zum Opfer. Gemeinsam mit Landwirten und Jagdpächtern will der Verein „Aktion Rehkitz e.V.“ das verhindern und sucht Flächen nach gefährdeten Wildtieren ab. mehr lesen

Rehkitze sind vermeintlich gut geschützt, in Wahrheit aber zum Tode verurteilt, wenn der Mähdrescher kommt. Denn in der Setzzeit werden die neugeborenen Rehkitze von den Ricken im hohen Gras vor Füchsen, Greifvögeln und Schwarzwild versteckt. Bei Annäherung dieser natürlichen Feinde üben sie dann ihr angeborenes Verhalten aus, sich vollkommen still zu verhalten und nicht die Flucht zu ergreifen. „Leider ein fatales Verhalten, wenn das Mähwerk näherrückt. Dann bleiben sie im hohen Gras ungesehen“, erläutert der aktive Tierschützer Michail Groß. Auch er ist Mitglied im gemeinnützigen Verein „Aktion-Rehkitz e.V.“, der es sich daher zur Aufgabe gemacht hat, Landwirte und Jagdpächter im Kreis Offenbach aktiv zu unterstützen, indem die zur Mahd anstehenden Wiesen zu Fuß in Personenreihen abgesucht werden, um die Lage von gefundenen Rehkitzen deutlich zu markieren oder sie aus der Gefahrenzone zu bringen. Der Initiator der Rehkitz-Rettung, Dr. Karl Giebel, mahnt: „Was wir nicht finden, findet die Mähmaschine und der entgeht nichts. Deswegen sind unsere Einsätze lebenswichtig für die Kitze, aber auch für junge Hasen und Bodenbrüter wie zum Beispiel Fasane.“ Bei großen Wiesen wird die Suche zu Fuß schnell unmöglich. Deswegen wird dort ein sogenannter Multikopter in die Luft geschickt. Ausgerüstet mit einer Wärmebildkamera lässt sich damit auch eine größere Wiesenfläche schnell absuchen und weitgehend sicherstellen, dass alle Rehkitze auf der Wiese aufgespürt werden. Der Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5.000 Euro macht jetzt die Anschaffung eines weiteren Multikopter-Flugsystems für den Verein möglich, denn die Zahl der Anfragen nach Sucheinsätzen übersteigt schon lange die Möglichkeiten. Damit kann Aktion-Rehkitz e.V. mit ihrem kostenlosen Angebot zukünftig noch verstärkt Landwirte und Jagdpächter aus Rodgau, Rödermark, Seligenstadt, Hainstadt, Obertshausen, Heusenstamm, Dietzenbach und Umgebung zum Schutz der Rehkitze unterstützen. 

Die Wochengewinner der GENAU-Ziehung vom 20.01.2017 hatten sich im Auswahlverfahren für das Rehkitz-Projekt im Kreis Offenbach ausgesprochen. Zum inzwischen vierten Mal kann damit der Kreis über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU. 43-mal bereits konnten sich seit der Einführung der neuen Umweltlotterie hessische Projekte über den Zusatzgewinn freuen.

Bisher kamen die Erlöse der hessischen Lotteriegesellschaft schon Sport, Kultur, Denkmalpflege und sozialen Projekten zugute, bei GENAU profitiert jetzt erstmals die Umwelt, denn neben dem mit wöchentlich 5.000 Euro versehenen Projektgewinn fließen sämtliche Erlöse zweckgebunden in ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums zugunsten von Umwelt- und Naturschutz in Hessen.

01.02.2017

GENAU lässt Erbacher Streuobstwiesen blühen

Die Wertschätzung und Pflege des Kulturgutes Apfel und der heimischen Streuobstwiesen steht im Mittelpunkt des neuesten Gewinnerprojektes. Gleichzeitig dient das Projekt, das von der Kreisstadt Erbach, dem Odenwälder Verein für Bildungs- und Kulturarbeit e.V. sowie der Schule am Sportpark in Erbach getragen wird, auch der örtlichen Kinder- und Jugendpräventionsarbeit. mehr lesen

Zum Odenwälder Kulturgut gehören in hohem Maße die Streuobstwiesen mit ihren Apfelbäumen. Doch Kinder und Jugendliche können häufig mit naturbelassenen Säften dieser Wiesen weniger anfangen als mit konfektionierten Limonaden. Außerdem sind viele Streuobstwiesen in der Region verwahrlost und bedürfen der Pflege. Das Projekt „Apfel mit Stiel“ der Stadt Erbach und der Schule am Sportpark in Erbach hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, Streuobstwiesen zu pflegen und dafür Kinder und Jugendliche zu begeistern. Dabei lernen die jungen Menschen nicht nur die Verarbeitung des Odenwälder Apfels und damit das Gute in der Nachbarschaft kennen, sondern beschäftigen sich auch mit dem Anbau, der Bewirtschaftung und der Pflege der Bäume. Ein konkretes Ergebnis gibt es auch: In der eigens auf dem Hof der Erbacher Schule am Sportpark aufgestellten Kelteranlage wird der wertvolle Most der geernteten Äpfel direkt gewonnen. Projektverantwortlicher Alexander Carrasco Torres, der gleichzeitig die Schulsozialarbeit leitet, fasst den Projekterfolg so zusammen: „Bei uns lernen die jungen Leute, wie der Apfel in die Flasche kommt und können dabei aktiv mitmachen und am Ergebnis teilhaben. Das macht Spaß und motiviert“. Die Nachfrage nach dem Apfelsaft und Apfelgelee hat das produzierte Angebot inzwischen weit übertroffen. Sogar im Michelstädter Trendcafé „Träumerei“ der bekannten deutschen Schauspielerin Jessica Schwarz wird der „GSA-Apfelsaft“ seit Februar 2016 angeboten.

Insgesamt drei Streuobstwiesen bewirtschaften und pflegen die Jugendlichen des Projektes derzeit unter Anleitung. Inzwischen konnten außerdem Privatleute und Unternehmer in der Region gewonnen werden, neue Apfelbäume zu sponsern, die von den Projektteilnehmern im Herbst 2016 eingepflanzt wurden und nun über die Jahre begleitet werden. „Den Jugendlichen hat sich ein Erfahrungsraum geöffnet, der mit Anerkennung verbunden ist und anspornt“, so Torres. Er freut sich außerdem über den stetig wachsenden Zustrom von Schülerinnen und Schülern, die sich alle für das Apfelprojekt begeistern.

Anfang Februar startet nun der erste Schnittkurs mit einem theoretischen und einem praktischen Teil. Vom jetzt erzielten Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5.000 Euro sollen die beteiligten Jugendlichen mit professionellen Schnittwerkzeugen ausgestattet werden. So können sie Kronenaufbau, Erziehungsformen und  Schnitttechniken am Apfelbaum selbständig durchführen und zeigen, was sie gelernt haben. Außerdem kann nun eine Teleskopastsäge und eine weitere Obstbaumleiter angeschafft werden, um der zunehmenden Größe des Projektes gerecht werden zu können. Dank des Gewinns wird außerdem die "offene Apfelsafttheke" an der Schule am Sportpark zu einer "GSA Lounge" mit Kleinküche erweitert.  „Dann können Apfelsmoothies, Apfelcrépes  und weitere Leckereien rund um den Odenwälder Apfel selbst im Rahmen sozialer Gruppenarbeit hergestellt und in angenehmem Ambiente offeriert werden“, freut sich Torres. Doch das Projekt hat noch weitergehende Pläne. Wenn das Geld reicht, wird auch noch Imkerbedarf gekauft, um  auf den Streuobstwiesen einen weiteren Erfahrungsraum für interessierte Projektteilnehmer anbieten zu können.

Die Wochengewinner der GENAU-Ziehung vom 13.01.2017 hatten sich im Auswahlverfahren für das Apfel-Projekt im Odenwaldkreis ausgesprochen. Zum inzwischen vierten Mal kann damit der Odenwald über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU. 42-mal bereits konnten sich seit der Einführung der neuen Umweltlotterie hessische Projekte über den Zusatzgewinn freuen.
Bisher kamen die Erlöse der hessischen Lotteriegesellschaft schon Sport, Kultur, Denkmalpflege und sozialen Projekten zugute, bei GENAU profitiert jetzt erstmals die Umwelt, denn neben dem mit wöchentlich 5.000 Euro versehenen Projektgewinn fließen sämtliche Erlöse zweckgebunden in ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums zugunsten von Umwelt- und Naturschutz in Hessen.

23.01.2017

GENAU weckt Naturlust in Limburg-Weilburg

Zum ersten Mal geht der Zusatzgewinn nach Limburg-Weilburg. Die damit verbundenen 5.000 Euro erhält das die Mittelpunktschule St. Blasius, das schon die Jüngsten für den Natur- und Artenschutz begeistern möchte. Ob beim Säen und Ernten im schuleigenen Gemüsegarten oder beim Erkunden von angrenzenden Blumen- und Streuobstwiesen. mehr lesen

An der Mittelpunktschule (MPS) St. Blasius in Dornburg-Frickhofen wird das Thema „Umweltbildung“ groß geschrieben. Bereits seit einigen Jahren haben es sich dort die Lehrerinnen und Lehrer zur Aufgabe gemacht, die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen über vielfältige Maßnahmen an den Natur- und Umweltschutz heranzuführen. Während etwa die dritten Klassen im Rahmen ihres Sachunterrichts Kartoffeln im schuleigenen Garten anbauen, steht ein Blühstreifen in unmittelbarer Nähe des Schulgeländes allen Grundschülern als Erlebnis- und Bildungsraum offen. „Die Schüler sollen hier Artenvielfalt entdecken und zugleich verstehen, wie sehr diese auch bei uns gefährdet ist. Und wichtiger noch: dass jeder Einzelne von ihnen etwas zum Erhalt und Schutz tierischen wie auch pflanzlichen Lebens beitragen kann“, erklärt Lehrerin Martina Zinke, die das jetzt mit 5.000 Euro bedachte Projekt „Förderung des Natur- und Umweltverständnisses an der MPS St. Blasius“ bei der Umweltlotterie GENAU eingereicht hatte.

Einiges konnten die Dornburger Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam mit den jungen Naturfreunden bereits umsetzen, doch lang ist die Wunschliste der noch geplanten Maßnahmen. Gemüse- und Kräuter-Hochbeete für den kleinen Schulgarten sind laut Zinke ein langersehnter Traum der Schülerinnen und Schüler: „Bislang fehlte uns dafür schlichtweg das Geld. Doch mit dem 5.000 Euro-Zusatzgewinn aus der Umweltlotterie kann sich das nun ändern.“ Außerdem können von dem Geld dringend benötigte Gartengeräte und Arbeitsmaterialien angeschafft werden, darunter ein neuer Bewässerungsschlauch für die Grünflächen. Geplant ist zudem die Einrichtung einer Obstbaum-AG, die den Kindern und Jugendlichen das artenreiche Kulturgut „Streuobstwiese“ nahebringen soll. „Einer blühenden Schullandschaft im Frühjahr und Sommer steht also nichts mehr im Wege – nicht zuletzt verdanken wir das der Umweltlotterie GENAU und ihren Gewinnern“, freute sich Zinke.

Beschert haben den Zusatzgewinn für die MPS St. Blasius die Wochengewinner der GENAU-Ziehung vom 30.12.2016, sie hatten sich im Auswahlverfahren für das Umweltbildungsprojekt ausgesprochen.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

Bisher kamen die Erlöse der hessischen Lotteriegesellschaft schon Sport, Kultur, Denkmalpflege und sozialen Projekten zugute, bei GENAU profitiert jetzt erstmals die Umwelt, denn neben dem mit wöchentlich 5.000 Euro versehenen Projektgewinn fließen sämtliche Erlöse zweckgebunden in ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums zugunsten von Umwelt- und Naturschutz in Hessen.

12.01.2017

GENAU erhält blühende Vielfalt in der Wetterau

In weiten Teilen Hessens ist in der vergangenen Woche der Winter eingekehrt. Doch trotz Minusgraden, Glätte und Schneematsch sind in der Wetterau bereits jetzt blühende Blumenwiesen in Sicht – dank der Umweltlotterie GENAU. Von dem 5.000 Euro-Zusatzgewinn kann in der Region schon bald artenreiches Grünland entstehen - und damit wertvoller Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. mehr lesen

Blühende Wiesen machen nicht nur uns Menschen eine Freude, sie bieten zugleich verschiedensten tierischen und pflanzlichen Bewohnern ein Zuhause. Ob im nährstoffreichen Boden, im Dickicht der Blätter und Stängel oder in der farbenprächtigen Blüten- und Wipfelregion – auf Hessens vielfältigen Wiesenlandschaften wimmelt es geradezu vor Leben! Ameisen und Erdhummeln bauen im dichten Wurzelwerk ihre Nester. Käfer, Tausendfüßler und Schnecken nutzen das offene Grünland als Wohnstätte und teilen sich ihr Revier mit Feldmäusen und Kaninchen, aber auch mit dort brütenden Vögeln wie Rebhuhn und Uferschnepfe, die zwischen den Halmen auf Beutejagd gehen.

Immer häufiger jedoch fallen große Wiesenlandschaften einer intensiven agrarwirtschaftlichen Nutzung zum Opfer und müssen etwa Mais- und Rapsfeldern weichen – mit negativen Auswirkungen für die Artenvielfalt: „Besonders beunruhigend ist das Sterben vieler Insektenarten“, erklärt Dr. Tim Mattern von der Fachstelle Naturschutz und Landschaftspflege Wetteraukreis. „In den vergangenen 15 Jahren ist die Zahl verschiedener Fluginsekten, darunter Schmetterlinge und Wildbienen, dramatisch zurückgegangen. In einzelnen Regionen um bis zu 80 Prozent.“ Genau diesen Entwicklungen entgegenzutreten und naturnahes Wiesenleben zu erhalten, ist das Anliegen des jetzt geförderten GENAU-Projektes in der Wetterau. Von dem Zusatzgewinn in Höhe von 5.000 Euro kann eine artenarme Wiese durch Neuansaat mit Wildsaatmischungen aus der Region in eine vielfältige Blumenwiese umgewandelt werden. „Los geht’s im Sommer. Einem neuen Biotop für Mensch und Natur steht also nichts mehr im Wege,“ freut sich Mattern.

02.01.2017

Mäuse für die Haselmaus in Schlüchtern

Um die Schaffung artenreicher Hecken als Nahrungs- und Lebensgrundlage für viele Tiere wie die seltene Haselmaus, geht es im aktuellen Gewinnerprojekt. Das Projekt war von der Ökologischen Forschungsstation Schlüchtern e.V. eingereicht worden. Ziel ist die Schaffung neuen Nahrungs- und Lebensraums für kleine Säugetiere, Vögel und Insekten. mehr lesen

Vor wenigen Tagen wurde sie zum „Tier des Jahres 2017“ gekürt, die Haselmaus. Und für sie geht es demnächst im wahrsten Wortsinne in Schlüchtern „ab in die Hecke“. Denn die Ökologische Forschungsstation Schlüchtern e.V. (ÖFS) kann jetzt zwei bestehende Lebensräume entlang einer Streuobstwiese bei Schlüchtern-Breitenbach durch eine neu zu pflanzende, artenreiche Hecke miteinander verbinden und damit ihr Projekt „Ab in die Hecke – Ein Heim für Haselmaus und Co“ realisieren. Es schafft einen Korridor für diese heckenliebende Tierart und damit einen neuen Nahrungs- und Lebensraum, der immer knapper wird. „Man sieht zwar auf Feldern und Äckern oft noch Hecken und Sträucher, die Verbindungen sind aber meist gekappt, um den Einsatz von Maschinen zu erleichtern“, weiß Diplom-Biologin und Projektverantwortliche der ÖFS, Bettina Koppmann-Rumpf. Sie hatte das Projekt bei der im April gestarteten Umweltlotterie GENAU eingereicht, das nun den wöchentlichen Zusatzgewinn in Höhe von 5.000 Euro erhält. Der Betrag ermöglicht die erforderlichen Pflanzen, das Arbeitsmaterial, die Nistkästen, die notwendigen Pfosten und auch die Pflege der Hecke.  Die Wochengewinner der GENAU-Ziehung vom 16.12.2016 hatten sich im Auswahlverfahren für das Projekt in Schlüchtern ausgesprochen. Bereits zum siebten Mal kann damit der Main-Kinzig-Kreis über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

Die Planung und Pflanzung der Hecke wird die ÖFS gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der örtlichen Grundschulen durchführen. „Ein wichtiger Aspekt unserer Arbeit ist die Naturpädagogik“, so Koppmann-Rumpf, „denn man kann nur schützen, was man kennt.“ Gemeinsam mit den Schulkindern werden auch noch Nistkästen für solche Heckenbewohner angebracht, die gerne in Höhlen wohnen. Dazu gehören neben kleinen Säugetieren auch verschiedene Vogelarten und Insekten. In  anschließenden Schulführungen werden die Kinder nach den Bewohnern der Nistkästen schauen können. „Dieser Einblick in die selbst geschaffene Kinderstube von Vögeln oder Bilchen wird bestimmt besonders aufregend“, freut sich Koppmann-Rumpf.

Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro aus der Umweltlotterie GENAU gefördert werden, entscheiden stets die jeweiligen Wochengewinner. Das Spielprinzip der Umweltlotterie ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt.

Bisher kamen die Erlöse der hessischen Lotteriegesellschaft schon Sport, Kultur, Denkmalpflege und sozialen Projekten zugute, bei GENAU profitiert jetzt erstmals die Umwelt, denn neben dem mit wöchentlich 5.000 Euro versehenen Projektgewinn fließen sämtliche Erlöse zweckgebunden in ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums zugunsten von Umwelt- und Naturschutz in Hessen.

27.12.2016

GENAU lässt Schüler in Reichelsheim Bäche erkunden

Die Wertschätzung und die Erforschung des Lebensraums Bach steht im Mittelpunkt des aktuellen Gewinnerprojektes im Odenwaldkreis. Das Projekt „Expedition Bachlauf“ war von der Reichenberg-Schule in Reichelsheim bei der Umweltlotterie eingereicht worden. Mit sogenannten „Bachbags“ sollen Schülerinnen und Schüler das Gewässer in ihrer Region besser kennenlernen. mehr lesen

Als Christine Hartmann, die Projektverantwortliche für „Expedition Bachlauf“ an der Reichenberg-Schule in Reichelsheim, vom Projektgewinn erfuhr, nannte sie es „ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk für die Schulkinder“. Denn die 5.000 Euro Zusatzgewinn aus der Umweltlotterie GENAU machen nun die Anschaffung der lang ersehnten „Bachbags“ möglich. Diese Rucksäcke werden beispielsweise mit Gewässergütebestimmungstabellen, Schreibunterlagen, Meterstäben, Stoppuhren und Thermometern bestückt. So ausgerüstet können die Schülerinnen und Schüler zukünftig mit einfachen Methoden den Zustand des Fließgewässers untersuchen, die Wassergüte bestimmen, Pflanzen und Tiere am Bach beobachten, Skizzen des Bachbettes und oder der Umgebung anfertigen, einen Teil des Wasserkreislaufes kennen lernen und Vieles mehr. Um die neuen Bach-Rucksäcke allen zugänglich zu machen, werden sie in der schuleigenen „Forscherwerkstatt“ hängen. „Reichelsheim im Odenwald liegt an der Gersprenz und im Umkreis gibt es noch den Mergbach, den Osterbach und die Irrbachquelle. Das sind alles Gewässer, die wir mit den Kindern in Exkursionen zu Fuß gut erreichen können. Sobald es wärmer wird, kann die Expedition nun beginnen!“, freut sich Christine Hartmann, die in der Forscherwerkstatt dafür auch schon Bestimmungsbücher und ein Binokular vorhält.

Die Wochengewinner der GENAU-Ziehung vom 09.12.2016 hatten sich im Auswahlverfahren für das Projekt im Odenwaldkreis ausgesprochen. Zum inzwischen dritten Mal kann damit der Odenwald über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.
Bisher kamen die Erlöse der hessischen Lotteriegesellschaft schon Sport, Kultur, Denkmalpflege und sozialen Projekten zugute, bei GENAU profitiert jetzt erstmals die Umwelt, denn neben dem mit wöchentlich 5.000 Euro versehenen Projektgewinn fließen sämtliche Erlöse zweckgebunden in ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums zugunsten von Umwelt- und Naturschutz in Hessen.

19.12.2016

GENAU schafft „Schlüssel zur Vielfalt“

Die Schlüsselblume ist der „Schlüssel zur Vielfalt“ im Wetteraukreis. Unter diesem Projektnamen soll jetzt durch den Einsatz dieses Wildsaatgutes die Artenvielfalt auf Streuobstwiesen belebt werden. Dank des Zusatzgewinns kann die Fachstelle Naturschutz und Landschaftspflege des Wetteraukreises dieses Projekt nun tatsächlich umsetzen. mehr lesen

„Schlüssel zur Vielfalt in der Wetterau“ lautet das Projekt, das jetzt für den Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU ausgewählt wurde. Seit zwei Jahren schon befasst sich die Fachstelle Naturschutz und Landschaftspflege Wetteraukreis intensiv mit der Thematik der Artenvielfalt im Grünland, die auch auf Naturschutzflächen nicht immer gegeben ist. Insbesondere bei der Neuanlage von Grünland spielt die Verwendung von Wildsaatgut anstelle eines „einheitlichen“ Saatgutes mit Zuchtsorten eine wesentliche Rolle. So entstand die Überlegung, auf Eigentumsflächen des Naturschutzfonds Wetterau das Grünland durch entsprechende Neuansaaten zu verbessern. Doch bislang scheiterte dies an der Finanzierung. „Deshalb haben wir auf die neue Umweltlotterie gesetzt und sind noch vor Start von GENAU dem Aufruf gefolgt, dieses Projekt einzureichen“, erklärt der Projektverantwortliche in der Wetterauer Fachstelle Naturschutz und Landschaftspflege, Dr. Tim Mattern. Dementsprechend groß war die Freude, als sich nun die Wochengewinner der Umweltlotterie tatsächlich für das Schlüsselblumenprojekt entschieden. „Wir haben bereits weitere Projekte für andere Grünland-Lebensräume bei GENAU eingereicht, mit dem Ziel, noch mehr Grünlandstandorte in der Wetterau ökologisch aufzuwerten. Hier kann man dann bei anderen Projektträgern für die Vorgehensweise werben, beispielsweise bei Kommunen, die Ausgleichsmaßnahmen für Baugebiete schaffen müssen“, freut sich Mattern.

Auch Landrat Joachim Arnold  ist begeistert vom Umweltglück: „Ich freue mich sehr, dass die <Blume des Jahres 2016> noch in diesem Jahr den Zusatzgewinn von GENAU erhält.  Die Wiesenschlüsselblume war auf den Wetterauer Wiesen früher viel häufiger.  Als Charakterart für eher mageres Grünland in offenen und halboffenen Landschaften gehört sie zu unserem Landschaftsbild und ist eben der <Schlüssel zur Vielfalt>. Mit dem Gewinn wollen wir im Wetteraukreis regional vermehrtes Saatgut kaufen. Das Projekt soll die verbliebenen Bestände gestärkt und die Schlüsselblume auf vielen Wiesen und in Streuobstbeständen wieder angesiedelt werden.“ Möglich macht die Wiederansiedlung der Schlüsselblume der Zusatzgewinn für den Naturschutz aus der Umweltlotterie GENAU. Die Wochengewinner der GENAU-Ziehung vom 02.12.2016 hatten sich im Auswahlverfahren für das Projekt ausgesprochen. Bereits fünfmal kann damit der Wetteraukreis über Lottoglück für die Umwelt jubeln.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

Bisher kamen die Erlöse der hessischen Lotteriegesellschaft schon Sport, Kultur, Denkmalpflege und sozialen Projekten zugute, bei GENAU profitiert jetzt erstmals die Umwelt, denn neben dem mit wöchentlich 5.000 Euro versehenen Projektgewinn fließen sämtliche Erlöse zweckgebunden in ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums zugunsten von Umwelt- und Naturschutz in Hessen.

14.12.2016

NABU-Projekt im Lottoglück

Die mit dem Zusatzgewinn verbundenen 5.000 € erhält der NABU Steinbuch-Michelstadt e.V., der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Allee „Bäume des Jahres“ des Grafenhauses Erbach-Fürstenau und weitere Flächen in Michelstadt/Steinbuch sowie Gehölze auf großen Flächen in der Region zu pflegen. Von der Arbeit des Vereins profitieren Tier- und Pflanzenarten. mehr lesen

Riesige Freude verbreitete der Anruf von GENAU jetzt beim NABU Steinbuch-Michelstadt e.V., denn 5.000 Euro erhält der Verein für sein Landschaftspflege-Projekt als Zusatzgewinn aus der Umweltlotterie. „Ich dachte erst an einen Scherz“, so der Projektverantwortliche Gerhard Germann, „das ist eine wunderbare Belohnung für unsere seit 40 Jahren schon geleistete Vereinsarbeit.“ Was vom Zusatzgewinn angeschafft werden soll, weiß Germann genau und war bisher unerreichbar: Ein starker und flexibler AS Allmäher, denn allein die Allee „Bäume des Jahres“ des Grafenhauses Erbach-Fürstenau in Michelstadt bedeutet einen Streifen von etwa 300 Metern Länge, sieben Metern Breite und zum Teil Pflanzhöhen von 1,5 Metern. Diese gesamte Fläche muss zwei- bis dreimal pro Jahr mosaikartig gemäht werden, damit immer wieder Teilflächen ausblühen und samen können. Kriechtiere werden von einem solchen Mäher durch Einstellen einer Mindesthöhe sicher verschont. Im März 2017 bereits soll der neue Mäher zum Einsatz kommen können.

Auch um die Pflege der Fläche mit Feldgehölz in der Michelstadter Kohlgrube, der Freihaltung des Hohlweges in Steinbuch und den Schnitt der Streuobstwiesen in Michelstadt-Ost und in Steinbuch, Kohlgrube, kümmert sich der Verein. Damit Pflanzen und Tiere auch hier einen guten Lebens-, Nahrungs- und Deckungsraum finden. Denn nur wenn alte Bäume geschnitten und das Gras darunter gemäht wird, kann das Naturparadies für Insekten, Kleintiere und Brutvögel erblühen. Beschert haben den Zusatzgewinn für den Naturschutz die Wochengewinner der GENAU-Ziehung vom 18.11.2016, sie hatten sich im Auswahlverfahren für das Landschaftspflegeprojekt ausgesprochen. Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU. 

Bisher kamen die Erlöse der hessischen Lotteriegesellschaft schon Sport, Kultur, Denkmalpflege und sozialen Projekten zugute, bei GENAU profitiert jetzt erstmals die Umwelt, denn neben dem mit wöchentlich 5.000 Euro versehenen Projektgewinn fließen sämtliche Erlöse zweckgebunden in ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums zugunsten von Umwelt- und Naturschutz in Hessen.

13.12.2016

GENAU feiert Premiere im Lahn-Dill-Kreis: Lottoglück für Odersberger Obstwiesen

Den Zusatzgewinn erhält das Streuobstwiesen-Projekt des NABU Odersberg, der so auch in Zukunft die aufwendige Pflege von über 230 traditionellen Obstbäumen im Greifensteiner Land stemmen kann. Davon profitieren verschiedenste seltene Tier- und Pflanzenarten, aber auch Streuobstwiesen-Liebhaber in der Region. mehr lesen

Kaum ein anderer Naturraum in Hessen beheimatet so viele unterschiedliche tierische und pflanzliche Bewohner wie die Streuobstwiesen, und kaum ein anderer Naturraum ist gefährdeter. Denn die artenreichen Wiesenareale mit alten Baumbeständen schwinden seit Jahrzehnten in vielen hessischen Regionen, so auch im Lahn-Dill-Kreis. Damit der Bestand an naturnahen Obstwiesen im Lahn-Dill-Kreis und so der Rückzugsraum für Mensch und Natur nicht noch weiter abnimmt, hat sich der NABU Odersberg der langfristigen Pflege der Kulturlandschaften angenommen. Bereits über 230 alte, teilweise vom Aussterben bedrohte Apfel- und Birnensorten wurden seit 1988 in der Region gepflanzt. Diese auch für kommende Generationen zu bewahren, ist den Naturschützern ein besonderes Herzensanliegen. Doch das ist zeit- und kostenintensiv, weiß Manfred Funk vom NABU Odersberg, der sich nun über 5.000 Euro Zusatzgewinn aus der wöchentlichen Umweltlotterie GENAU freuen kann. Beschert haben den Zusatzgewinn die Wochengewinnern der 31. GENAU-Ziehung, sie hatten sich im Auswahlverfahren für das Steuobstwiesenprojekt ausgesprochen.

„Von dem Geld können wir endlich eine Mähhilfe für die Arbeiten unter den Hochstammbäumen anschaffen. Der alte Balkenmäher ist leider defekt, einen neuen konnten wir uns bisher nicht leisten. Das kann sich dank GENAU nun ändern“, freut sich Funk, der das jetzt geförderte Streuobstwiesen-Projekt im Lahn-Dill-Kreis gleich zum Start der neuen Lotterie für Hessens Umwelt vor acht Monaten eingereicht hatte. „Nie im Traum hätten wir damit gerechnet, dass unser Projekt schon nach so kurzer Zeit gewinnt. Auch meine beiden Enkel haben sich riesig gefreut. Sie waren eine große Hilfe beim Pflanzen der selbst gezüchteten Obstbäume und sind zu echten Streuobstwiesen-Experten geworden“, so Funk. Und der Projektverantwortliche des NABU Odersberg hofft, dass die wertvollen Biotope in Zukunft noch mehr Liebhaber in der Region finden. Regelmäßige Pflanzaktionen entlang verschiedener Radwege im Greifensteiner Land sind ein erster Schritt in diese Richtung. So sollen auch die vorbeifahrenden Radfahrer auf den Geschmack kommen und sich an dem regionalen Obst erfreuen.

Die größten Gefahren für die Streuobstwiesen gehen von Rodungen zugunsten einer intensiven agrarwirtschaftlichen oder baulichen Nutzung aus. Umgekehrt drohen noch bestehende Biotope drohen zu „verbuschen“, da es ihnen an entsprechender Pflege mangelt. Nur wenn die alten Bäume regelmäßig geschnitten, die Gräser darunter gemäht werden, kann das Naturparadies für Insekten, Kleintiere und Brutvögel erblühen.
Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU, die das Streuobstwiesen-Projekt in Lahn-Dill jetzt ermöglicht, ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

Bisher kamen die Erlöse der hessischen Lotteriegesellschaft schon Sport, Kultur, Denkmalpflege und sozialen Projekten zugute, bei GENAU profitiert jetzt erstmals die Umwelt, denn neben dem mit wöchentlich 5.000 Euro versehenen Projektgewinn fließen sämtliche Erlöse zweckgebunden in ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums zugunsten von Umwelt- und Naturschutz in Hessen.

28.11.2016

Abtauchen in die Auen: GENAU sichert einmaliges Naturerleben in Marburg-Biedenkopf

Artenreiche Einblicke in die Unterwasserwelt verschiedenster tierischer und pflanzlicher Bewohner im Landkreis Marburg-Biedenkopf ermöglicht jetzt die Umweltlotterie GENAU. Mit dem Zusatzgewinn von 5.000 Euro kann der Heimat- und Verschönerungsverein Mengsberg die Anlage eines Teichfensters am Rande des neuen Naturerlebnisweihers im Hardtwasser-Auengrund umsetzen. mehr lesen

Ausgewählt wurde das jüngste Gewinner-Projekt des Heimat- und Verschönerungsvereins Mengsberg (HVM) mit dem Namen „Teichfenster im Hardtwasser-Auengrund“ von den Wochengewinnern der 28. GENAU-Ziehung. Sie unterstrichen mit ihrem Votum zum wiederholten Male, dass ihnen neben dem Schutz von bedrohten Tier- und Pflanzenarten in der Region ganz besonders das Thema Umweltbildung am Herzen liegt. Nach hüpfendem Lebensraum für Amphibien im Lahntal, einem ökologischen Lehrteich in Momberg und einem Streuobstwiesenprojekt mit Marburger Schülern profitiert vom wöchentlichen GENAU-Zusatzgewinn in Höhe von 5.000 Euro nun erneut ein Umweltprojekt, das sich gezielt schon an die Jüngsten richtet. Denn auch über das jetzt geförderte Mengsberger Teichfenster sollen insbesondere Kinder und Jugendliche für den Natur- und Umweltschutz begeistert werden. 

 Erst vor wenigen Wochen konnte auf einer ehemals intensiv genutzten Grünfläche im Hardtwasser-Auengrund bei Neustadt-Mengsberg ein ca. 2500 m2 großes Flachgewässer verwirklicht werden – als wertvolles Feuchtbiotop für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, zugleich aber als naturnaher Erlebnisraum für Naturfreunde in der Region. Am Rande des neuen Weihers kann nun dank GENAU ein weiterer Mosaikstein der regionalen Umweltbildung folgen: „Die Anlage eines Teichfensters, das Jung und Alt einen einmaligen Einblick in das vielfältige Teichleben bietet, war von Anfang geplant. Doch nach den Erdarbeiten im Herbst waren unsere finanziellen Mittel erschöpft, der GENAU-Zusatzgewinn hätte also zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können“, freut sich Burkhard Stern vom HVM, der hinter dem jetzt geförderten Teichfenster-Projekt steht.

 Schon bald kann mit den 5.000 Euro aus der Umweltlotterie GENAU an einer Böschung nahe des Waldrandes eine Natursteinmauer mit einer etwa fünf Meter langen Glasscheibe entstehen. Vor der Scheibe soll zudem eine verdunkelbare Hütte aus Naturhölzern errichtet werden. „Der Clou: Das Dach der Teichhütte wird von oben begehbar sein. So können die Besucher eine ganz besondere Beobachtungsatmosphäre erleben“, erklärt Stern. Einem visuellen Eintauchen in die Unterwasserwelt verschiedenster Tier- und Pflanzenarten im Hardtwasser-Auengrund steht also in Zukunft nichts mehr im Wege. Das Mengsberger Vereinsprojekt des HVM ist das 28. Gewinner-Projekt der Umwelttlotterie. Bereits zum vierten Mal seit dem Start der Lotterie im April fließt der wöchentlich ausgespielte GENAU-Zusatzgewinn damit in den Landkreis Marburg-Biedenkopf.

 Das Spielprinzip von GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, ebenso wie ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

14.11.2016

Pflanzaktion der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald

Der Naturschutz kennt keinen Winterschlaf: Während in vielen Regionen Hessens schon die ersten Schneeflocken rieseln, wurde in Worfelden im Kreis Groß-Gerau am vergangenen Samstag neues Leben für alte Obstbaumsorten geschaffen. mehr lesen

Lange fehlte der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), Kreisverband Groß-Gerau, dafür das Geld. Doch der Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU vom 03.06.2016 in Höhe von 5.000 Euro machte die Neugestaltung des Areals nun möglich. Das achte Gewinner-Projekt der neuen Umweltlotterie GENAU ist damit umgesetzt: Die SDW-Naturschützer konnten auf einer bisher privat genutzten Wiese insgesamt 15 Hochstammbäume pflanzen und so den Grundstein für ein wertvolles Habitat für verschiedenste heimische Tier- und Pflanzenarten legen. Tatkräftige Unterstützung erhielten sie von den Jungen und Mädchen der Jugendgruppe „Waldfüchse“, die allesamt fleißig halfen, die Bäumchen in die Erde zu bringen. Ebenfalls zum Spaten griffen die Vorsitzende der SDW Groß-Gerau, Friederike Heislitz, die Vizepräsidentin des Hessischen Landtages, Ursula Hammann, Landrat Thomas Will, der Sohn des Grundstück-Eigentümers, Fabian Fürster, sowie Markus Schiebel, Bezirksleiter von LOTTO Hessen.

Mit der Pflanzaktion vom Samstag nimmt der lang ersehnte Traum von einem Naturraum mit traditionellen Obstsorten nun endlich Form an. Als Begrenzung des Biotops und zugleich eigener Lebensraum wurde zudem eine sogenannte Benjeshecke aus heimischen Gehölzen angelegt. Verstärkt mit Schnittgut aus anderen Obstwiesen soll  dieser Gestrüppwall in Zukunft unter anderem Vögeln, Igeln und Insekten als Habitat dienen. Das Besondere daran: Im Laufe der Zeit werden entlang der Hecke neue Büsche und Sträucher wachsen, die dieses wertvolle Ökosystem sogar noch vergrößern werden. Doch nicht nur Vögeln und Kleintieren kommt das nun in Angriff genommene Gewinner-Projekt der Umweltlotterie GENAU im Kreis Groß-Gerau zugute. Auch Kinder und Jugendliche profitieren davon: „Vor allem junge Menschen möchten wir über die Streuobstwiese erreichen und an den Umweltschutz heranführen. Sie können hier gemeinsam Natur erfahren und langfristig wertvollen Lebensraum erhalten – und das auch für kommende Generationen“, freut sich Heislitz.

Und viel gibt es in Worfelden noch zu tun. Schon in den nächsten Wochen soll auf dem Areal ein Insektenhotel aufgebaut werden, vier Informationstafeln rund um das Kulturgut „Streuobstwiese“ und die heimische Vogelwelt sollen folgen. Doch damit nicht genug: Die Naturschützer im Kreis Groß-Gerau hoffen, dass das Glück ebenso wie die Gewinner der Umweltlotterie, die über den wöchentlichen Projekt-Gewinn bei GENAU entscheiden, ihnen auch künftig die Treue halten. Denn gleich drei weitere Projekte hat die SDW Kreisverband Groß-Gerau bei der Umweltlotterie im Rennen. Sie reichen von der Anlage eines grünen Klassenzimmers in Mörfelden-Walldorf über die Pflege einer weiteren Obstwiese bis hin zum Schutz des Hirschkäfers in der Region. Fest eingeplant auch bei diesen Umweltprojekten: die „Waldfüchse“, die hier ebenfalls einen aktiven Beitrag zum Erhalt der tierischen und pflanzlichen Artenvielfalt leisten können. „Das ist eine tolle Sache. So lernen schon die Jüngsten die Bedeutung des Wald- und Naturschutzes hautnah kennen. Ein ‚zu früh’ kann es hier gar nicht geben“, davon ist Heislitz überzeugt. Doch bevor eines der anderen SDW-Projekte den Zuschlag für den GENAU-Zusatzgewinn erhalten kann, muss zunächst der Kreis Groß-Gerau erneut als Gewinner-Landkreis der Umweltlotterie gezogen werden. Die kleinen SDW-Naturschützer sind also auch ein Stück weit auf Fortunas Wohlwollen angewiesen, trotzdem freuen sie sich bereits jetzt auf weitere Pflanzaktionen wie die vom Wochenende.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU, die das Worfelder Streuobstwiesen-Projekt ermöglichte, ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, ebenso wie ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

Bisher kamen die Erlöse der hessischen Lotteriegesellschaft schon Sport, Kultur, Denkmalpflege und sozialen Projekten zugute, bei GENAU profitiert jetzt erstmals die Umwelt, denn neben dem mit wöchentlich 5.000 Euro versehenen Projektgewinn fließen sämtliche Erlöse zweckgebunden in ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums zugunsten von Umwelt- und Naturschutz in Hessen.

14.11.2016

GENAU macht Main-Kinzig-Kreis zur Tierschutz-Hochburg

Bereits zum fünften Mal seit Start der Umweltlotterie GENAU im April geht der wöchentlich ausgespielte Zusatzgewinn von 5.000 Euro in den Main-Kinzig-Kreis – so oft wie in keine andere hessische Region. Das bedeutet: 25.000 Euro für Schutz und Erhaltung von Natur und Umwelt im Main-Kinzig-Kreis. mehr lesen

Die Wochengewinner im Main-Kinzig-Kreis machten beim  jüngsten Gewinner-Projekt der Umweltlotterie GENAU erneut deutlich, wie sehr ihnen der Erhalt der heimischen Tierwelt am Herzen liegt: Der wöchentlich ausgespielte Zusatzgewinn in Höhe von 5.000 Euro belebt dank ihres Votums den Fischotter-Schutz in der Region. Für das Projekt der Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung  kommt die finanzielle Unterstützung genau zur rechten Zeit: „Schon lange möchten wir dem Fischotter die Wiederbesiedlung in unserer Heimat erleichtern, mit den 5.000 Euro aus der Umweltlotterie ist das nun möglich. Wir bedanken uns bei den Gewinnern, die für unser Projekt gestimmt haben. Toll, dass wir so viel Anerkennung erfahren“, freut sich die Projektverantwortliche Susanne Hufmann.

Und die Maßnahmen zur Lebensraumentwicklung des Fischotters sind dringend notwendig, denn der Fischotter  ist eine der am stärksten bedrohten Säugetierarten Europas. In Hessen gilt er gar schon lange als so gut wie ausgestorben. Doch die Naturschützer der GNA haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass der Säuger auch in Hessens Flüssen und Seen wieder vermehrt heimisch werden kann. Aus diesem Grund haben sie das Artenschutzprojekt „Vorfahrt für den Fischotter – Fischotterschutz im Main-Kinzig-Kreis“  ins Leben gerufen. „Wichtig ist, dass es bei diesem Projekt nicht um eine Ansiedlung durch Auswildern geht“, betont Hufmann. Vielmehr gehe es darum, die größten Gefahren, die einer dauerhaften Rückkehr des Fischotters nach Hessen entgegenstehen, langfristig zu dezimieren.

Die mit Abstand größte Bedrohung für die seltene Tierart lauert auf Hessens Straßen, denn die Fischotter-Rüden müssen bei ihren Wanderungen oft große Strecke zurücklegen. Dabei vermeiden es die scheuen Tiere, unter Brücken und Querbauwerken hindurch zu schwimmen. Die Folge: Sie verlassen das sichere Gewässer und suchen sich einen Weg außerhalb, wo sie häufig von Fahrzeugen erfasst werden. Um die Gefahrenstellen entlang der Kinzig zu verringern, möchten die GNA-Naturschützer zunächst alle Querbauwerke zwischen Hanau und Wächtersbach erfassen und hinsichtlich ihrer Passierbarkeit beurteilen. Begleitend werden auch für den Fischotter relevante Lebensräume wie Kiesbänke und Schilfsäume per GPS dokumentiert. Ist diese Kartierung erfolgt, kann mit der fischottergerechten Durchlass- und Biotopgestaltung begonnen werden. Mit dem Zusatzgewinn bei der Umweltlotterie GENAU können all diese Maßnahmen jetzt angegangen werden – damit der Fischotter auch im Main-Kinzig-Kreis wieder langfristig eigene Populationen aufbauen kann.

Das Vereinsprojekt der Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung ist das 27. Gewinner-Projekt der Umweltlotterie GENAU. Bereits zum fünften Mal fließt der wöchentlich ausgespielte Zusatzgewinn der Umweltlotterie damit in den Main-Kinzig-Kreis. Kein anderer Landkreis in Hessen konnte bislang häufiger von dem Projekt-Gewinn profitieren. Erst vor zwei Wochen sicherten die 5.000 Euro den Erhalt einer artenreichen Wiesenlandschaft in der Region. Zuvor konnten dank GENAU darüber hinaus neue Biotope für Eisvogel und Kiebitz erschlossen sowie der Traum der  Grundschüler der Geschwister-Scholl-Schule in Großkrotzenburg vom grünen Klassenzimmer verwirklicht werden. 

07.11.2016

GENAU erhält gefährdetes Leben im Landkreis Hersfeld-Rotenburg

Wie wichtig der Schutz bedrohter Tierarten für Hessens Natur und Umwelt ist, zeigen die vielfältigen Projekte von GENAU. So konnten bislang Weißstörche, Wildkatzen sowie verschiedenste Amphibien- und Insektenarten von dem wöchentlichen Zusatzgewinn von 5.000 Euro profitieren. Mit der Europäischen Sumpfschildkröte gesellt sich nun eine weitere seltene Tierart dazu. mehr lesen

Rund 300 Schildkrötenarten bevölkern unseren Planeten, in Deutschland ist aber nur noch eine einzige Art heimisch: die Europäische Sumpfschildkröte. Wie ihr Name schon vermuten lässt, zählen sumpfige Auenlandschaften, still fließende Gewässer oder der Uferbereich von Seen und Teichen zu den bevorzugten Lebensräumen der scheuen Schildkrötenart. Denn hier findet das kleine Reptil mit dem braun-gelben Panzer alles, was es braucht: sonnige Eiablageplätze, ruhige Flachwasserzonen und vielfältige Rückzugsmöglichkeiten, ebenso wie ein umfassendes Nahrungsangebot mit Fischen, Schnecken, Insektenlarven, Würmern und Aas. Doch genau diese wertvollen ökologischen Nischen werden immer seltener in unserer Heimat – und mit ihnen die Vorkommen der Europäischen Sumpfschildkröte.

Schon seit Jahren steht sie daher auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Tierarten. Und auch aus Hessens Naturräumen ist die Europäische Sumpfschildkröte fast vollständig verschwunden. Die Gründe dafür sind vielfältig: So machen ihr nicht nur die Begradigung und Trockenlegung von natürlichen Flussauen zu schaffen, sondern zunehmend auch die Gefahren auf unseren Straßen. Immer häufiger müssen die gepanzerten Tiere zum Erreichen ihrer Sonnen- und Nahrungsplätze weite Strecken zurücklegen und fallen dabei  nicht selten dem Straßenverkehr zum Opfer. Besonders tragisch: Oft erreichen sie nicht einmal ihre Geschlechtsreife, denn erst mit 12 bis 15 Jahren legen die Schildkröten-Weibchen ihre ersten Eier. Die ohnehin kleinen Bestände schrumpfen weiter.

Genau diesen beunruhigenden Entwicklungen entgegenzuwirken und die letzten freilebenden Exemplare in Hessen zu retten, ist das Anliegen des jetzt geförderten GENAU-Projektes „Wiederansiedlung der Sumpfschildkröte“ im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Zu diesem Zweck organisieren die ehrenamtlichen Helfer der AG Sumpfschildkröte, die hinter dem Projekt steht, die Nachzucht von Schildkröten-Jungtieren, um diese dann im Alter von drei bis vier Jahren an geeigneten Standorten in der Region freizulassen. Bereits zwölf Sumpfschildkröten wurden im vergangenen Jahr an der Alten Fulda bei Blankenheim wieder angesiedelt. Dank des Zusatzgewinns bei GENAU in Höhe von 5.000 Euro können schon bald weitere heimische Panzerträger folgen. Das langfristige Ziel des Schildkröten-Hilfsprogramms:  Die ausgesetzten Jungtiere sollen eigenen Nachwuchs zeugen und auf diese Weise nach und nach eine eigene Population aufbauen.

Ausgewählt wurde das nun geförderte Schildkröten-Projekt von den Wochengewinnern der 26. GENAU-Ziehung. Bereits zum zweiten Mal geht der wöchentlich ausgespielte Zusatzgewinn der Umweltlotterie damit in den Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Erst vor wenigen Wochen sicherten die 5.000 Euro die Anlage eines artenreichen Lehrteichs an der Blumensteinschule Obersuhl, jetzt sorgt GENAU erneut für mehr Leben in der Region. Damit auch die vom Aussterben bedrohte Europäische Sumpfschildkröte eine Zukunft bei uns in Hessen hat. 

31.10.2016

GENAU feiert Jubiläum im Main-Kinzig-Kreis

Nur wenige Monate nach ihrem Start feiert die Umweltlotterie nun ein besonderes Jubiläum: Bereits zum 25. Mal fließt der wöchentliche Zusatzgewinn an ein Natur- und Umweltschutzprojekt in den kreisfreien Städten und Landkreisen Hessens. Über den jüngsten Projekt-Gewinn kann sich der Naturschutzbund Deutschland (NABU) Main-Kinzig freuen. mehr lesen

Kaum ein anderes Ökosystem beheimatet so viele verschiedene tierische und pflanzliche Bewohner wie das offene Grünland. Ob im nährstoffreichen Boden, im Dickicht der Halme oder in der farbenprächtigen Blütenregion – auf den vielfältigen Wiesen- und Graslandschaften in Hessen finden seltene Insekten, Kleintiere und Vögel ein echtes Naturparadies vor. Doch nur bei schonender Nutzung, wenn selten gemäht und wenig gedüngt wird, wimmelt es hier vor Leben. Immer häufiger jedoch verschwinden große Wiesenlandschaften unter dem Pflug oder müssen Raps- und Maisfeldern weichen. „Es ist beunruhigend, aber die Artenvielfalt in unserem Grünland schwindet so schnell wie in keinem anderen Lebensraum. Zurückzuführen ist das vor allem auf die intensive agrarwirtschaftliche Nutzung, die Schmetterlinge, Bienen und Wiesenvögel immer seltener werden lässt“, weiß Sibylle Winkel vom NABU Main-Kinzig.

Genau diesen Negativ-Trend zu stoppen und natürliche Wiesenlandschaften zu erhalten, ist das Anliegen des jetzt geförderten NABU-Projektes „Wiesen für die Artenvielfalt“ im Main-Kinzig-Kreis. „Der Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU hätte für uns zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können“, freut sich die projektverantwortliche Winkel. „Denn aktuell verhandeln wir mit den Besitzern von drei Grundstücken über einen Flächenkauf. Von den 5.000 Euro können wir nun eine noch existierende artenreiche Wiese erwerben und diese langfristig für den Artenschutz in unserer Region bewahren.“ So sollen auf dem ca. 6.000 bis 7.000 qm2 großen Areal in Zukunft Ökolandwirte gesunde Nahrungsmittel erzeugen und zwar ohne das wichtige Biotop für teilweise vom Aussterben bedrohte Tiere und Pflanzen zu vernichten. „Das bedeutet weniger Mähen und kein Einsatz von Pestiziden oder Kunstdüngern“, erklärt Winkel. Damit steht einem zusätzlichen Wiesenbiotop für seltene Tier- und Pflanzenarten nichts im Wege.

Ausgewählt wurde das nun geförderte NABU-Projekt von den Wochengewinnern der 25. GENAU-Ziehung. Bereits zum vierten Mal geht der Zusatzgewinn der Umweltlotterie damit in den Main-Kinzig-Kreis. Nach neuen Nahrungsgewässern für Eisvogel und Kiebitz sowie der Anlage eines grünen Klassenzimmers in Großkrotzenburg ist die Region nun um einen weiteren Naturraum reicher – dank GENAU.

24.10.2016

GENAU sät Verantwortung in Frankfurt am Main

Seit rund einem halben Jahr bereichert der Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU den Natur- und Umweltschutz in den kreisfreien Städten und Landkreisen Hessens, jetzt ging er erstmals in die Mainmetropole. Über die wöchentlich ausgespielten 5.000 Euro darf sich das Projekt der Berthold-Otto-Schule in Frankfurt-Griesheim freuen. mehr lesen

Lange Gesichter bei den Grundschülern der Berthold-Otto-Schule, als sie vor wenigen Wochen aus den Sommerferien zurückkamen. Von den Kräutern und Blumen, die sie einige Monate zuvor in ihrem Schulgarten gesät hatten, waren nur noch wenige Stängel übrig. Ein ähnliches Bild bei den Tomatenpflanzen: Sie waren weitgehend abgefressen oder ausgerissen – von freilaufenden Kaninchen, wie sich bald herausstellte. Die tierischen Übeltäter waren zwar schnell gefunden, das Problem bestand jedoch fort. Denn „auch ein provisorischer Maschendrahtzaun half nur bedingt. Die Plagegeister haben sich einfach ihren Weg in die Beete durchgebuddelt“, erzählt Lehrerin Roswitha Koritkowski, die bereits im April gemeinsam mit ihren Schülerinnen und Schülern erste Schritte in Richtung eines schuleigenen Obst- und Gemüsegartens unternommen hatte.

Effektiven Schutz vor den Wildkaninchen ermöglicht jetzt die Umweltlotterie GENAU von LOTTO Hessen. Mit dem Zusatzgewinn in Höhe von 5.000 Euro können schon bald neue Hochbeete sowie Gabionen angelegt werden. „Bislang fehlte dafür schlichtweg das Geld, der Gewinn bei der Umweltlotterie kommt also genau zur rechten Zeit. Denn mit den Hochbeeten können wir in Zukunft verhindern, dass sich bei der Aussaat von Kräutern und Gemüse wieder zuerst die Kaninchen bedienen“, erklärt Koritkowski. Das freut natürlich auch die Schülerinnen und Schüler der Garten-AG, die das Schulgarten-Projekt seit gut einem halben Jahr tatkräftig begleiten. Vom gemeinsamen Säen über das regelmäßige Gießen bis zum Unkraut zupfen – im grünen Klassenzimmer lernen die Kinder eine Menge über die heimische Flora und Fauna und übernehmen zugleich aktiv Verantwortung für die Umwelt.

An den letzten Herbsttagen soll jetzt noch einmal kräftig nachgesät werden. Ganz oben auf der Wunschliste der Schüler stehen winterharte Pflanzen, die im nächsten Jahr auch wiederkommen. Freilaufenden Kaninchen sollten diese dank der neuen Hochbeete nicht mehr zum Opfer fallen. Ausgewählt wurde das Schulgarten- Projekt in Frankfurt am Main von den Wochengewinnern der 24. GENAU-Ziehung.

Das Spielprinzip der Umweltlotterie GENAU, die das Griesheimer Projekt nun weiter belebt, ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, ebenso wie ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU.

Bisher kamen die Erlöse der hessischen Lotteriegesellschaft schon Sport, Kultur, Denkmalpflege und sozialen Projekten zugute, bei GENAU profitiert jetzt erstmals die Umwelt, denn neben dem mit wöchentlich 5.000 Euro versehenen Projektgewinn fließen sämtliche Erlöse zweckgebunden in ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums zugunsten von Umwelt- und Naturschutz in Hessen.

 

 

21.10.2016

GENAU ermöglicht sinnliches Naturerleben an der Bergstraße

Naturliebhaber, Wildbiene, Schmetterling und Co freuen sich an der hessischen Bergstraße über den Zusatzgewinn. Denn von den 5.000 Euro kann das Naturschutzzentrum Bergstraße jetzt einen Duftgarten für Blinde anlegen – und damit gleichzeitig ein vielfältiges Blüten- und Nahrungsangebot für gefährdete Insektenarten. mehr lesen

Gerade im Herbst sind falter- und insektenfreundliche Grünflächen selten. Viele Wiesen mit spätblühenden Blumen und Kräutern sind bereits abgemäht, Sommerblüher ohnehin schon seit Langem verwelkt. Für zahlreiche Blütenbesucher wie Bienen und Schmetterlinge ist die Suche nach Pollen und Nektar daher erschwert – mit teilweise dramatischen Folgen. Denn nicht selten gehen die Insekten aufgrund des verknappten Nahrungsangebots ein, sie verhungern. Wie wichtig komplexe Wiesenlandschaften für den Erhalt der Artenvielfalt in Hessen sind, darauf möchte das nun geförderte GENAU-Projekt „Eine Wiese für Bienen und Schmetterlinge“ des Naturschutzzentrums Bergstraße aufmerksam machen.

Zusammen mit Imkern, Insektenkundlern und Botanikern aus der Region wurde das Außengelände rund um das Naturschutzzentrum in den letzten Jahren mit heimischen Futterpflanzen angereichert. „Von dem Zusatzgewinn der Umweltlotterie können wir das jetzt fortführen und so weiteren Lebensraum für bedrohte Kleinstlebewesen schaffen“, freut sich die projektveranwortliche Veronika Lindmayer. So sollen die 5.000 Euro zur Anlage eines insektenfreundlichen Blumen- und Kräutergartens eingesetzt werden. Das Besondere dabei: Die duftende Blütenpracht wird auch blinden Menschen ein einmaliges Naturerleben bieten. „Schon lange planen wir einen Duftgarten, in dem Blinde verschiedenste Blumen und Kräuter ertasten und erriechen können“, so Lindmayer. Jetzt kann das langersehnte Projekt des Naturschutzzentrums Wirklichkeit werden – dank GENAU.

Ausgewählt wurde das nun geförderte Projekt von den Wochengewinnern der 23. GENAU-Ziehung. Bereits zum zweiten Mal fließt der Zusatzgewinn der Umweltlotterie in den Kreis Bergstraße. Anfang Mai durften sich die „Streuobstwiesenretter“, eine Initiative des Naturschutzvereins Einhausen, über den GENAU-Projektgewinn freuen, die sich dem Schutz traditioneller Obstwiesen in Südhessen verschrieben haben. Der artenreiche Naturraum „Wiese“ liegt den Menschen im Kreis Bergstraße offenbar besonders am Herzen. Diesen für Mensch und Umwelt zu erhalten, das ermöglicht jetzt zum wiederholten Male die Umweltlotterie GENAU.

10.10.2016

GENAU sichert Anlage eines Schulteiches in Hersfeld-Rotenburg

Für schlammige Hände im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sorgt jetzt GENAU: Vom Zusatzgewinn kann die Klasse 7c der Integrierten Gesamtschule Obersuhl endlich ihren lang ersehnten Lehrteich fertigstellen. Schon bald können die Schüler somit die tierischen und pflanzlichen Bewohner im Ökosystem „Teich“ im eigenen Schulgarten hautnah erleben. mehr lesen

Ausgewählt wurde das Gewinner-Projekt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg mit dem Namen „Naturnaher Schulteich als grünes Klassenzimmer“ von den Wochengewinnern der 22. GENAU-Ziehung. Einer von ihnen ist Michael Lang aus Kirchheim, der aus eigener Erfahrung weiß, wie wichtig es ist, schon die Jüngsten an den Natur- und Umweltschutz heranzuführen: „Ich habe mich für das Obersuhler Schulteich-Projekt entschieden, weil die Schülerinnen und Schüler dabei die Möglichkeit haben, unsere heimische Artenvielfalt bewusst kennen und schätzen zu lernen. Zu meiner Schulzeit hatten wir keinen Lehrteich, aber regelmäßige Waldexkursionen haben mir die Natur nahe gebracht. Solche frühen Erfahrungen in der Natur sind besonders wertvoll, denn sie prägen unser zukünftiges Denken und Tun.“

Ob beim Anlegen der Teichgrube mit Spaten und Schaufeln, beim gemeinsamen Entfernen von Wildwuchs im Uferbereich oder durch das künftige Erforschen von Lurchen, Wasserinsekten und -pflanzen – über den nun geförderten Schulteich können die Jugendlichen aktiv Natur gestalten und auf diese Weise einen wertvollen Beitrag zum regionalen Natur- und Umweltschutz leisten. Erste Schritte in Richtung eines neuen Lehrteichs auf dem Schulgelände wurden bereits im letzten Jahr unternommen. In unzähligen Projektstunden konnte die Klasse 7c mit ihren Lehrern und der Freiwilligen Feuerwehr eine rund 220 qm2 große Kuhle ausheben. Spenden von Betrieben aus der Region und Eltern machten außerdem die Anschaffung von Teichfolie möglich.

„Doch seitdem unsere finanziellen Mittel erschöpft sind, stagniert der Teichbau. Das kann sich mit dem Zusatzgewinn der Umweltlotterie jetzt ändern“, freut sich Klassenlehrerin Grit Niebergall. So sollen von den 5.000 Euro Ufer- und Teichbepflanzungen sowie ein dringend benötigtes Laubschutznetz finanziert werden, um das Gewässer vor Verschlammung durch einfallende Blätter zu schützen. „Endlich kann es weitergehen mit unserem Lehrteich. Meine Schüler sind deshalb schon ganz aus dem Häuschen. Es war toll, ihre großen Augen zu sehen, als ich ihnen die frohe Nachricht überbrachte“, so Niebergall.  Langfristig werden die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7c auch die Pflege „ihres“ Teiches übernehmen – die künftigen Teichpaten freuen sich schon darauf. 

30.09.2016

Neues Leben für den Kiebitz: GENAU zur rechten Zeit

Seine Lebensräume haben in den vergangenen Jahren drastisch abgenommen. Doch schon bald kann sich der stark bedrohte Kiebitz über ein neues Nahrungsgewässer im Main-Kinzig-Kreis freuen – und damit über neue Überlebenschancen bei uns in Hessen. mehr lesen

Noch in den 1970er Jahren war der Vogel mit der auffälligen schwarzen Federtolle ein häufiger Gast auf den Feldern und Wiesen Hessens. Besonders die offenen Grünflächen im Main-Kinzig-Kreis waren bei Kiebitzen beliebt, denn hier fanden die scheuen Wiesenbrüter optimale Brutbedingungen vor. Bis zu vier Eier legen die Kiebitz-Weibchen in ein mit Gras ausgepolstertes Nest am Boden. Wichtig ist, dass sie dabei nicht gestört werden, sonst droht die Brut auszufallen. Heute sieht man Kiebitze in Hessen nur noch selten. Um etwa 75 Prozent sind ihre Bestände in den letzten 25 Jahren eingebrochen. Gerade die Auenlandschaften des Kinzigtals sind davon betroffen, die einst als eines der größten Brutgebiete der Vögel in ganz Hessen galten.

Die Gründe für das Verschwinden des Kiebitz‘ aus seinen angestammten Brutgebieten sind vielfältig. Vor allem die zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft ist hier zu nennen. So werden Feuchtwiesen und Äcker, auf denen sich der Bodenbrüter heimisch fühlt, immer stärker entwässert und gedüngt. Damit schrumpfen die Lebensräume des scheuen Vogels. Doch auch andere Arten wie Bekassinen und Uferschnepfen haben darunter zu leiden. Wie der Kiebitz sind auch sie auf freie Sicht beim Brüten angewiesen. Doch genau das, was sich gegen Räuber und andere Gefahren bewährt hat, wird ihnen immer häufiger zum Verhängnis. Keimt erst einmal die Saat auf dem Acker, entpuppt sich diese als tückische Falle.

Umso wichtiger sind Schutzmaßnahmen für Bodenbrüter, die Kiebitz und Co. zu neuem Lebensraum jenseits der agrarwirtschaftlichen Nutzflächen verhelfen. Wie gerufen kommt da der Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU, denn er sichert der heimischen Vogelwelt nun zusätzliche Überlebenschancen im Main-Kinzig-Kreis. „Von den 5.000 Euro können wir einen Nahrungstümpel mit flachen Ufern anlegen, in dem die Vögel Regenwürmer, Insektenlarven und andere wirbellose Bodentiere finden“, erzählt Susanne Hufmann von der Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung e.V., die hinter dem geförderten Projekt im Main-Kinzig-Kreis steht. „Davon profitiert der Kiebitz, zugleich aber auch viele andere Tier- und Pflanzenarten, denen das neue Gewässer als Lebensraum und Laichgewässer dient.“

Schon lange warten die Vogelschützer auf neue Möglichkeiten, noch mehr für wiesenbrütende Vogelarten im unteren Kinzigtal zwischen Erlensee und Hasselroth tun zu können. Dank GENAU können sie nun endlich loslegen. „Wir freuen uns sehr über den Zusatzgewinn der Umweltlotterie und möchten uns herzlich bei den Gewinnern bedanken, die für unser Projekt gestimmt haben. Wir sehen das auch als Anerkennung unseres langjährigen Engagements für die tierischen und pflanzlichen Bewohner im Main-Kinzig-Kreis“, so Hufmann. Ausgewählt wurde das nun geförderte Projekt „Lebendige Kinzigauen“ von den Wochengewinnern der 21. GENAU-Ziehung. 

27.09.2016

Umweltlotterie GENAU macht Schule im Main-Kinzig-Kreis

Bewegtes und belebtes Lernen ermöglicht jetzt mit 5.000 Euro die Umweltlotterie GENAU. Über den wöchentlich ausgespielten Zusatzgewinn darf sich das Projekt der Geschwister-Scholl-Schule in Großkrotzenburg freuen, das den eher tristen Spiel- und Außenbereich der Grundschule naturnah umgestalten möchte. mehr lesen

Ausgewählt wurde das nun geförderte Projekt „Schulhof-Neugestaltung“ im Main-Kinzig-Kreis von den Wochengewinnern der 20. GENAU-Ziehung. Eine von ihnen ist Karin Rebuschat aus Hanau, die davon überzeugt ist, dass vor allem die Jüngsten neben dem Lernen erlebnisreiche Auszeiten brauchen: „Ich habe das Großkrotzenburger Schulprojekt ausgewählt, weil Kinder und Jugendliche ihre Pausen in einer natürlichen Umgebung verbringen sollten. Gerade hier brauchen sie Anregung und vielfältige Spielmöglichkeiten, um den Kopf wieder frei für den Unterricht zu bekommen. Und keine unansehnliche Asphaltwüste, wie man sie leider noch in vielen Schulen vorfindet.“

Auch an der Geschwister-Scholl-Grundschule in Großkrotzenburg dominieren immer noch viele asphaltierte Flächen das Schulhofgelände. Jahrelange Bauarbeiten haben darüber hinaus im ohnehin spärlich ausgestatteten Außenbereich ihre Spuren hinterlassen. Doch dank des Zusatzgewinns der Umweltlotterie GENAU kann auf dem Schulhof jetzt neues Leben einziehen. „Von den 5.000 Euro möchten wir große schattenspendende Laubbäume anschaffen. Sie werden den Kindern wertvollen Sonnenschutz bieten, aber auch neue Spiel- und Versteckmöglichkeiten. Im Schutz der neuen Bäume soll in Zukunft außerdem ein ‚grünes Klassenzimmer‘ entstehen. Davon werden Schüler und Lehrer bei schönem Wetter gleichermaßen profitieren“, freut sich die Projektverantwortliche Sabine Buchgraber. Gemeinsam mit anderen Eltern hat sie vor rund einem Jahr eine Initiative zur naturnahen Umgestaltung des Schulgeländes ins Leben gerufen, auf deren Betreiben auch das nun geförderte Projekt bei der neuen Umweltlotterie GENAU eingereicht wurde.

 Und einiges hat sich bereits in den letzten Monaten getan: Vier kleine Bäume wurden auf dem Schulgelände gepflanzt, auch ist ein neues Blumen- und Gemüsebeet entstanden – unter tatkräftiger Mithilfe der Kinder. Eine bislang brachliegende Freifläche soll schon bald als Spiel- und Fußballwiese dienen. Mit dem Zusatzgewinn der Umweltlotterie kommt das Projekt „Schulhof-Neugestaltung“ nun richtig in die Gänge. Einem grünen Lern- und Pausenerlebnis steht also nichts mehr im Wege. Das Projekt der Geschwister-Scholl-Grundschule in Großkrotzenburg ist das 20. Gewinner-Projekt von GENAU.

12.09.2016

GENAU schafft neue Verstecke für seltene Rebhühner

Nach Steinkauz und Wendehals sind es nun die Rebhühner im Hochtaunuskreis, die sich über den Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU freuen dürfen. Die damit verbundenen 5.000 Euro gehen an das 19. Gewinnerprojekt mit dem Namen „Rebhuhnschutz im ländlichen Raum“, das vom Bund für Umwelt und Naturschutz e.V. (BUND), Kreisverband Hochtaunus, ins Leben gerufen wurde. mehr lesen

Bereits zum 19. Mal konnten die Wochengewinner der neuen Umweltlotterie GENAU entscheiden, welches Naturschutzprojekt gefördert werden soll. Einer der Gewinner ist Hans Czerwenka aus Kronberg im Taunus, dem der Rebhuhn-Schutz ganz besonders am Herzen liegt: „Ich stamme aus dem Bauwesen und hatte früher viel mit der Landwirtschaft zu tun. Es ist mehr als traurig, dass Rebhühner praktisch von der Bildfläche verschwunden sind. Früher bekam man zumindest noch ein paar Fasane oder Wildhühner zu Gesicht, aber heute? Es ist eine Katastrophe!“

Freilebende Rebhühner sind heute ein seltener Anblick. Man muss großes Glück haben, will man diese Vogelart in der Natur entdecken. Rebhühner stehen schon seit vielen Jahren auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten und „haben es deshalb schwer, weil es kaum noch geeignete Versteckmöglichkeiten gibt“, wie Friederike Schulze, Vorsitzende des BUND, Kreisverband Hochtaunus, beklagt. Dagegen will und kann der BUND nun etwas tun.

Die Hauptgründe für den Rückgang der Rebhuhnpopulation in Hessen sind zum einen die immer schmaler werdenden Ackerraine, die Rasenstreifen, welche die Grenzen ebenliegender Äcker bezeichnen. Zum anderen fehlen Hecken, die den Rebhühnern als Verstecke dienen. Rebhühner sind Bodenbrüter und können nur kurze Strecken fliegend zurücklegen. Nachdem die jungen Rebhühner geschlüpft sind, fangen sie an, in sogenannten Ketten durch das Gras oder über neu eingesäte Felder zu laufen. Bodennaher Schutz vor Raubvögeln und anderen Beutegreifern wie Füchsen ist daher überlebenswichtig.

Genau dieser Schutz soll nun mit Hilfe des 5.000 Euro- Zusatzgewinns der Umweltlotterie GENAU im Hochtaunuskreis errichtet werden. „Durch das Anlegen von Blühflächen und Hecken soll unsere Rebhuhn-Population gefestigt werden. Außerdem ist geplant, Futterstellen einzurichten, auf denen die Hühner in der Deckung ungestört nach Nahrung suchen können“, erklärt Friederike Schulze die Maßnahmen. Doch nicht nur den Rebhühnern werden die neuen Blühflächen und die breiteren Ackerraine in Zukunft zugutekommen.  Auch Insekten und Vögeln werden diese Anlagen als Nahrungsfläche dienen. Dank GENAU können die Naturschützer des BUND, Kreisverband Hochtaunus, endlich mit dem Rebhuhn-Projekt beginnen.

01.09.2016

Rheingauer Bienen fliegt Lottoglück zu

Der Imkerverein Rheingau e.V. kann jetzt seine Bienen im wahrsten Sinne des Wortes neu aufstellen. Dafür sorgt der Zusatzgewinn der neuen Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5.000 Euro, den die Lotterie jede Woche für ein Umweltprojekt aus dem jeweiligen Gewinner-Landkreis ausschüttet. mehr lesen

Beim Imkerverein Rheingau können mit diesem Betrag nun das vorhandene, 30 qm große Gartenhaus sowie ein Nebengebäude so umgebaut werden, dass hier Platz für die vereinseigenen Bienenvölker entsteht. Auch eine Anlaufstelle für Schulung und Beratung ist geplant. Dazu muss auch die vorhandene Zaunanlage repariert und der Gartenbereich insektenfreundlich bepflanzt werden. Außerdem werden ein großes Insektenhotel sowie Lehrtafeln zum Thema Bienen und Imkerei aufgebaut. „Dank GENAU können die Arbeiten für das neue Imkerzentrum nun sofort beginnen, so dass wir schon im nächsten Jahr das Gelände entsprechend nutzen können“, freut sich der 2. Vorsitzende des Vereins, Christoph Funk. Das Imkerzentrum Rheingau wird dann auch Führungen für interessierte Schulklassen oder Kindergartengruppen anbieten, die über Bienen, ihren Nutzen und Lebensbedingungen informieren. „Wir möchten ein Zentrum für alle Naturliebhaber errichten, die sich für das Leben der Bienen und anderer Insekten interessieren“, fasst Funk zusammen.

Ausgewählt wurde das nun geförderte Projekt „Imkerzentrum Rheingau“ im Rheingau-Taunus-Kreis von den Wochengewinnern der achtzehnten GENAU-Ziehung. Einer von ihnen ist Wolfgang Schorn aus Geisenheim. Er hat für das Imkerprojekt gestimmt, „weil Bienen und Bienenhaltung für uns alle und für unsere Kulturlandschaft wichtig sind und solch ein Lehrbienenstand unterstützt werden sollte“. 

Das Vereinsprojekt ist das achtzehnte Gewinner-Projekt der am 15. April gestarteten Umweltlotterie GENAU. Das Spielprinzip von GENAU ist weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, ebenso wie ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU. 

Bisher kamen die Erlöse der hessischen Lotteriegesellschaft schon Sport, Kultur, Denkmalpflege und sozialen Projekten zugute, bei GENAU profitiert jetzt erstmals die Umwelt, denn neben dem mit wöchentlich 5.000 Euro versehenen Projektgewinn fließen sämtliche Erlöse zweckgebunden in ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums zugunsten von Umwelt- und Naturschutz in Hessen.

24.08.2016

Hessens Umweltministerin besucht Gewinnerprojekt der Umwelt-Lotterie GENAU

„Gemeinsam für Natur und Umwelt“! Kommt Ihnen bekannt vor? GENAU! Denn dafür steht im wahrsten Wortsinne unsere neue Umweltlotterie GENAU. Wie wichtig der hessischen Umweltministerin Priska Hinz dieses Thema ist, beweist sie gerade bei ihrer Sommertour. mehr lesen

Ministerin Hinz schaute auch bei einem Gewinnerprojekt der Umweltlotterie in Momberg im Landkreis Marburg-Biedenkopf vorbei und ließ sich dort den ökologischen Lehrgarten erklären, der hier dank des Zusatzgewinns in Höhe von 5.000 Euro entsteht. Jede Woche wird von den Gewinnern der Klassen 1 bis 3 bei GENAU ein Umweltprojekt aus Hessen für den Zusatzgewinn ausgewählt. Der Umwelt- und Naturschutzgruppe Momberg e.V. glückte das bei der vierten Ziehung der Lotterie GENAU. Mit diesem Zusatzgewinn wird jetzt ein ökologischer Lehrgarten für Kinder und Erwachsene entstehen, auch für Menschen mit Beeinträchtigungen soll der Garten barrierefrei zugänglich sein. „Ich freue mich, dass GENAU hier in Momberg genau die richtigen getroffen hat“, sagte Ministerin Priska bei ihrem Besuch vor Ort. „Dass bei diesem Projekt auch Kinder und Erwachsene mit Beeinträchtigungen einbezogen werden, freut mich besonders – Offenheit, Inklusion und Toleranz werden hier groß geschrieben und mit Leben gefüllt“, so Hinz weiter. Im Lehrgarten soll alles rund um das Thema Gärtnern erklärt und gelehrt werden – vom Anbau bis zur Verarbeitung von Obst und Gemüse.

Am 15. April startete die Umweltlotterie GENAU in Hessen. Das gemeinsame Gewinnerlebnis steht dabei im Vordergrund. Jede Woche bestimmt der Hauptgewinner den Gewinnerlandkreis, den er beim Tippen mit seiner Postleitzahl vorgegeben hat. Alle weiteren Gewinner sowie das Umweltprojekt, das den Zusatzgewinn in der Höhe von 5.000 Euro erhält, stammen aus diesem Landkreis.

 

Bildquelle: Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV).

23.08.2016

GENAU erhält besondere Tier- und Pflanzenarten im Vogelsberg

Nicht nur Rad- und Naturfreunde im Vogelsbergkreis freuen sich über das Gewinner-Projekt von GENAU. Auch Insekten und Waldeidechsen profitieren davon. Mit dem Zusatzgewinn können jetzt neue Felsbiotope entlang des beliebten Radweges gesichert werden. mehr lesen

Einst schlängelte sich die „Oberwaldbahn“ durch die mächtigen Schluchten und Basalthänge des Vogelsberges. Heute wird diese einzigartige Berglandschaft für Radfahrer auf dem Vulkanradweg erfahrbar. „Hier ist die erdgeschichtliche Vergangenheit der Region zum Greifen nah. Doch auch seltene Tiere und Pflanzen wissen den vulkanischen Grund zu schätzen“, weiß Dr. Dieter Janßen von der Stadtverwaltung Lauterbach, die gemeinsam mit den Gemeinden Herbstein und Grebenhain für den Erhalt des Radweges verantwortlich ist. Zu diesem Zweck rief die Stadt vor Jahren auch den „Zweckverband Vulkanradweg Oberwald“ ins Leben.

Auf den exponierten Felsen entlang des Radweges findet die heimische Flora und Fauna ganz besondere Lebensbedingungen vor: Hitze und Trockenheit, aber auch gesteigerte Frostgefahr liegen hier auf engstem Raum nah beieinander. „Unter solchen Extremen können nur wenige Pflanzen wachsen. Umso wichtiger ist es, dass wir ihren Lebensraum erhalten. Das ist mit dem Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU nun möglich“, freut sich Dr. Janßen. Von den 5.000 Euro sollen die in den letzten Jahren dicht gewachsenen Gehölze auf den Felsen zurückgeschnitten werden. So können sich hier in Zukunft wieder mehr lichtliebende Blütenpflanzen behaupten. Und das kommt letztlich auch der heimischen Insektenwelt und Kleintieren wie Waldeidechsen zugute. Denn sie alle lieben Wärme und Licht.

Den steinernen Lebensraum in den Schluchten der ehemaligen Bahnlinie für Mensch und Umwelt erhalten, ist dem Zweckverband ein Herzensanliegen. Ausgewählt wurde das nun geförderte Projekt „Freistellen der Felsen am Vulkanradweg“ im Vogelsbergkreis von den Wochengewinnern der 16. GENAU-Ziehung. 

15.08.2016

GENAU zur rechten Zeit: Neues Habitat im Main-Kinzig-Kreis

Wie wichtig der Erhalt bedrohter Tierarten für Hessens Natur ist, zeigen die vielfältigen Projekte der Umweltlotterie GENAU. Weißstörche, Wildkatzen sowie verschiedenste Amphibien- und Insektenarten konnten bereits von dem wöchentlichen Zusatzgewinn profitieren. Nun wird die Bandbreite um eine weitere seltene Tierart reicher: der Eisvogel. mehr lesen

In Hessen steht der Eisvogel auf der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Saubere Fließ- oder Stillgewässer sind für ihn existentiell, denn nur hier kann er überleben und seinen Nachwuchs mit Fischen, Wasserinsekten und Kleinkrebsen versorgen. Besonders ist dabei vor allem, wie der Eisvogel seine Nahrung erbeutet – nämlich kopfüber ins Wasser stürzend mithilfe der sogenannten Stoßtauch-Technik. Nicht minder unverwechselbar: Sein kobaltblaues bis türkisfarbenes Federkleid macht das „blaue Juwel“ zu einem der schönsten Vögel Hessens.

Verschmutzte Gewässer und verbaute Uferabschnitte sind in den letzten Jahren jedoch eine zunehmende Gefahr für den Eisvogel. Auch strenge Winter, in denen Teiche und Seen zufrieren, haben seinen Bestand in ganz Deutschland dezimiert. Damit der kleine Vogel mit dem schillernden Gefieder wieder vermehrt in Hessen heimisch wird, hat der Naturschutzbund Deutschland (NABU) im Main-Kinzig-Kreis das Projekt „Schutz des Eisvogels“ ins Leben gerufen. Ziel ist es, bestehende Brutplätze instand zu setzen und neue Lebensräume für den Eisvogel zu sichern.

Doch das Anliegen der Naturschützer ist nicht nur zeit-, sondern vor allem kostenintensiv. Wie gerufen kommt daher jetzt der Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU in Höhe von 5.000 Euro. „Erst vor Kurzem haben wir eine verfallene und naturferne Teichanlage erworben. Mit dem Gewinn können wir diese in den nächsten Monaten renaturieren und als Nahrungsgewässer für den Eisvogel umgestalten. Dafür können wir jeden Cent gut gebrauchen“, freut sich die Projektverantwortliche des NABU Main-Kinzig, Sibylle Winkel. Ausgewählt wurde das nun geförderte Projekt von den Wochengewinnern der fünfzehnten GENAU-Ziehung. Mit ihrem Votum ermöglichen sie dem Eisvogel schon bald ein neues Habitat im Main-Kinzig-Kreis – und damit eine Zukunft bei uns in Hessen.

08.08.2016

GENAU unterstützt Seligenstädter Imkernachwuchs

Ein Sommer ohne Kirschen und Erdbeeren? Undenkbar! Doch nur mit Hilfe von Honig- und Wildbienen ist ihre Ernte sicher. Damit der Nutzen der summenden Insekten für Mensch und Umwelt nicht vergessen geht, hat der Imkerverein Seligenstadt das Projekt „Emsige Bienen“ initiiert. Insbesondere Kinder und Jugendliche lernen dabei die Rolle der Biene in der Natur kennen. mehr lesen

Ausgewählt wurde das nun geförderte Projekt „Emsige Bienen – viele kleine Leistungen, großes Ergebnis!“ im Landkreis Offenbach von den Wochengewinnern der vierzehnten GENAU-Ziehung. Der Projektverantwortliche und 1. Vorsitzende des Imkervereins Seligenstadt, Ulrich Volm, freut sich sehr über den Zusatzgewinn der Umweltlotterie, von dem vor allem Kinder und Jugendliche aus der Region profitieren sollen: „Unser Verein und die Bienen haben dank GENAU einen echten Jackpot gewonnen. Mit den 5.000 Euro können wir unsere Jugendarbeit weiter voranbringen und so schon den Kleinsten einen spannenden Einblick in das Leben der Honigbiene ermöglichen – und zwar von der Blüte bis ins Glas.“

Eine neue Honigschleuder soll den Seligenstädter Bienenfreunden jetzt dabei helfen: Damit möchte der Verein gemeinsam mit den Kindern Honig aus den Waben gewinnen – und auf diese Weise auch den Imkernachwuchs von morgen. Und den braucht es mehr denn je. Denn der Bestand an Bienenvölkern in Deutschland geht Jahr für Jahr zurück. „Das hat ganz verschiedene Gründe. Zum einen sind hier eingeschleppte Parasiten zu nennen, gegen die unsere heimische Honigbiene keine Abwehrmechanismen besitzt. Zum anderen verringert sich mit dem Einsatz von Pestiziden und Spritzmitteln, aber auch durch zunehmende Monokulturen das Nahrungsangebot für Bienen und Insekten aller Art“, weiß Volm.

Diesen Entwicklungen im Landkreis Offenbach entgegenzuwirken, dem haben sich die Seligenstädter Naturschützer schon seit Jahren verschrieben. Regelmäßige Angebote für Kindergärten und Schulklassen, wie etwa am Lehrbienenstand im Konventgarten des Klosters Seligenstadt, oder Probeimkerkurse für Interessierte zählen ebenso zu ihren Aufgaben wie die Betreuung von über 200 Bienenvölkern. Das nun geförderte Vereinsprojekt ist das vierzehnte Gewinner-Projekt der Umweltlotterie GENAU. 

02.08.2016

GENAU schafft naturnahen Lebensraum in Marburg-Biedenkopf

Ob Grasfrosch, Geburtshelferkröte, Teich- oder Bergmolch – sie alle können sich demnächst über zusätzlichen Naturraum inmitten des Lahntals freuen. Möglich macht dies jetzt die Umweltlotterie GENAU, die das Projekt „Dammshäuser Teiche“ des NABU (Naturschutzbund Deutschland) Lahntal e.V. mit 5.000 Euro unterstützt. mehr lesen

Ausgewählt wurde das nun geförderte Projekt „Dammshäuser Teiche“ im Landkreis Marburg-Biedenkopf von den Wochengewinnern der dreizehnten GENAU-Ziehung. Der Projektverantwortliche und erste Vorsitzende der NABU Gruppe Lahntal, Joachim Backhaus, freut sich über die finanzielle Unterstützung: „Die Pflege der Dammshäuser Teiche liegt uns besonders am Herzen, denn die Gewässer bieten verschiedensten Amphibien wie Kreuz- und Geburtshelferkröten einen wichtigen Laichraum. Aber auch viele Libellenarten legen hier ihren Nachwuchs ab. Mit dem Zusatzgewinn der Umweltlotterie können wir uns künftig noch intensiver um das Feuchtbiotop kümmern.“

So möchten die Naturschützer mit den 5.000 Euro die bestehenden Teiche vergrößern – und damit den Lebensraum für heimische Tier- und Pflanzenarten. Außerdem ist die Anlage weiterer Standgewässer auf dem Areal geplant. „Mit einem Bagger können wir nach und nach zusätzliche Teiche ausheben, in denen dann noch mehr Wassertiere und Insekten ein neues Zuhause finden. Die Dammhäuser Teiche werden also behutsam wachsen“, erklärt Backhaus. Und betont: „Ganz herzlichen Dank an alle GENAU-Gewinner, die das mit ihrem Votum ermöglicht haben – wir sind überglücklich und sehen das auch als Anerkennung unseres Einsatzes für Flora und Fauna im Lahntal.“ 

Der Amphibienschutz bildet einen wesentlichen Bestandteil der Arbeit der NABU Ortsgruppe Lahntal. Bereits seit über 30 Jahren haben die ehrenamtlichen NABU-Helfer dem Amphibientod auf Hessens Straßen den Kampf angesagt, etwa bei der alljährlichen Frühjahrswanderung der Tiere auf der Kreisstraße zwischen Sterzhausen und Wetter. Auch der Erhalt von artenreichen Feuchtbiotopen in der Region steht ganz oben auf der Liste der Naturschützer. Die nun geförderten Dammshäuser Teiche sind ihnen daher ein Herzensanliegen: Hier können Bergmolch, Kreuzkröte und Co. auch in Zukunft ganz in ihrem nassen Element sein – dank GENAU.

25.07.2016

GENAU weckt Naturlust bei Marburger Schülern

Lehrreiche Einblicke in die heimische Tier- und Pflanzenwelt ermöglicht GENAU jetzt mit 5.000 Euro dem Mitmach-Projekt „Kinder und die Obstbaumwiese“ des BUND Kreisverbandes Marburg-Biedenkopf, das Schüler für die artenreiche Wiesenvegetation im Marburger „Heiligen Grund“ begeistern möchte. mehr lesen

Ausgewählt wurde das nun geförderte Projekt „Kinder und die Obstbaumwiese“ im Landkreis Marburg-Biedenkopf von den Wochengewinnern der zwölften GENAU-Ziehung. Dass ihr passend zum Start der Umweltlotterie im April eingereichtes Projekt bereits jetzt den Zuschlag erhalten hat, kam für die Projektverantwortliche des BUND Kreisverbandes, Dr. Waltraud Ackermann, vollkommen unerwartet: „Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet, schon gar nicht nach so kurzer Zeit. Umso mehr freuen wir uns über den Zusatzgewinn, den wir zum Wohle zahlreicher Kinder aus der Region und des wunderschönen Biotops ‚Heiliger Grund‘ am Stadtrand von Marburg einsetzen möchten.“

Denn mit den 5.000 Euro kann der BUND Kreisverband in dem weitläufigen Areal mit mehreren Obstwiesen und natürlich gewachsenen Sträuchern jetzt besondere Naturerlebniskurse für Kinder anbieten. Dabei sollen vor allem die saisonalen Veränderungen auf den Streuobstwiesen im Fokus stehen. „Hier gibt es das ganze Jahr über viel zu entdecken: Von der Blüte der ersten Wiesenblumen im Frühling über das sommerliche Treiben der Vögel und Schmetterlinge bis hin zur Apfelernte im Herbst. Das wird auch den Kindern gefallen“, ist sich die Projektverantwortliche sicher. Und auch die Schüler dürfen kräftig mit Hand anlegen, etwa bei der Apfelernte oder dem anschließenden Saftpressen aus den selbst gelesenen Äpfeln.

In den letzten Jahren hat sich der Heilige Grund zu einem echten Naturparadies entwickelt. Zu verdanken ist das auch dem ehrenamtlichen Engagement des BUND Kreisverbandes Marburg-Biedenkopf. Seit den frühen 2000er Jahren schon setzen sich die Naturschützer für den Erhalt der Obstbäume am Stadtrand von Marburg ein. So zählen regelmäßige Schnittarbeiten und das Nachpflanzen verschiedener vom Aussterben bedrohter Apfelsorten ebenso zu ihren Aufgaben wie die alljährliche Ernte. In Zukunft können die BUND-Helfer nun dank GENAU auf die tatkräftige Unterstützung von Kindern und Jugendlichen aus der Region hoffen – und das Biotop auf diese Weise in einen Naturerlebnisraum für Groß und Klein verwandeln. 

18.07.2016

Ein Garten fürs Jugendzentrum

Auf eine neue grüne Oase in ihrer Stadt können sich Jugendliche aus Hattersheim freuen. Mit 5.000 Euro aus der Umweltlotterie GENAU kann der städtische Jugendtreff jetzt die Anlage eines Nutzgartens mit Obst- und Gemüsebeeten in Angriff nehmen. mehr lesen

Ausgewählt wurde das nun geförderte Projekt im Main-Taunus-Kreis von den Wochengewinnern der elften GENAU-Ziehung. Sibylle Müller-Gebel aus Bad Soden am Taunus, die für den Hattersheimer Nutzgarten gestimmt hatte, begeistert vor allem, dass die Jugendlichen bei der Anlage des Areals, beim Säen und Ernten selbst kräftig mit Hand anlegen. „Durch die aktive Mitarbeit in der Gruppe und den verantwortungsvollen Umgang mit den Pflanzen können die jungen Menschen zu echten Gartenfreunden werden, vielleicht sogar für ihr gesamtes weiteres Leben. Und das wäre doch ein schöner Langzeiterfolg eines noch so jungen Projektes.“

Den Anstoß für das Projekt des Jugendzentrums Hattersheim gab die Umweltlotterie GENAU.   „Schon seit Langem spielen wir mit dem Gedanken, unseren Außenbereich umzugestalten und durch einen Nutzgarten aufzuwerten. Als wir im Frühjahr im Radio zum ersten Mal von GENAU hörten, stand unser Entschluss spontan fest: Wir bewerben uns mit dem Gartenprojekt bei der Umweltlotterie“, erinnert sich Philip Hofmann vom Jugendzentrum. Dass man schon nach so kurzer Zeit den Zuschlag erhalten habe, dafür ist der Sozialarbeiter sehr dankbar. „Jetzt können wir gemeinsam mit den Jugendlichen loslegen“, freut er sich.

Und es gibt viel zu tun. Bereits in den nächsten Wochen soll sich das derzeit noch recht einfache Außengelände in einen Obst- und Gemüsegarten verwandeln – mit verschiedenen Hochbeeten, einer Kräuterspirale, einem Insektenhotel sowie neuen Sitzmöglichkeiten. „Die Jugendlichen begleiten das Projekt tatkräftig und können so eine ganze Menge über die heimische Pflanzenwelt erfahren“, erklärt Hofmann. Außerdem könne über den Nutzgarten wichtiges Alltagswissen vermittelt werden, „etwa was die Nutzung von Regenwasser angeht, wie ein Komposthaufen funktioniert oder auch wie man richtig recycelt.“ Noch ein positiver Nebeneffekt des Hattersheimer Projektes: Das selbst gezogene Obst und Gemüse soll in Zukunft auch an Ort und Stelle verwertet werden und damit unmittelbar den Jugendlichen zugutekommen.

Das Jugendzentrum der Stadt Hattersheim bietet Jugendlichen immer dienstags, mittwochs und donnerstags von 15 bis 20 Uhr einen Anlauf- und Treffpunkt. Neben einem Billardtisch und einem Tischkicker stehen den jungen Menschen im Alter von 14 bis 21 Jahren auch einige Musikinstrumente sowie ein Tonstudio zur Verfügung. Schon im Spätsommer soll der nun geförderte Nutzgarten das Angebot erweitern. 

12.07.2016

GENAU bereichert Langener Generationen-Garten

Generationsübergreifendes Naturerleben im Landkreis Offenbach ermöglicht jetzt mit 5.000 Euro die Umweltlotterie GENAU. Den Betrag erhält der Generationengarten des Mütterzentrums Langen, der das Miteinander von Jung und Alt stärken möchte. mehr lesen

Ausgewählt wurde das nun geförderte Projekt im Landkreis Offenbach von den Wochengewinnern der zehnten GENAU-Ziehung. Uwe Lohr aus Hainburg, der für den Langener Generationengarten gestimmt hatte, weiß aus persönlicher Erfahrung, wie bereichernd der regelmäßige Austausch zwischen Jung und Alt sein kann: „Ich selbst lebe mit mehreren Generationen unter einem Dach und erlebe tagtäglich, wie sehr alle Beteiligten davon profitieren. Aus dem Grund ist mir die Wahl für den Generationengarten leicht gefallen.“

Alte Menschen ganz ohne soziale Kontakte und Kinder, die in ihrem Alltag kaum Berührungspunkte mit Älteren haben – genau solchen Entwicklungen möchte der Generationengarten in Langen entgegenwirken. „Unser Anliegen war es, einen Ort zu schaffen, an dem alle Generationen willkommen sind und miteinander Zeit verbringen können“, erklärt die Projektverantwortliche Monika Maier-Luchmann vom Mütterzentrum Langen e.V. Zu diesem Zweck hat der Verein bereits 2006 eine Begegnungsstätte für die gesamte Familie ins Leben gerufen, das sogenannte Zentrum für Jung und Alt (ZenJA). Von Anfang an war auch die Anlage eines Nutz- und Lehrgartens geplant, der junge und alte Menschen über das gemeinsame Naturerlebnis zusammenbringen sollte.

Dank der Hilfe unzähliger Freiwilliger ist auf einem verwilderten Sportplatz im Laufe der Jahre der nun geförderte Generationengarten entstanden – mit Gartenhütte, eigenem Brunnen, regionalen Obstbäumen, einem Spiel- und Pflanzbereich für Kinder sowie einem Kräuter- und Gemüsegarten. Und das blühende Areal soll noch schöner werden. „Schon seit Langem planen wir eine Kletterwand für Kleinkinder und ein neues Beerenbeet. Das ist mit dem Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU nun möglich“, freut sich Maier-Luchmann. Außerdem können demnächst erforderliche Reparaturarbeiten im Spielbereich in Angriff genommen werden. Der Langener Generationengarten ist das zehnte Gewinner-Projekt der Umweltlotterie GENAU. 

04.07.2016

GENAU bringt Leben in Hessens Wälder - 5.000 Mäuse für die Wildkatze

Mit dem Zusatzgewinn von GENAU in Höhe von 5.000 Euro kann der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Kreisverband Gießen, auch im nächsten Winter seine Untersuchungen zur Wildkatzen-Population im Krofdorfer Forst durchführen. Dass die scheuen Waldbewohner langfristig wieder zahlreicher bei uns heimisch werden – dafür sorgt das neunte Gewinner-Projekt. mehr lesen

Die Wochengewinner der neunten GENAU-Ziehung haben jetzt mit ihrem Votum entschieden: Das Projekt „Langzeitmonitoring der Wildkatzenpopulation im Krofdorfer Forst“ des BUND Kreisverbandes Gießen erhält 5.000 Euro und ist damit das neunte Gewinner-Projekt der Umweltlotterie GENAU. Mit dem Zusatzgewinn können die Naturschützer auch in Zukunft den Lebensraum der Wildkatze im Krofdorder Forst erforschen – wie viele Tiere in dem weitläufigen Waldgebiet leben, wie alt sie werden und ob ihre Streifgebiete stabil sind.

Andrea Malkmus, die Projektverantwortliche vom BUND Gießen, freut sich über den unerwarteten Geldsegen, denn „langjährige Untersuchungen an der Wildkatze sind bisher eine seltene Ausnahme. Ihre Finanzierung stellt uns Jahr für Jahr vor ein großes Problem. Gerade deshalb sind wir für die Unterstützung durch GENAU so dankbar.“ Bereits im Jahr 2013 haben die Naturschützer das Wildkatzen-Projekt im Landkreis Gießen gemeinsam mit dem Forstamt Wettenberg und dem Naturschutzbund Krofdorf-Gleiberg ins Leben gerufen. In der bisherigen dreijährigen Laufzeit wurden schon 30 Wildkatzen gezählt. „Ob auch neue Wildkatzen zuwandern, wird die weitere Untersuchung im nächsten Winter zeigen“, erklärt Malkmus.

Lange Zeit galt die Europäische Wildkatze fast überall in Deutschland als ausgestorben, doch mittlerweile streift die wilde Verwandte unserer Hauskatzen auch wieder durch Hessens Wälder. Sie zu Gesicht zu bekommen ist jedoch alles andere als einfach. Denn die scheuen Einzelgänger machen einen großen Bogen um den Menschen, was das Wildkatzen-Monitoring des BUND Gießen auch so aufwendig macht. Dank GENAU erhalten die Naturschützer nun für ein weiteres Jahr Einblick in das hiesige Leben der Vierbeiner. Damit das Gleichgewicht von Mensch und Natur langfristig wiederhergestellt werden kann.  

Foto ©BUND/H. Neumann

27.06.2016

GENAU schafft Lebens- und Bildungsraum im Kreis Groß-Gerau

Doppelter Gewinn im Kreis Groß-Gerau: Mit 5.000 Euro aus der Umweltlotterie GENAU kann die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) jetzt in Worfelden eine Streuobstwiese mit begrenzendem Heckenstreifen anlegen. Davon profitiert nicht nur heimische Tier- und Pflanzenarten, sondern auch junge Menschen aus der Region. mehr lesen

Ausgewählt wurde das Projekt der SDW im Kreis Groß-Gerau von den Wochengewinnern der achten GENAU-Ziehung. Karl-Walter Wunderlich aus Büttelborn, der für die Worfelder Obstwiese samt Heckengürtel gestimmt hatte, liegt vor allem der regionale Natur- und Artenschutz am Herzen: „Für viele Tierarten bieten Streuobstwiesen einen wichtigen Lebensraum. Außerdem haben auch die Menschen etwas davon – nämlich gutes Obst aus der Region.“

Dank des Zusatzgewinns bei GENAU kann die SDW Groß-Gerau nun mit der Bepflanzung der Worfelder Streuobstwiese mit alten regionalen Obstsorten beginnen. Darüber hinaus soll auf dem Areal ein begrenzender Heckenstreifen, eine sogenannte Benjeshecke, mit heimischen Gehölzen wie Schlehe, Haselnuss und Holunder angelegt werden. Dieser Gestrüppwall wird mit Schnittgut aus anderen Obstwiesen verstärkt. Er soll in Zukunft unter anderem Vögeln, Igeln und Insekten als Habitat dienen. Im Laufe der Zeit werden entlang der Hecke neue Büsche und Sträucher wachsen, die diesen wertvollen Lebensraum vergrößern.

Doch  nicht nur Vögeln und Kleintieren kommt das nun geförderte Projekt zugute. Auch Kinder und Jugendliche können die Neuanlage hautnah erleben und selbst kräftig mit Hand anlegen: „Vor allem junge Menschen möchten wir über die geplante Streuobstwiese erreichen und an den Umweltschutz heranführen. Sie können hier gemeinsam Natur erleben und zugleich wertvollen Lebensraum gestalten – und das auch für kommende Generationen“, freut sich Friederike Heislitz, Projektverantwortliche und Vorsitzende der SDW Groß-Gerau. Bereits seit den frühen 1960er Jahren engagiert sich der Verein für den regionalen Naturschutz. Besonders die Themen Umweltbildung und Jugendarbeit stehen dabei im Fokus. Das Vereinsprojekt „Streuobstwiese Worfelden“ ist das achte Gewinner-Projekt der Umweltlotterie GENAU. 

20.06.2016

GENAU rettet bedrohte Tier- und Pflanzenarten

Nicht nur Naturfreunde aus Hetschbach im Odenwaldkreis freuen sich über das siebte Gewinner-Projekt von GENAU. Auch Feldhase, Igel und Eidechse profitieren davon. Mit dem Gewinn kann der BUND Kreisverband Odenwald eine Streuobstwiese mit rd. 40 Bäumen und damit wertvollen Lebensraum für bedrohte Tiere und Pflanzen erhalten. mehr lesen

Auserwählt wurde das Projekt „Streuobstwiese Hetschbach“ des BUND Kreisverbandes Odenwald von den Wochengewinnern der siebten GENAU-Ziehung. Rainer Heidenreich aus Hassenroth, der für das Projekt gestimmt hatte, liegt vor allem die heimische Artenvielfalt am Herzen: „Als naturverbundener Mensch ist mir die Wahl leicht gefallen, weil Streuobstwiesen so wertvoll sind für uns und für unsere Umwelt. Gerade für viele Tierarten, die dort leben und überleben können, sind sie ein wichtiger Rückzugsort.“

Dem Erhalt dieses kostbaren Lebensraums hat sich der BUND Kreisverband Odenwald verschrieben. So kümmern sich die Naturschützer um mehrere Wiesenflächen in der Region, darunter auch die nun geförderte Streuobstwiese im Höchster Ortsteil Hetschbach. Auf dem weitläufigen Areal befinden sich rund 40 Obstbäume, die regelmäßiger Pflege bedürfen und von denen manche über 80 Jahre alt sind. Zugleich bietet das unberührte Fleckchen Natur mit angrenzendem Wald wichtige Biotope für Insekten, Eidechsen, Feldhasen und Igel.

Doch die Pflege von Streuobstwiesen ist zeitaufwändig. Neben der alljährlichen Ernte des Obstes zählen vor allem Nachpflanzaktionen sowie Mäh- und Schnittarbeiten zu den Aufgaben der BUND-Helfer. Dank des Zusatzgewinns von GENAU können sich die Naturschützer jetzt eine Mähhilfe zulegen. „Wir sind sehr dankbar über Fortunas Wohlwollen und werden uns von den 5.000 Euro die Arbeit der Wiesenpflege durch eine Maschine erleichtern, die das Mähen unter den alten Hochstammbäumen übernehmen soll“, freut sich der Projektverantwortliche Harald Hoppe. Bisher habe man die gesamte Wiese mit einer Sense mähen müssen. In Zukunft werden diese Arbeiten leichter von der Hand gehen. 

17.06.2016

GENAU lässt naturnahen Bildungsraum entstehen

Die Umweltlotterie GENAU ermöglicht jetzt mit 5.000 Euro erlebnisreiches Lernen! Diesen Betrag erhält die Anlage eines Bienen- und Insektenlehrpfades im Landkreis Fulda als Zusatzgewinn, der wöchentlich ausgespielt wird. Schon bald können Groß und Klein in die faszinierende Welt der summenden Insekten und ihrer Artgenossen eintauchen. mehr lesen

5.000 Euro für Hünfelder Bienen- und Insektenlehrpfad

Der Bienen- und Insektenlehrpfad des Kreisimkervereins Hünfeld e.V. erhält 5.000 Euro und ist damit das sechste Gewinner-Projekt der Umweltlotterie GENAU. Das haben die Wochengewinner der sechsten Ziehung mit ihrem Votum entschieden. Mit mehreren Lehrtafeln und drei Insektenhotels will der Lehrpfad von der Vielfalt der heimischen Insektenwelt erzählen und gerade Kinder und Jugendliche für den Artenschutz sensibilisieren.

Jahr für Jahr sterben in Deutschland immer mehr Bienenvölker – ein Problem, auf das der Kreisimkerverein mit dem geplanten Bienen- und Insektenlehrpfad aufmerksam machen möchte. Gregor Kosmicki aus Fulda, der für den geförderten Lehrpfad gestimmt hatte, weiß um die ökologische Bedeutung der kleinen Nutztiere: „Das Projekt habe ich ausgewählt, weil Bienen als Hauptbestäuber für unsere Artenvielfalt und unser Ökosystem so wichtig sind. Ohne sie könnten wir keine Äpfel, Kirschen, Erdbeeren oder anderes Obst und Gemüse genießen.“

Dank GENAU kann nun mit der Anlage des Lehrpfades begonnen werden. Darüber hinaus soll in unmittelbarer Nähe ein Lehrbienenstand mit mehreren Bienenstöcken errichtet werden. „Hier können interessierte Laien das Leben eines Bienenvolkes hautnah erleben. Zugleich dient der Lehrbienenstand der Aus- und Fortbildung von Imkern. Das ist eine große Hilfe für uns“, freut sich die 1. Vorsitzende des Kreisimkervereins Hünfeld, Silke Weber. Denn auch der Imkernachwuchs hat in den letzten Jahren abgenommen.  

06.06.2016

GENAU bringt Offenbacher Schulgarten zum Summen

Imkern in der Stadt? GENAU! Das fünfte Gewinner-Projekt der Umweltlotterie schafft Lebensraum für Honigbienen und das mitten in Offenbach. Schülerinnen und Schüler der Bachschule begleiten das Projekt des Offenbacher Imkervereins – und lernen im eigenen Schulgarten die Bedeutung der schwarz-gelben Honigproduzenten für Natur und Umwelt kennen. mehr lesen

Da kommt Summen auf: Das Projekt „Imkern in der Stadt – Kinder und ihre Umwelt“ des Imkervereins Lehrbienenstand Offenbach 1875 e.V. erhält 5.000 Euro und ist damit das fünfte Gewinner-Projekt der Umweltlotterie GENAU. Das haben die Wochengewinner der fünften Ziehung jetzt mit ihrem Votum entschieden. Ziel des Offenbacher Bienen-Projektes ist es, die Schülerinnen und Schüler der Bachschule über die eigenständige Bienenhaltung und -pflege für den Umweltschutz zu begeistern.

Ob beim Bau der Bienenbehausung, bei der Kontrolle der Waben oder der Honigernte – unter fachkundiger Anleitung eines Imkerpaten wird der Nutzen des Insektes für die Jugendlichen erlebbar. Karin Bommersheim-Johannes aus Offenbach, die für die Bienen gestimmt hatte, ist vor allem von dem erfahrungsbasierten Lernkonzept angetan: „Ich habe das Projekt ausgewählt, weil die Schüler am Beispiel eines Bienenvolks hautnah erfahren, warum diese kleinen Lebewesen dermaßen wichtig für uns sind und warum wir sie mehr denn je schützen müssen.“

Der Bestand an Bienenvölkern in Deutschland geht von Jahr zu Jahr zurück. Diesem Trend möchte das jetzt geförderte Projekt des Imkervereins Offenbach entgegenwirken. Bereits im September 2015 haben die Umweltschützer zusammen mit den Schülern der Bachschule mit dem Bau des Bienenstands begonnen. Das erste Bienenvolk ist vor wenigen Wochen eingezogen. „Mit dem Gewinn der Umweltlotterie GENAU können wir nun Bienenschleier und Imkerausrüstungen für die Schüler anschaffen. Außerdem sind weitere Nisthilfen für Wildbienen geplant. Dazu brauchen wir verschiedene Werkzeuge, die wir jetzt kaufen können“, freut sich der Projektverantwortliche und 2. Vorsitzende des Imkervereins, Jürgen Panthöfer. „So können wir wichtigen Lebensraum für Honig- und Wildbienen schaffen.“ Doch auch die Schüler profitieren: Sie lernen nicht nur eine Menge über die heimische Insektenwelt, sondern zugleich Werte wie Gemeinschaftsgefühl und Teamarbeit kennen. Für uns, für Hessen und für unsere Umwelt.

23.05.2016

Umweltlotterie GENAU lässt Kinder die Natur entdecken

Das vierte Gewinnerprojekt der Umweltlotterie GENAU von LOTTO Hessen steht fest: Der ökologische Lehrgarten der Umwelt- und Naturschutzgruppe Momberg e.V. im Landkreis Marburg-Biedenkopf erhält 5.000 Euro. mehr lesen

5.000 Euro für ökologischen Lehrgarten in Marburg-Biedenkopf 

Das haben jetzt die Wochengewinner der vierten Ziehung mit ihrem Votum entschieden. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen über den Lehrgarten an die Vielfalt der heimischen Flora und Fauna herangeführt werden.

Jede Woche fördert GENAU ein Umweltprojekt im Gewinner-Landkreis – und den bestimmt der wöchentliche Hauptgewinner. Bei der vierten Ziehung war dies ein hessischer Tipper mit der Los-ID 85661, der sich damit die auf 18.877 Euro angewachsene Gewinnklasse 1 sicherte. Da er mit einer Postleitzahl im Landkreis Marburg-Biedenkopf teilgenommen hatte, können sich jetzt nicht nur alle dort abgegebenen Lose über einen Gewinn freuen, sondern zudem ein Umweltprojekt aus der Region.

 Der jetzt geförderte ökologische Lehrgarten der Umwelt- und Naturschutzgruppe Momberg e.V. ist als ein langfristiges Bildungsprojekt angelegt. Bereits Anfang des Jahres haben die  Naturschützer mit der Anlage des Gartens samt Teich begonnen. Unweit des Naturschutzgebietes „Momberger Bruchwiesen“ sollen künftig Tier- und Naturbeobachtungen angeboten werden, die sich speziell an Kinder und Jugendliche richten. Und das ausnahmslos, wie der Projektverantwortliche und 1. Vorsitzende, Michael Krieger, betont: „Von Beginn stand für uns fest, dass unsere Aktivitäten auch Kindern mit Handicap offen stehen. So ist es uns wichtig, dass sämtliche Gehwege und Zugänge auf dem Gelände barrierefrei eingerichtet werden. Damit die regionale Artenvielfalt auch für alle hautnah erlebbar wird.“ Von dem Zusatzgewinn der Umweltlotterie GENAU können nun dringend benötigte Materialien zur dauerhaften Pflege des Lehrgartens angeschafft werden, außerdem Ferngläser und Nachtsichtgeräte. „Ob Laubfrösche in ihrem Laichhabitat oder Fledermausarten wie der Abendsegler – gemeinsam mit den Kindern können wir die Artenbestände in unserer Heimat in Zukunft noch besser kontrollieren“, so Krieger. Für die Momberger Naturschützer kam der Zusatzgewinn von 5.000 Euro vollkommen unerwartet: „Noch keine zwei Monate ist die neue Umweltlotterie alt. Dass unser naturkundliches Bildungsprojekt schon so früh den Zuschlag erhält, damit haben wir nicht gerechnet. Umso mehr freuen wir uns über die finanzielle Unterstützung.“ Seit rund 25 Jahren setzt sich der Verein für den Natur- und Artenschutz in der Region ein. Getreu dem Motto „Bildung – natürlich!“ stehen dabei kindgerechte Vorträge wie auch geführte Exkursionen im Fokus, die gerade junge Menschen für den Umweltschutz begeistern sollen. Das Vereinsprojekt „Ökologischer Lehrgarten und Lehrteich für Kinder“ ist das vierte Gewinnerprojekt der Umweltlotterie GENAU. Das Spielprinzip von GENAU ist deutschland- wie weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, ebenso wie ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU. Bisher kamen die Erlöse der hessischen Lotteriegesellschaft schon Sport, Kultur, Denkmalpflege und sozialen Projekten zugute, bei GENAU profitiert jetzt erstmals die Umwelt, denn neben dem mit wöchentlich 5.000 Euro versehenen Projektgewinn fließen sämtliche Erlöse zweckgebunden in ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums zugunsten von Umwelt- und Naturschutz in Hessen.

06.05.2016

Neues Leben für altes Obst an der Bergstraße

Umweltlotterie GENAU lässt Streuobstwiesen im Kreis Bergstraße blühen. mehr lesen

Die Wochengewinner der zweiten Ziehung der neuen Umweltlotterie GENAU, „Gemeinsam für Natur und Umwelt“, haben jetzt mit ihrem Votum entschieden: Das „Obstsorten-Erhaltungsprojekt“ der Streuobstwiesenretter im Kreis Bergstraße erhält 5.000 Euro. Diesen Betrag schüttet GENAU zusätzlich jede Woche für ein Umweltprojekt aus dem Gewinner-Landkreis aus. Den Landkreis bestimmt jeweils der Hauptgewinner von GENAU. Bei der zweiten Ziehung war dies ein hessischer Tipper mit der Los-ID 56637, der sich damit die auf 20.243 Euro angewachsene Gewinnklasse 1 sicherte und mit einer Postleitzahl der Bergstraße teilgenommen hatte. Damit können sich jetzt nicht nur alle für diesen Kreis abgegebenen Lose über einen Gewinn freuen, sondern außerdem ein Umweltprojekt aus der Region.

Der Projektverantwortliche des Gewinnerprojekts „Streuobstwiesenretter“ an der Bergstraße, Martin Schaarschmidt, freut sich über den unerwarteten Geldsegen. „Wir sind sehr dankbar, dass unsere Initiative schon nach so kurzer Zeit mit 5.000 Euro bedacht wurde. Damit haben wir nicht gerechnet, weil es die Umweltlotterie GENAU doch erst seit ein paar Wochen gibt. Mit dem Zusatzgewinn können wir unsere ehrenamtlichen Projekte zum Erhalt der Artenvielfalt in unserer Heimat maßgeblich vorantreiben“, so Schaarschmidt.

Die Streuobstwiesenretter, eine Initiative des Naturschutzvereins Einhausen e.V., wurde im Jahr 2011 ins Leben gerufen, um die große Vielfalt alter und teilweise vom Aussterben bedrohter Obstsorten in der Region Bergstraße-Odenwald zu bewahren. Neben regelmäßigen Pflanzaktionen in der einst bedeutenden Obstbauregion und der ganzjährigen Pflege von Streuobstwiesen fahnden die Naturschützer auch nach verschollenen Lokalsorten. „Von diesen Sorten sammeln wir im Umkreis von teilweise 40 Kilometern Fruchtproben ein und kartieren die Bäume anhand von Luftbildern. Das ist extrem zeitaufwendig, aber so kommen wir unserem Ziel, den Lebensraum Streuobstwiese für Mensch und Natur langfristig zu erhalten, Stück für Stück näher“, erklärt Schaarschmidt.

Dank GENAU können die Alt- und Jungbaumbestände in Zukunft einfacher erfasst werden, denn von dem Gewinn kann nun ein dringend benötigter „Feld-PC“ angeschafft werden. „Bei mehr als 600 Neupflanzungen in den vergangenen fünf Jahren verliert man schnell den Überblick. Das soll sich mit dem tragbaren Outdoor-PC nun ändern. Er enthält ein Geoinformationssystem und dient der Standortkartierung der Bäume vor Ort. Damit lassen sich die Obstbäume direkt auf einer Landkarte verorten. Das vereinfacht unsere Arbeit ungemein“, sagt Schaarschmidt. Nach und nach möchten die Naturschützer so eine umfangreiche Sortendatenbank aufbauen.

Das Spielprinzip der Lotterie GENAU, die dieses Projekt nun unterstützt, ist deutschland- wie weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU. Ein Los der Umweltlotterie GENAU kostet 5 Euro und ist in allen Verkaufsstellen von LOTTO Hessen sowie online erhältlich. Gezogen wird immer freitags. Im hr-Fernsehen wird GENAU von „alle wetter!“  begleitet. Dort werden die Los-ID des Wochengewinners und der Gewinner-Landkreis bzw. die Gewinner-Stadt bekanntgegeben. Außerdem werden das Gewinner-Projekt und die zur Wahl stehenden regionalen Umwelt- und Naturschutzprojekte von GENAU vorgestellt.

Bisher kamen die Erlöse der hessischen Lotteriegesellschaft schon Sport, Kultur, Denkmalpflege und sozialen Projekten zugute, bei GENAU profitiert jetzt erstmals die Umwelt, denn neben dem mit wöchentlich 5.000 Euro versehenen Projektgewinn fließen sämtliche Erlöse zweckgebunden in ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums zugunsten von Umwelt- und Naturschutz in Hessen.

29.04.2016

Erstes Umweltprojekt von GENAU steht fest!

Die Wetterau gewinnt tierischen Wohnraum: Das erste Gewinner-Projekt von GENAU ist "100 Paare Weißstorch für die Wetterau". mehr lesen

Am 15. April war es soweit: Die Umweltlotterie GENAU, „Gemeinsam für Natur und Umwelt“, von LOTTO Hessen startete mit ihrer ersten Ziehung. „Wetteraukreis“ ermittelte das Ziehungsgerät bei der Premiere als Gewinnerlandkreis, denn hinter der gezogenen Los-ID des Hauptgewinners von über 37.000 Euro stand eine dortige Postleitzahl. Damit können sich nicht nur sämtliche für den Wetteraukreis abgegebenen Lose über einen Gewinn freuen, sondern vor allem auch ein Umweltprojekt aus der Wetterau. Die GENAU-Gewinner der Klassen 1 bis 3 haben jetzt mit ihrem Votum entschieden: Das Projekt „100 Paare Weißstorch für die Wetterau“ gewinnt 5.000 Euro. Diesen Betrag schüttet GENAU zusätzlich jede Woche für ein Umweltprojekt aus dem Gewinnerlandkreis aus. Anita Schäfer aus Altenstadt, die für die Störche gestimmt hatte, verbindet damit Heimat: „Ich habe das Projekt ausgewählt, weil ich in Lindheim auf einem Bauernhof geboren bin. Dort auf dem Hofgut Westernacher wohnten Störche auf dem Schornstein und diese gehörten und gehören einfach zu meiner Heimat.“

 Der Projektverantwortliche Ralf Eichelmann von der Fachstelle Naturschutz und Landschaftspflege im Wetteraukreis freut sich über den unerwarteten Geldsegen für „100 Paare Weißstorch für die Wetterau“. „Dass unser Umweltprojekt bei der allerersten Ziehung der neuen Umweltlotterie ausgewählt wurde, macht uns zugegebenermaßen auch ein wenig stolz“, so Eichelmann, „mit den 5.000 Euro können wir nun vier neue Storchenbrutmasten in den Auengebieten der Wetterau aufstellen. Ein wichtiges Projekt zum richtigen Zeitpunkt, herrscht doch großer Wohnungsmangel bei unseren Störchen. In diesem Jahr ist der Bestand von 54 Paaren im Vorjahr auf nun 71 Paare angestiegen. Fast alle in der Vergangenheit aufgestellten Brutmasten wurden besetzt. Viele Storchenpaare haben in diesem Jahr gar keine Nistmöglichkeit gefunden oder haben auf Strommasten Nester gebaut. Die neue Umweltlotterie in Hessen ist für die Verwirklichung derartige Artenschutzprojekte eine echte Chance für unsere Natur.“

Der Weißstorch war in den 1980er Jahren im Wetteraukreis als Brutvogel völlig verschwunden und konnte sich erst wieder in den letzten Jahren nach umfangreichen Verbesserungen seines Lebensraums allmählich ausbreiten. Inzwischen ist der historisch höchste bekannte Brutbestand von 56 Paare im Jahr 1904 überschritten und das Ziel „100 Paare“ fest im Auge der Naturschützer. Die vier Nisthilfen für die Störche können dank des Gewinns bei GENAU nun gebaut und im Sommer aufgestellt werden.

Das Spielprinzip von GENAU ist deutschland- wie weltweit einmalig: Jeder Tipper gibt auf seinem Spielschein eine hessische Postleitzahl an und erhält pro Los eine fünfstellige Identifikationsnummer, die sogenannte Los-ID. Aus allen teilnehmenden Losen wird dann die Los-ID gezogen, auf die der garantierte Hauptgewinn von mindestens 10.000 Euro entfällt und die gleichzeitig den Gewinner-Landkreis bestimmt. Alle teilnehmenden Lose im Landkreis des Hauptgewinners gewinnen, außerdem ein Umweltprojekt. Welche Natur- und Umweltprojekte mit 5.000 Euro gefördert werden, entscheiden die jeweiligen Wochengewinner von GENAU. Ein Los der Umweltlotterie GENAU kostet 5 Euro und ist in allen Verkaufsstellen von LOTTO Hessen sowie online erhältlich. Gezogen wird immer freitags. Im hr-Fernsehen wird GENAU von „alle wetter!“  begleitet. Dort werden die Los-ID des Wochengewinners und der Gewinner-Landkreis bzw. die Gewinner-Stadt bekanntgegeben. Außerdem werden das Gewinner-Projekt und die zur Wahl stehenden regionalen Umwelt- und Naturschutzprojekte von GENAU vorgestellt.

Bisher kamen die Erlöse der hessischen Lotteriegesellschaft schon Sport, Kultur, Denkmalpflege und sozialen Projekten zugute, bei GENAU profitiert jetzt erstmals die Umwelt, denn neben dem mit wöchentlich 5.000 Euro versehenen Projektgewinn fließen sämtliche Erlöse zweckgebunden in ein neues Förderprogramm des Umweltministeriums zugunsten von Umwelt- und Naturschutz in Hessen.

15.04.2016

Herzlichen Glückwunsch dem Wetteraukreis!

Die ersten Gewinner der Umweltlotterie GENAU stehen fest: Über den Hauptgewinn von 36.705 Euro darf sich eine Kundenkarten-Tipperin mit der Los-ID 24786 freuen. mehr lesen

Insgesamt 36.705 Lose waren bei der Ziehungs-Premiere von GENAU am letzten Freitag, 15. April, dabei. Sie bedeuten einen Hauptgewinn von 36.705 Euro,den sich eine Kundenkarten- Tipperin mit der Los-ID 24786 sicherte. Ihre fünfstellige Los-ID bestimmt den Wetteraukreis als Gewinner-Landkreis: Alle Mitpieler, die dort teilgenommen haben, haben also ebenfalls Grund zur Freude. Auf sie warten Gewinne von 5.000 Euro bis 5 Euro in den Klassen 2 bis 6.

Außerdem erhält dort ein Umwelt- und Naturschutzprojekt den festen Betrag von 5.000 Euro. Welches Projekt das sein wird, entscheiden nun die Gewinner der Klassen 1 bis 3, die mit Kundenkarte oder online gespielt haben.

Sie haben mit Ihrem Los nicht im Wetteraukreis teilgenommen? Trotzdem könnten Sie gewonnen haben! Denn von den insgesamt 4.809 Gewinnen vom Freitag werden aufgrund der Einsatzhöhe 2.570 Gewinne in anderen hessischen Landkreisen und Städten ausgeschüttet. Also unbedingt die Spielquittung überprüfen!

13.03.2016

Wir suchen Ihre Umweltprojekte!

Machen Sie sich stark für Ihren Landkreis oder Ihre kreisfreie Stadt und reichen Sie Umwelt- und Naturschutzprojekte ein! Schulen und Vereine, Kindergärten und ehrenamtliche Initiativen etc. können ihre Projekte anmelden. mehr lesen

In einigen Landkreisen fehlen noch Projektvorschläge!

Nachholbedarf besteht insbesondere im Rheingau-Taunus-Kreis, in Limburg-Weilburg, in Groß-Gerau in in Offenbach am Main. Zum Anmeldeformular geht's hier.

13.03.2016

Verkaufsstart von GENAU am 23.03.2016

Am 23.03.2016 ist es endlich so weit – GENAU, die neue Umweltlotterie von LOTTO Hessen startet. Lose können in jeder Verkaufsstelle von LOTTO Hessen oder ganz einfach online gekauft werden. mehr lesen

Nicht verpassen!

Sie nicht noch nicht registriert? Dann ganz einfach unter diesem Link anmelden: www.lotto-hessen.de/registrieren. Die erste GENAU-Ziehung findet am 15.04. statt.

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